Montag, 17. Dezember 2012

Ein Zeugnis der Gnade“


44 Legionäre Christi in Rom zu Priestern geweiht

Die Weihekandidaten kurz vor der Priesterweihe. Am Sonnabend, dem 15. Dezember, wurden 44 Legionäre Christi von Kardinal Velasio de Paolis, C.S., zum Priester geweiht. Die Weihezeremonie fand am Vormittag in der Lateranbasilika in Rom statt. Etwa 3.000 Gläubige, Familienangehörige, Bekannte und Freunde der Weihekandidaten, Legionäre Christi und Mitglieder der Bewegung Regnum Christi nahmen an der Feier teil. Mehrere Neupriester haben einen Teil ihrer Priesterausbildung in Deutschland absolviert: P. Walter Gampenrieder, P. Mariusz Kielbasa LC, P. Pater Csaba Szász, P. Esteve Borrel, P. Mark Thelen und P. Vagner Luis Laska.

Ein Zeugnis der Gnade“

 „Heute ist ein Festtag!“, mit diesen Worten begann Kardinal De Paolis seine Predigt. „Das Priestertum, das Gott uns geschenkt hat, ist das seines Sohnes Jesus Christus, der ein für allemal sich selbst geopfert hat in vollkommener Liebe zu Gott und den Menschen.“ Mit diesen Worten stellte der Kardinal im ersten Teil seiner Predigt einen Bezug zwischen dem Priestertum im Alten Testament, im Neuen Testament, dem Priestertum Jesu Christi und der heutigen Priesterweihe her. „Das Priestertum ist ein Geschenk Christi, um in der Geschichte jedes Menschen gegenwärtig zu sein.“ Er hob dabei hervor, dass es Jesus Christus ist, „den jedes menschliche Wesen aller Zeit und jeden Ortes braucht, um zur Wahrheit über Gott und sich selbst zu gelangen“.

Während der Allerheiligenlitanei. In Bezug auf den beschrittenen Weg der Erneuerung der Legionäre Christi hob der Päpstliche Delegat hervor, dass diese 44 neuen Priester „ein Zeugnis der Gnade sind, die vergibt, wiederbelebt, ein neues Herz schafft, tröstet und Hoffnung gibt“.

„Sie, liebe jungen Männer, sind Mitglieder der Legionäre Christi, einer Kongregation, die sich einem sehr schweren Moment ihrer Geschichte stellen musste. Diese Geschichte war durch Sünde, Verwirrung, selbst durch Entmutigung und Demütigung geprägt. Wie der heilige Paulus sagt, sind Sie von allen Seiten in Bedrängnis geraten. Aber Sie sind weiter voran gegangen, haben nicht den Mut verloren, waren beharrlich in Ihrer Berufung. Sie haben an den geglaubt, der Sie gerufen hat, Sie haben der Gnade vertraut. Und für die Gnade ist alles möglich.“

Verschiedene Berufungswege

Die 44 Neupriester sind zwischen 29 und 39 Jahren alt und kommen aus 12 verschiedenen Ländern: Mexiko (15), USA (11), Brasilien (6), Spanien (2), Italien (3) und einer jeweils aus Rumänien, Chile, England, Kolumbien, Polen, Venezuela und Puerto Rico. Zwei Nordamerikaner, das Brüderpaar Jason und Peter Huynh, stammt ursprünglich aus Vietnam.

Die Lebens– und Berufungswege der 44 Neupriester sind so individuell wie jeder einzelne von ihnen. Viele der Neupriester haben ihre Berufung durch ihre Teilnahme an Jugendgruppen oder Evangelisierungsmissionen des Regnum Christi, der kirchlichen Laienbewegung, die die Spiritualität der Legionäre Christi teilt, und anderen kirchlichen Einrichtungen entdeckt. 19 kamen ihrer Berufung in Kleinen Seminaren („Apostolischen Schulen“) der Kongregation auf die Spur. Einige hatten schon ihr Universitätsstudium abgeschlossen oder waren Jahre in weltlichen Berufen tätig, als sie den Ruf Gottes vernahmen.

Neupriester P. Walter Gampenrieder spendet Familienangehörigen die heilige Kommunion.Unter den neuen Priestern ist der aus Südtirol stammende deutschsprachige Pater Walter Gampenrieder. Er wurde 1971 in Bozen (Südtirol) geboren. An der Technischen Universität Graz studierte Walter Gampenrieder Maschinenbau. Bei einer Reise nach Medjugorje fand er 1999 seine Berufung. Im Jahr 2000 verzichtete er auf eine mögliche berufliche Karriere und trat stattdessen in das Noviziat der Legionäre Christi in Deutschland ein. 2002 legte er seine erste zeitliche Profess in Bad Münstereifel ab. Darauf folgten Studien in Spanien (Humanistische Studien), Rom (Bachelor in Philosophie an der Universität „Regina Apostolorum“) und Brasilien (Bachelor in Theologie im Priesterseminar „Mater Ecclesiae“). Seit 2005 ist Pater Walter in Brasilien tätig, 2009 legte er die ewige Profess in der Ordensgemeinschaft ab. Am Sonntag, den 23. Dezember 2012 um 9.30 Uhr wird Pater Walter Gampenrieder seine Heimatprimiz in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Lengmoos (Südtirol, unweit von Bozen) feiern.

