Freitag, 14. Dezember 2012

Die Augen des Glaubens


Tägliche Meditationen - 14. Dezember 2012

Freitag der zweiten Woche im Advent
Hl. Johannes vom Kreuz, Kirchenlehrer

P. Jason Koch LC

Mt 11,1619
Jesus sagte zu der Menge: Mit wem soll ich diese Generation vergleichen? Sie gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und anderen Kindern zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte Hochzeitslieder gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen. Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht, und sie sagen: Er ist von einem Dämon besessen. Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, recht bekommen.

Einführendes Gebet:  Jesus, unser Herr, danke für diesen neuen Tag und die Gnaden, mit denen du mich segnen willst. Ich glaube an dich und deine Liebe zu mir. Ich möchte dir meine Liebe zeigen, indem ich mich auf das Wichtigste während dieser Gebetszeit konzentriere: dich und deinen heiligen Wille zu erfüllen.

Bitte: Jesus, unser Herr, hilf mir, deine Taten und die Taten anderer mit den Augen des Glaubens zu sehen.

1.  Die Augen des Glaubens. Gott kommt jeden Tag auf verschiedene Weisen zu uns. Manchmal offenbart er uns seine Güte, wenn er uns erlaubt, Erfolg im Leben zu haben. Ein andermal erlaubt er Prüfungen in unserem Leben, damit wir uns mehr an ihm festhalten. Die rechte Antwort auf Gottes beständiges Wirken in unserem Leben können wir erst dann geben, wenn wir fähig sind, dieses Handeln auch wirklich zu erkennen. Wir brauchen die Augen des Glaubens. Wir müssen die „innere Sehkraft“ des Glaubens und Vertrauens auf Gott üben und schärfen, dann können wir in größerem Frieden leben und erkennen ein klares Ziel vor Augen.

2. Weltliche Denkweise. Jesus wirft der Menge vor, dass sie ihn nach innerweltlichen Maßstäben beurteilt. Die „Menge“ ist in ihrer Haltung gefangen und verurteilt ihn allzu vorschnell. Sie klagt Jesus an, von einem Dämon besessen zu sein, ein Trinker zu sein, und anderes mehr. Wie leicht gehen auch wir in der Haltung der „Menge“ auf und es passiert uns, dass wir andere verurteilen und sie nur aufgrund äußerer Dinge akzeptieren oder ablehnen? Wie sieht unsere innere Haltung anderen gegenüber aus? Herr, hilf mir, nicht nach innerweltlichen Maßstäben zu urteilen, sondern alle Menschen anzunehmen und so zu lieben, wie du sie liebst, und das Urteilen dir zu überlassen.

3. Die Weisheit hat durch ihre Taten recht bekommen. Obwohl er von vielen abgelehnt und schroff verurteilt wurde, tat Jesus weiterhin Gutes. Das will er mit den Worten sagen: „Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, recht bekommen.“ Auf die gleiche Art lehrte er auch, dass man einen Baum an seinen Früchten erkennen könne. Weil wir wissen, wie leicht es ist, andere falsch zu beurteilen, dürfen wir uns nicht darüber Sorgen machen, was andere über uns sagen oder denken könnten. Vielmehr müssen wir wie Jesus stets das Gute tun. Gute Taten sprechen für sich selbst, auch wenn es dauern kann, bis andere das merken oder anerkennen. Wenn wir so – durch diese guten Taten - seine Botschaft verbreiten, können wir sicher sein, dass Gott uns segnet und dass er bewirkt, dass unsere guten Taten auch Früchte hervorbringen.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, ich danke dir, dass ich diese Zeit mit dir im Gebet verbringen durfte. Möge mich diese Zeit zu einem größeren Glauben an dich führen, damit ich die Sendung, die du mir anvertraut hast, gut ausführen kann. Es ist immer eine große Hilfe, meine Taten, die Taten anderer und deine Taten im Licht deiner Liebe und deines guten Willens zu überdenken. Ich glaube, dass du alles, was in meinem Leben geschieht, zulässt, damit daraus etwas Größeres werden kann. Herr, lass meinen Glauben immer größer werden.

Vorsatz:  Ich werde mich bemühen, das Gute in den Taten der anderen zu erkennen und nicht auf ihre vermeintlichen Fehler zu schielen.


