Dienstag, 11. Dezember 2012

Der gute Hirte


Tägliche Meditationen - 11. Dezember 2012

Dienstag der zweiten Woche im Advent
Hl. Damasus, Papst

P. Jason Koch LC

Mt 18,1214
Jesus sprach zu seinen Jüngern: Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte? Und wenn er es findet - amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht.

Einführendes Gebet:  Lieber Jesus, mein Herr und mein Gott, ich öffne mein Herz deiner unendlichen Liebe. Ich will die Eingebungen hören und ihnen antworten, die du mir an diesem Morgen geben willst. Ich glaube an dich. Ich hoffe auf dich. Ich liebe dich. Herr, du bist mein Hirte und der wahre Sinn meines Lebens.

Bitte: Jesus, du guter Hirte, schenke mir die Gnade, mein Herz deiner Barmherzigkeit zu öffnen.

1.  Nicht alle Hirten sind gleich. In der heutigen Zeit sagt das Bild eines Hirten den Menschen nicht mehr so viel wie zu Zeiten Jesu. Der Psalm 23 war wahrscheinlich ein Lieblingspsalm Jesu, denn er gebraucht das Bild des Hirten häufig: „Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.“ Schafe vertrauen ihrem Hirten. Instinktiv wissen sie, dass der Hirte für sie sorgen wird. Christus ist unser Hirte, der uns liebt. In unserem Leben wollen Menschen oder materieller Besitz unser Glück sein und wollen uns veranlassen, ihnen zu folgen, als wären sie unser Hirte. Aber wenn eine schwere Prüfung kommt, verlassen sie uns gerade so, wie ein Mietling die Schafe verlässt, wenn der Wolf kommt. Lasst uns also unser Engagement für Christus, den guten Hirten, erneuern, da er der treue Hirte unserer Seelen ist.

2. Das verlorene Schaf wieder finden. In jeder Tierherde gibt es zumindest ein Tier, das unaufmerksam zu sein scheint und vielleicht verloren geht. Auch wir können unaufmerksam sein und uns von Christus trennen und von seinem Weg abkommen. Es ist die Sünde, die uns von Christus trennt. Wenn wir nicht aufpassen, können wir leicht von der Welt verführt werden, von dem Reiz der materiellen Güter oder von den Vergnügungen und unser Vertrauen auf sie setzen. Dennoch, wenn wir die Leere und den geistlichen Hunger spüren, der durch das Abirren von Gott, dem guten Hirten, kommt, brauchen wir uns nur zu erinnern, dass er darauf wartet, uns, seine eigensinnigen Schafe, auf seine Schultern zu heben und in die Geborgenheit seiner Herde zurückzubringen. Es ist tröstlich und ermutigend zu wissen, dass er sich danach sehnt, dass wir mit ihm versöhnt sind, so wie auch der Hirte losgeht, um das verlorene Schaf zu suchen.

3. Ein Grund zu feiern. Jeder, der Kinder hat und vorübergehend eines von ihnen „verliert“, kann die Freude nachempfinden, die Gott erlebt, wenn einer von uns wiedergefunden und mit ihm wiedervereinigt ist. Vielleicht versuchen wir, ihn in Liebe und Großzügigkeit zu übertreffen, aber das kann uns nicht gelingen. Seine Liebe übertrifft unsere gesamte Vorstellungskraft. Nehmen wir uns einen Moment Zeit, mit Gott über unsere Lebenssituation zu sprechen und uns zu entscheiden, Gott in unserem Leben wirken zu lassen. Könnte es einen besseren Weg geben, sich auf Weihnachten vorzubereiten, als ihm unser Herz zu öffnen? Christus ist da, er klopft an und bittet, in unser Inneres eintreten zu dürfen, damit er uns heilen und wieder ganz gesund machen kann. Es ist doch wunderbar, dass wir ihm schon gefallen können, wenn wir uns ihm nur zuwenden und zulassen, uns dort aufzuheben, wo wir gefallen sind, und wenn wir mit ihm wieder volle Freundschaft schließen dürfen. Gott will uns erkennen lassen, dass wir ihn dringend brauchen, er will, dass wir ihm unsere Sünden bekennen und ihn einladen, zurück in unser Herz zu kommen.

Gespräch mit Christus: Herr, ich darf dir immer wieder als dem guten Hirten begegnen, wenn ich falle. Du kommst ganz bestimmt, um mich wieder aufzurichten. Anstatt wegen meiner Sündhaftigkeit niedergeschlagen zu sein, will ich mich mehr über deine liebevolle Barmherzigkeit freuen. Ich weiß, dass du dich freust, wenn ich auf dich fest vertraue.

Vorsatz:  Jedes Mal, wenn ich heute falle, will ich sofort wieder aufstehen, weil ich auf die liebevolle Barmherzigkeit meines guten Hirten vertrauen will.


