Freitag, 7. Dezember 2012

Wenn wir demütig und gläubig sind, handelst du, Herr


Tägliche Meditationen - 7. Dezember 2012

Freitag der ersten Woche im Advent
Hl. Ambrosius, Bischof

P. Jason Clark LC

Mt 9,2731
Als Jesus weiterging, folgten ihm zwei Blinde und schrien: Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids! Nachdem er ins Haus gegangen war, kamen die Blinden zu ihm. Er sagte zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich euch helfen kann? Sie antworteten: Ja, Herr. Darauf berührte er ihre Augen und sagte: Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen. Da wurden ihre Augen geöffnet. Jesus aber befahl ihnen: Nehmt euch in Acht! Niemand darf es erfahren. Doch sie gingen weg und erzählten von ihm in der ganzen Gegend.

Einführendes Gebet:  Herr, Jesus, ich will dieses Gebet in derselben Haltung beginnen wie diese zwei blinden Männer. Ich komme demütig und im vollen Wissen um meine Sünden zu dir. Ich will sie nicht verstecken – du kennst sie schon durch und durch. Stattdessen bereue ich sie und opfere dir ein zerknirschtes Herz auf, das sich nach der heilenden Berührung deines Erbarmens sehnt.

Bitte: Herr Jesus, hilf mir so zu sehen, wie du siehst.

1.  Sohn Davids, hab Erbarmen mit uns! Herr, Jesus, diese blinden Männer haben dich demütig und reuevoll gesucht. Sie waren sich ihrer Begrenztheit und Schwäche bewusst, als sie zu dir gekommen sind. Und gerade deshalb sind sie ja zu dir gekommen. Wenn sie gesund gewesen wären, wären sie vielleicht niemals zu dir gekommen. Sie bemitleideten sich nicht selbst und haben sich nicht über ihre Lage beklagt, als sie zu dir gekommen sind. Sie fragten nicht: „Warum hast du zugelassen, dass wir blind geboren wurden? Das ist nicht fair, dass ich nicht sehen kann. Warum musste mir das geschehen?“ In ihrem Leid stellten sie keine solchen Fragen – die Art von Fragen, welche ich so oft zu stellen pflege. Herr, bitte hilf mir, meiner Schwäche tief bewusst zu sein und zu dir inmitten von Prüfungen zu kommen. Jene Männer, die einst blind waren, konnten sich mit ihren Flügeln des Glaubens in die Höhe schwingen. Welche Gnadengeschenke möchte mir unser Herr durch meine gegenwärtigen Krankheiten und Leiden gewähren?

2. Glaubt ihr, dass ich das tun kann? Herr, Jesus, alle Dinge wurden durch dich geschaffen. Ich glaube wirklich, dass du heilen kannst; ich glaube wirklich, dass du die absolute Gewalt über alle geschaffenen Realitäten hast. Bitte vermehre meinen Glauben an dich und an deine Macht über alle Ereignisse und Aktivitäten meines Lebens. Ich glaube, dass du alles, was mir geschieht, aus einem bestimmten Grund zulässt. Wenn es schwere Dinge sind, lässt du sie zu, weil du dadurch etwas Gutes für mich bewirken kannst. Bitte stärke mich, damit ich dir helfen kann, Gutes aus Bösem hervorzubringen.

3. Sie gingen weg und erzählten von ihm in der ganzen Gegend. Wenn wir demütig und gläubig zu Jesus kommen, wirkt er in unserem Leben wirklich auf bemerkenswerte Weise. Sein Handeln in unserem Leben bewirkt, dass wir ihn immer mehr lieben und in unserem Innern eine tiefe Dankbarkeit erfahren. Obwohl Jesus die Männer ernsthaft warnte, konnten diese nicht darüber schweigen, dass er sie geheilt hatte. Und auch wir können unsere Dankbarkeit vor allem dadurch zeigen, dass wir den Menschen um uns herum erzählen, welche großen Dinge Jesus für uns getan hat. Sein Wirken in unserem Leben inspiriert uns, sein Wort zu verbreiten. Wie können wir dieses Licht unter einen Scheffel stellen? Wie kann eine Stadt auf einem Hügel verborgen bleiben? Wie können wir den Menschen um uns herum nicht von den großen Dingen erzählen, die Jesus für uns getan hat?

Gespräch mit Christus: Herr, deine Wege sind nicht meine Wege. Du siehst dort Gutes, wo wir vielleicht nur Böses sehen. Ich brauche die Sicht des Glaubens, damit ich Taten und Ereignisse mit einer Haltung des Vertrauens und der Dankbarkeit deuten kann. Ich lege alles in deine Obhut. Ich vertraue auf dich und möchte auch andere davon überzeugen, auf dich zu vertrauen.

Vorsatz:  Ich möchte jemandem, der in Not ist, ein Wort oder eine Geste der Ermutigung schenken.