Neben P. Walter gibt es auch noch mehrere Brüder, die ihre Noviziatszeit oder ein Praktikum in Deutschland verbracht haben. Der aus Polen stammende Ordensmann Pater Mariusz Kielbasa LC war von 2002 bis 2004 im Noviziat in Bad Münstereifel, ebenfalls Pater Csába Szász LC, der aus Siebenbürgen stammt. Beide werden nach ihrer Priesterweihe in unserer Ordensprovinz tätig sein. Pater Csába wird am 22. Dezember in Birkenstein (Deutschland) um 10 Uhr eine heilige Messe feiern und den Primizsegen spenden.

Ihre Noviziatszeit in Deutschland verbrachten darüber hinaus P. Esteve Borrel (Spanien), Novize von 1994 bis 1996, und P. Mark Thelen (USA), der von 1999 bis 2001 in Bad Münstereifel war. P. Vagner Luis Laska (Brasilien) hat in Deutschland von 2003 bis 2005 ein Praktikum gemacht.

Am 16. Dezember nehmen alle Neupriester, ihre Familien und die Gemeinschaft der Legionäre Christi in Rom an der Papstaudienz teil.

Aller Dank für diese neuen Priester im Dienst an der Kirche gebührt Gott. Die Legionäre Christi bitten um Gebet für sie und ihre Angehörigen, für ihre Treue und Beharrlichkeit in der Nachfolge Christi und auf dem Weg der Heiligung ihres und der Leben derer, die ihnen anvertraut sind.

Priesterweihe und Berufungsimpulse im Internet

Die Priesterweihe wurde auch diesem Jahr live im Internet übertragen. Kurzbiographien, ausführliche Berufungsgeschichten der Neupriester sowie einige Fotografien und Kurzvideos finden Sie auf folgenden Internetseiten:

www.flickr.com/photos/legionariosdecristo
www.ordenaciones.legionariosdecristo.org
www.youtube.com/user/legionariesofchrist


Die Legionäre Christi zählen nach dieser Priesterweihe über 950 Priester, die in 22 Ländern der Welt tätig sind. Etwa 2.000 Aspiranten, Novizen und Ordensleute befinden sich in Ausbildung. Drei Mitglieder der Ordensgemeinschaft sind Bischöfe.


„Ein Zeugnis der Gnade“

Ein Zeugnis der Gnade“

Die Weihekandidaten kurz vor der Priesterweihe. Am Sonnabend, dem 15. Dezember, wurden 44 Legionäre Christi von Kardinal Velasio de Paolis, C.S., zum Priester geweiht. Die Weihezeremonie fand am Vormittag in der Lateranbasilika in Rom statt. Etwa 3.000 Gläubige, Familienangehörige, Bekannte und Freunde der Weihekandidaten, Legionäre Christi und Mitglieder der Bewegung Regnum Christi nahmen an der Feier teil. Mehrere Neupriester haben einen Teil ihrer Priesterausbildung in Deutschland absolviert: P. Walter Gampenrieder, P. Mariusz Kielbasa LC, P. Pater Csaba Szász, P. Esteve Borrel, P. Mark Thelen und P. Vagner Luis Laska.

Ein Zeugnis der Gnade“

 „Heute ist ein Festtag!“, mit diesen Worten begann Kardinal De Paolis seine Predigt. „Das Priestertum, das Gott uns geschenkt hat, ist das seines Sohnes Jesus Christus, der ein für allemal sich selbst geopfert hat in vollkommener Liebe zu Gott und den Menschen.“ Mit diesen Worten stellte der Kardinal im ersten Teil seiner Predigt einen Bezug zwischen dem Priestertum im Alten Testament, im Neuen Testament, dem Priestertum Jesu Christi und der heutigen Priesterweihe her. „Das Priestertum ist ein Geschenk Christi, um in der Geschichte jedes Menschen gegenwärtig zu sein.“ Er hob dabei hervor, dass es Jesus Christus ist, „den jedes menschliche Wesen aller Zeit und jeden Ortes braucht, um zur Wahrheit über Gott und sich selbst zu gelangen“.

Während der Allerheiligenlitanei. In Bezug auf den beschrittenen Weg der Erneuerung der Legionäre Christi hob der Päpstliche Delegat hervor, dass diese 44 neuen Priester „ein Zeugnis der Gnade sind, die vergibt, wiederbelebt, ein neues Herz schafft, tröstet und Hoffnung gibt“.