Die Augen des Glaubens

Die Augen des Glaubens

Freitag der zweiten Woche im Advent
Hl. Johannes vom Kreuz, Kirchenlehrer

P. Jason Koch LC

Mt 11,1619
Jesus sagte zu der Menge: Mit wem soll ich diese Generation vergleichen? Sie gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und anderen Kindern zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte Hochzeitslieder gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen. Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht, und sie sagen: Er ist von einem Dämon besessen. Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, recht bekommen.

Einführendes Gebet:  Jesus, unser Herr, danke für diesen neuen Tag und die Gnaden, mit denen du mich segnen willst. Ich glaube an dich und deine Liebe zu mir. Ich möchte dir meine Liebe zeigen, indem ich mich auf das Wichtigste während dieser Gebetszeit konzentriere: dich und deinen heiligen Wille zu erfüllen.

Bitte: Jesus, unser Herr, hilf mir, deine Taten und die Taten anderer mit den Augen des Glaubens zu sehen.

1.  Die Augen des Glaubens. Gott kommt jeden Tag auf verschiedene Weisen zu uns. Manchmal offenbart er uns seine Güte, wenn er uns erlaubt, Erfolg im Leben zu haben. Ein andermal erlaubt er Prüfungen in unserem Leben, damit wir uns mehr an ihm festhalten. Die rechte Antwort auf Gottes beständiges Wirken in unserem Leben können wir erst dann geben, wenn wir fähig sind, dieses Handeln auch wirklich zu erkennen. Wir brauchen die Augen des Glaubens. Wir müssen die „innere Sehkraft“ des Glaubens und Vertrauens auf Gott üben und schärfen, dann können wir in größerem Frieden leben und erkennen ein klares Ziel vor Augen.

2. Weltliche Denkweise. Jesus wirft der Menge vor, dass sie ihn nach innerweltlichen Maßstäben beurteilt. Die „Menge“ ist in ihrer Haltung gefangen und verurteilt ihn allzu vorschnell. Sie klagt Jesus an, von einem Dämon besessen zu sein, ein Trinker zu sein, und anderes mehr. Wie leicht gehen auch wir in der Haltung der „Menge“ auf und es passiert uns, dass wir andere verurteilen und sie nur aufgrund äußerer Dinge akzeptieren oder ablehnen? Wie sieht unsere innere Haltung anderen gegenüber aus? Herr, hilf mir, nicht nach innerweltlichen Maßstäben zu urteilen, sondern alle Menschen anzunehmen und so zu lieben, wie du sie liebst, und das Urteilen dir zu überlassen.

3. Die Weisheit hat durch ihre Taten recht bekommen. Obwohl er von vielen abgelehnt und schroff verurteilt wurde, tat Jesus weiterhin Gutes. Das will er mit den Worten sagen: „Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, recht bekommen.“ Auf die gleiche Art lehrte er auch, dass man einen Baum an seinen Früchten erkennen könne. Weil wir wissen, wie leicht es ist, andere falsch zu beurteilen, dürfen wir uns nicht darüber Sorgen machen, was andere über uns sagen oder denken könnten. Vielmehr müssen wir wie Jesus stets das Gute tun. Gute Taten sprechen für sich selbst, auch wenn es dauern kann, bis andere das merken oder anerkennen. Wenn wir so – durch diese guten Taten - seine Botschaft verbreiten, können wir sicher sein, dass Gott uns segnet und dass er bewirkt, dass unsere guten Taten auch Früchte hervorbringen.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, ich danke dir, dass ich diese Zeit mit dir im Gebet verbringen durfte. Möge mich diese Zeit zu einem größeren Glauben an dich führen, damit ich die Sendung, die du mir anvertraut hast, gut ausführen kann. Es ist immer eine große Hilfe, meine Taten, die Taten anderer und deine Taten im Licht deiner Liebe und deines guten Willens zu überdenken. Ich glaube, dass du alles, was in meinem Leben geschieht, zulässt, damit daraus etwas Größeres werden kann. Herr, lass meinen Glauben immer größer werden.

Vorsatz:  Ich werde mich bemühen, das Gute in den Taten der anderen zu erkennen und nicht auf ihre vermeintlichen Fehler zu schielen.

 

Tägliche Meditationen - 14. Dezember 2012

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Freitag, 13. Dezember 2012

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