Wenn wir demütig und gläubig sind, handelst du, Herr

Wenn wir demütig und gläubig sind, handelst du, Herr

Freitag der ersten Woche im Advent
Hl. Ambrosius, Bischof

P. Jason Clark LC

Mt 9,2731
Als Jesus weiterging, folgten ihm zwei Blinde und schrien: Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids! Nachdem er ins Haus gegangen war, kamen die Blinden zu ihm. Er sagte zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich euch helfen kann? Sie antworteten: Ja, Herr. Darauf berührte er ihre Augen und sagte: Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen. Da wurden ihre Augen geöffnet. Jesus aber befahl ihnen: Nehmt euch in Acht! Niemand darf es erfahren. Doch sie gingen weg und erzählten von ihm in der ganzen Gegend.

Einführendes Gebet:  Herr, Jesus, ich will dieses Gebet in derselben Haltung beginnen wie diese zwei blinden Männer. Ich komme demütig und im vollen Wissen um meine Sünden zu dir. Ich will sie nicht verstecken – du kennst sie schon durch und durch. Stattdessen bereue ich sie und opfere dir ein zerknirschtes Herz auf, das sich nach der heilenden Berührung deines Erbarmens sehnt.

Bitte: Herr Jesus, hilf mir so zu sehen, wie du siehst.

1.  Sohn Davids, hab Erbarmen mit uns! Herr, Jesus, diese blinden Männer haben dich demütig und reuevoll gesucht. Sie waren sich ihrer Begrenztheit und Schwäche bewusst, als sie zu dir gekommen sind. Und gerade deshalb sind sie ja zu dir gekommen. Wenn sie gesund gewesen wären, wären sie vielleicht niemals zu dir gekommen. Sie bemitleideten sich nicht selbst und haben sich nicht über ihre Lage beklagt, als sie zu dir gekommen sind. Sie fragten nicht: „Warum hast du zugelassen, dass wir blind geboren wurden? Das ist nicht fair, dass ich nicht sehen kann. Warum musste mir das geschehen?“ In ihrem Leid stellten sie keine solchen Fragen – die Art von Fragen, welche ich so oft zu stellen pflege. Herr, bitte hilf mir, meiner Schwäche tief bewusst zu sein und zu dir inmitten von Prüfungen zu kommen. Jene Männer, die einst blind waren, konnten sich mit ihren Flügeln des Glaubens in die Höhe schwingen. Welche Gnadengeschenke möchte mir unser Herr durch meine gegenwärtigen Krankheiten und Leiden gewähren?

2. Glaubt ihr, dass ich das tun kann? Herr, Jesus, alle Dinge wurden durch dich geschaffen. Ich glaube wirklich, dass du heilen kannst; ich glaube wirklich, dass du die absolute Gewalt über alle geschaffenen Realitäten hast. Bitte vermehre meinen Glauben an dich und an deine Macht über alle Ereignisse und Aktivitäten meines Lebens. Ich glaube, dass du alles, was mir geschieht, aus einem bestimmten Grund zulässt. Wenn es schwere Dinge sind, lässt du sie zu, weil du dadurch etwas Gutes für mich bewirken kannst. Bitte stärke mich, damit ich dir helfen kann, Gutes aus Bösem hervorzubringen.

3. Sie gingen weg und erzählten von ihm in der ganzen Gegend. Wenn wir demütig und gläubig zu Jesus kommen, wirkt er in unserem Leben wirklich auf bemerkenswerte Weise. Sein Handeln in unserem Leben bewirkt, dass wir ihn immer mehr lieben und in unserem Innern eine tiefe Dankbarkeit erfahren. Obwohl Jesus die Männer ernsthaft warnte, konnten diese nicht darüber schweigen, dass er sie geheilt hatte. Und auch wir können unsere Dankbarkeit vor allem dadurch zeigen, dass wir den Menschen um uns herum erzählen, welche großen Dinge Jesus für uns getan hat. Sein Wirken in unserem Leben inspiriert uns, sein Wort zu verbreiten. Wie können wir dieses Licht unter einen Scheffel stellen? Wie kann eine Stadt auf einem Hügel verborgen bleiben? Wie können wir den Menschen um uns herum nicht von den großen Dingen erzählen, die Jesus für uns getan hat?

Gespräch mit Christus: Herr, deine Wege sind nicht meine Wege. Du siehst dort Gutes, wo wir vielleicht nur Böses sehen. Ich brauche die Sicht des Glaubens, damit ich Taten und Ereignisse mit einer Haltung des Vertrauens und der Dankbarkeit deuten kann. Ich lege alles in deine Obhut. Ich vertraue auf dich und möchte auch andere davon überzeugen, auf dich zu vertrauen.

Vorsatz:  Ich möchte jemandem, der in Not ist, ein Wort oder eine Geste der Ermutigung schenken.

 

Tägliche Meditationen - 7. Dezember 2012

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Freitag, 6. Dezember 2012

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