„Sie, liebe jungen Männer, sind Mitglieder der Legionäre Christi, einer Kongregation, die sich einem sehr schweren Moment ihrer Geschichte stellen musste. Diese Geschichte war durch Sünde, Verwirrung, selbst durch Entmutigung und Demütigung geprägt. Wie der heilige Paulus sagt, sind Sie von allen Seiten in Bedrängnis geraten. Aber Sie sind weiter voran gegangen, haben nicht den Mut verloren, waren beharrlich in Ihrer Berufung. Sie haben an den geglaubt, der Sie gerufen hat, Sie haben der Gnade vertraut. Und für die Gnade ist alles möglich.“

Verschiedene Berufungswege

Die 44 Neupriester sind zwischen 29 und 39 Jahren alt und kommen aus 12 verschiedenen Ländern: Mexiko (15), USA (11), Brasilien (6), Spanien (2), Italien (3) und einer jeweils aus Rumänien, Chile, England, Kolumbien, Polen, Venezuela und Puerto Rico. Zwei Nordamerikaner, das Brüderpaar Jason und Peter Huynh, stammt ursprünglich aus Vietnam.

Die Lebens– und Berufungswege der 44 Neupriester sind so individuell wie jeder einzelne von ihnen. Viele der Neupriester haben ihre Berufung durch ihre Teilnahme an Jugendgruppen oder Evangelisierungsmissionen des Regnum Christi, der kirchlichen Laienbewegung, die die Spiritualität der Legionäre Christi teilt, und anderen kirchlichen Einrichtungen entdeckt. 19 kamen ihrer Berufung in Kleinen Seminaren („Apostolischen Schulen“) der Kongregation auf die Spur. Einige hatten schon ihr Universitätsstudium abgeschlossen oder waren Jahre in weltlichen Berufen tätig, als sie den Ruf Gottes vernahmen.

Neupriester P. Walter Gampenrieder spendet Familienangehörigen die heilige Kommunion.Unter den neuen Priestern ist der aus Südtirol stammende deutschsprachige Pater Walter Gampenrieder. Er wurde 1971 in Bozen (Südtirol) geboren. An der Technischen Universität Graz studierte Walter Gampenrieder Maschinenbau. Bei einer Reise nach Medjugorje fand er 1999 seine Berufung. Im Jahr 2000 verzichtete er auf eine mögliche berufliche Karriere und trat stattdessen in das Noviziat der Legionäre Christi in Deutschland ein. 2002 legte er seine erste zeitliche Profess in Bad Münstereifel ab. Darauf folgten Studien in Spanien (Humanistische Studien), Rom (Bachelor in Philosophie an der Universität „Regina Apostolorum“) und Brasilien (Bachelor in Theologie im Priesterseminar „Mater Ecclesiae“). Seit 2005 ist Pater Walter in Brasilien tätig, 2009 legte er die ewige Profess in der Ordensgemeinschaft ab. Am Sonntag, den 23. Dezember 2012 um 9.30 Uhr wird Pater Walter Gampenrieder seine Heimatprimiz in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Lengmoos (Südtirol, unweit von Bozen) feiern.

Neben P. Walter gibt es auch noch mehrere Brüder, die ihre Noviziatszeit oder ein Praktikum in Deutschland verbracht haben. Der aus Polen stammende Ordensmann Pater Mariusz Kielbasa LC war von 2002 bis 2004 im Noviziat in Bad Münstereifel, ebenfalls Pater Csába Szász LC, der aus Siebenbürgen stammt. Beide werden nach ihrer Priesterweihe in unserer Ordensprovinz tätig sein. Pater Csába wird am 22. Dezember in Birkenstein (Deutschland) um 10 Uhr eine heilige Messe feiern und den Primizsegen spenden.

Ihre Noviziatszeit in Deutschland verbrachten darüber hinaus P. Esteve Borrel (Spanien), Novize von 1994 bis 1996, und P. Mark Thelen (USA), der von 1999 bis 2001 in Bad Münstereifel war. P. Vagner Luis Laska (Brasilien) hat in Deutschland von 2003 bis 2005 ein Praktikum gemacht.

Am 16. Dezember nehmen alle Neupriester, ihre Familien und die Gemeinschaft der Legionäre Christi in Rom an der Papstaudienz teil.

Aller Dank für diese neuen Priester im Dienst an der Kirche gebührt Gott. Die Legionäre Christi bitten um Gebet für sie und ihre Angehörigen, für ihre Treue und Beharrlichkeit in der Nachfolge Christi und auf dem Weg der Heiligung ihres und der Leben derer, die ihnen anvertraut sind.

Priesterweihe und Berufungsimpulse im Internet

Die Priesterweihe wurde auch diesem Jahr live im Internet übertragen. Kurzbiographien, ausführliche Berufungsgeschichten der Neupriester sowie einige Fotografien und Kurzvideos finden Sie auf folgenden Internetseiten:

www.flickr.com/photos/legionariosdecristo
www.ordenaciones.legionariosdecristo.org
www.youtube.com/user/legionariesofchrist


Die Legionäre Christi zählen nach dieser Priesterweihe über 950 Priester, die in 22 Ländern der Welt tätig sind. Etwa 2.000 Aspiranten, Novizen und Ordensleute befinden sich in Ausbildung. Drei Mitglieder der Ordensgemeinschaft sind Bischöfe.

 

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