Der gute Hirte

Der gute Hirte

Dienstag der zweiten Woche im Advent
Hl. Damasus, Papst

P. Jason Koch LC

Mt 18,1214
Jesus sprach zu seinen Jüngern: Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte? Und wenn er es findet - amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht.

Einführendes Gebet:  Lieber Jesus, mein Herr und mein Gott, ich öffne mein Herz deiner unendlichen Liebe. Ich will die Eingebungen hören und ihnen antworten, die du mir an diesem Morgen geben willst. Ich glaube an dich. Ich hoffe auf dich. Ich liebe dich. Herr, du bist mein Hirte und der wahre Sinn meines Lebens.

Bitte: Jesus, du guter Hirte, schenke mir die Gnade, mein Herz deiner Barmherzigkeit zu öffnen.

1.  Nicht alle Hirten sind gleich. In der heutigen Zeit sagt das Bild eines Hirten den Menschen nicht mehr so viel wie zu Zeiten Jesu. Der Psalm 23 war wahrscheinlich ein Lieblingspsalm Jesu, denn er gebraucht das Bild des Hirten häufig: „Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.“ Schafe vertrauen ihrem Hirten. Instinktiv wissen sie, dass der Hirte für sie sorgen wird. Christus ist unser Hirte, der uns liebt. In unserem Leben wollen Menschen oder materieller Besitz unser Glück sein und wollen uns veranlassen, ihnen zu folgen, als wären sie unser Hirte. Aber wenn eine schwere Prüfung kommt, verlassen sie uns gerade so, wie ein Mietling die Schafe verlässt, wenn der Wolf kommt. Lasst uns also unser Engagement für Christus, den guten Hirten, erneuern, da er der treue Hirte unserer Seelen ist.

2. Das verlorene Schaf wieder finden. In jeder Tierherde gibt es zumindest ein Tier, das unaufmerksam zu sein scheint und vielleicht verloren geht. Auch wir können unaufmerksam sein und uns von Christus trennen und von seinem Weg abkommen. Es ist die Sünde, die uns von Christus trennt. Wenn wir nicht aufpassen, können wir leicht von der Welt verführt werden, von dem Reiz der materiellen Güter oder von den Vergnügungen und unser Vertrauen auf sie setzen. Dennoch, wenn wir die Leere und den geistlichen Hunger spüren, der durch das Abirren von Gott, dem guten Hirten, kommt, brauchen wir uns nur zu erinnern, dass er darauf wartet, uns, seine eigensinnigen Schafe, auf seine Schultern zu heben und in die Geborgenheit seiner Herde zurückzubringen. Es ist tröstlich und ermutigend zu wissen, dass er sich danach sehnt, dass wir mit ihm versöhnt sind, so wie auch der Hirte losgeht, um das verlorene Schaf zu suchen.

3. Ein Grund zu feiern. Jeder, der Kinder hat und vorübergehend eines von ihnen „verliert“, kann die Freude nachempfinden, die Gott erlebt, wenn einer von uns wiedergefunden und mit ihm wiedervereinigt ist. Vielleicht versuchen wir, ihn in Liebe und Großzügigkeit zu übertreffen, aber das kann uns nicht gelingen. Seine Liebe übertrifft unsere gesamte Vorstellungskraft. Nehmen wir uns einen Moment Zeit, mit Gott über unsere Lebenssituation zu sprechen und uns zu entscheiden, Gott in unserem Leben wirken zu lassen. Könnte es einen besseren Weg geben, sich auf Weihnachten vorzubereiten, als ihm unser Herz zu öffnen? Christus ist da, er klopft an und bittet, in unser Inneres eintreten zu dürfen, damit er uns heilen und wieder ganz gesund machen kann. Es ist doch wunderbar, dass wir ihm schon gefallen können, wenn wir uns ihm nur zuwenden und zulassen, uns dort aufzuheben, wo wir gefallen sind, und wenn wir mit ihm wieder volle Freundschaft schließen dürfen. Gott will uns erkennen lassen, dass wir ihn dringend brauchen, er will, dass wir ihm unsere Sünden bekennen und ihn einladen, zurück in unser Herz zu kommen.

Gespräch mit Christus: Herr, ich darf dir immer wieder als dem guten Hirten begegnen, wenn ich falle. Du kommst ganz bestimmt, um mich wieder aufzurichten. Anstatt wegen meiner Sündhaftigkeit niedergeschlagen zu sein, will ich mich mehr über deine liebevolle Barmherzigkeit freuen. Ich weiß, dass du dich freust, wenn ich auf dich fest vertraue.

Vorsatz:  Jedes Mal, wenn ich heute falle, will ich sofort wieder aufstehen, weil ich auf die liebevolle Barmherzigkeit meines guten Hirten vertrauen will.

 

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Dienstag, 10. Dezember 2012

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