Dienstag, 29. März 2011

Wir können den Menschen mit wenigen Mitteln viel Hilfe bieten“


Aus dem Blog der Medical Mission vom 09.03.2011

Stephanie LindnerTihusuco - Bei einer Medical Mission arbeiten nicht nur Ärzte mit. Zum Team gehören zwei Priester, Krankenschwestern, ein Fotograf, mehrere Übersetzerinnen und Fahrer. Um die Apotheke kümmern sich der Kommunikationsingenieur Michael Tierney und seine Schwester Maeve, die im sozialen Bereich arbeitet. Birgit Fraune, die die Finanzen verwaltet und sich um die Ausgabe der Brillen kümmert, ist kaufmännisch-technische Angestellte.

Stephanie Lindner, Krankenschwester mit Chirurgie-, Anästhesie– und Intensiverfahrung, ist zum zweiten Mal bei einer Medical Mission dabei.

Stephanie erzählt:  „In der Zeitschrift der Legionäre Christi habe ich vor zwei Jahren einen Bericht über die Medical Missions gelesen. Ich habe mich spontan entschieden, beim nächsten Mal mitzukommen. Eigentlich wollte ich sowas schon immer „Mit einigen Teilnehmern vom letzten Jahr bin ich inzwischen befreundet.“mal machen. Natürlich ist es nicht leicht, wenn man seinen Urlaub und sein Geld opfert. Für meine Familie ist es auch nicht einfach, daß ich jetzt drei Wochen weg bin. Aber das nimmt man in Kauf, wenn man helfen will. Denn für mich ist es das Wichtigste zu helfen.“

Ich habe hier unterschiedliche Aufgaben: Ich nehme die Patienten auf, teile sie den Fachärzten zu, messe Blutdruck und Zucker, nehme Ohrenspülungen vor und assistiere bei kleinere Operationen. Einerseits ist meine Arbeit schwerer als zuhause. Denn hier erledige ich viele verschiedene Dinge, auf die ich mich immer konzentrieren muß. Andererseits ist es leichter: Hier arbeitet jeder nach bestem Wissen und Gewissen. Außerdem fallen die bürokratischen und administrativen Arbeiten weg, die mich zuhause immer soviel Zeit kosten.“

Von der Gruppe war ich positiv überrascht. Ich habe mich gleich so gefühlt, als würde ich alle schon mein ganzes Leben lang kennen. Es ist schön, daß es hier keine Hierarchie gibt. Jeder erledigt seine Aufgabe, und alle sind gleich wichtig. Mit einigen Teilnehmern der Medical Mission vom letzten Jahr bin ich inzwischen eng befreundet.“

Die Medical Mission ist anders als mein normaler Berufsalltag, es ist für mich eine Abwechslung. Die Arbeit hier ist für mich sehr erfüllend: Wir können den Menschen mit wenigen Mitteln viel Hilfe bieten. Obwohl ich viel Arbeit habe und die Tage lang sind, fühle ich mich erholt. Ich kann Kraft schöpfen für mein Arbeitsleben. Denn hier bekommt man viel Anerkennung und Wertschätzung für das, was man tut. Ich habe das Gefühl, wirklich als Krankenschwester arbeiten und mit dem ganzen Herzen dabei sein zu können.“

Andrea Neuhaus


Weitere Informationen über „Medical Mission Network“, den Blog im Überblick, Interviews und das aktuelle Fotoalbum zur „Medical Mission 2011“ finden Sie unter: www.medicalmissionnetwork.net.

Folgen Sie dem Projekt „Medical Mission Network“ auch direkt auf Twitter (@medicalmissionn).


„Wir können den Menschen mit wenigen Mitteln viel Hilfe bieten“

Wir können den Menschen mit wenigen Mitteln viel Hilfe bieten“

Stephanie LindnerTihusuco - Bei einer Medical Mission arbeiten nicht nur Ärzte mit. Zum Team gehören zwei Priester, Krankenschwestern, ein Fotograf, mehrere Übersetzerinnen und Fahrer. Um die Apotheke kümmern sich der Kommunikationsingenieur Michael Tierney und seine Schwester Maeve, die im sozialen Bereich arbeitet. Birgit Fraune, die die Finanzen verwaltet und sich um die Ausgabe der Brillen kümmert, ist kaufmännisch-technische Angestellte.

Stephanie Lindner, Krankenschwester mit Chirurgie-, Anästhesie– und Intensiverfahrung, ist zum zweiten Mal bei einer Medical Mission dabei.

Stephanie erzählt:  „In der Zeitschrift der Legionäre Christi habe ich vor zwei Jahren einen Bericht über die Medical Missions gelesen. Ich habe mich spontan entschieden, beim nächsten Mal mitzukommen. Eigentlich wollte ich sowas schon immer „Mit einigen Teilnehmern vom letzten Jahr bin ich inzwischen befreundet.“mal machen. Natürlich ist es nicht leicht, wenn man seinen Urlaub und sein Geld opfert. Für meine Familie ist es auch nicht einfach, daß ich jetzt drei Wochen weg bin. Aber das nimmt man in Kauf, wenn man helfen will. Denn für mich ist es das Wichtigste zu helfen.“

Ich habe hier unterschiedliche Aufgaben: Ich nehme die Patienten auf, teile sie den Fachärzten zu, messe Blutdruck und Zucker, nehme Ohrenspülungen vor und assistiere bei kleinere Operationen. Einerseits ist meine Arbeit schwerer als zuhause. Denn hier erledige ich viele verschiedene Dinge, auf die ich mich immer konzentrieren muß. Andererseits ist es leichter: Hier arbeitet jeder nach bestem Wissen und Gewissen. Außerdem fallen die bürokratischen und administrativen Arbeiten weg, die mich zuhause immer soviel Zeit kosten.“

Von der Gruppe war ich positiv überrascht. Ich habe mich gleich so gefühlt, als würde ich alle schon mein ganzes Leben lang kennen. Es ist schön, daß es hier keine Hierarchie gibt. Jeder erledigt seine Aufgabe, und alle sind gleich wichtig. Mit einigen Teilnehmern der Medical Mission vom letzten Jahr bin ich inzwischen eng befreundet.“

Die Medical Mission ist anders als mein normaler Berufsalltag, es ist für mich eine Abwechslung. Die Arbeit hier ist für mich sehr erfüllend: Wir können den Menschen mit wenigen Mitteln viel Hilfe bieten. Obwohl ich viel Arbeit habe und die Tage lang sind, fühle ich mich erholt. Ich kann Kraft schöpfen für mein Arbeitsleben. Denn hier bekommt man viel Anerkennung und Wertschätzung für das, was man tut. Ich habe das Gefühl, wirklich als Krankenschwester arbeiten und mit dem ganzen Herzen dabei sein zu können.“

Andrea Neuhaus


Weitere Informationen über „Medical Mission Network“, den Blog im Überblick, Interviews und das aktuelle Fotoalbum zur „Medical Mission 2011“ finden Sie unter: www.medicalmissionnetwork.net.

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Aus dem Blog der Medical Mission vom 09.03.2011

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Dienstag, 28. März 2011

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