Mittwoch, 26. Dezember 2012

Die Kraft des Zeugnisses


Tägliche Meditationen - 26. Dezember 2012

Zweiter Tag der Weihnachtsoktav
Hl. Stephanus, Erster Märtyrer

P. Ernest Daly LC

Mt 10,1722
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen. Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt. Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden. Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.

Einführendes Gebet:  Herr, öffne mein Herz an diesem neuen Tag für dich. Aufgrund deiner unendlichen Liebe zu mir verdienst du meine tiefe Dankbarkeit und mein vollstes Vertrauen auf dich, und so gebe ich mich dir ganz hin. Tue mit mir, was du willst. Ich weiß, dass du mich liebst, und dass nichts mir wirklich schaden kann, so lange ich danach strebe, in deiner Liebe zu leben.

Bitte: Herr, hilf mir, deine Vergebung zu erfahren und zu lernen, anderen zu vergeben.

1.  Rechne ihnen diese Sünde nicht an. Diese Worte des heiligen Stephanus (Apg 7,60), wie es die Apostelgeschichte berichtet, wiederholen Christi letzte Worte auf der Erde. Er ist in Christi Herz eingedrungen. Er ist für den Herrn entflammt. Dieses Feuer ermöglicht ihm, die gleiche Feuerprobe der Ablehnung und des Todes durchzustehen, die Christus durchmachte. Und er geht durch dieses Feuer, ohne verbrannt zu werden. Sein Herz brennt so für Christus, dass Hass und Verzweiflung nicht an ihm nagen können. Wie der Herr will er nur die Erlösung seiner Verfolger. Lasse ich es zu, dass mein Herz Feuer fängt durch die Flamme der Liebe, die in dem Kind in der Krippe brennt? Zeige ich den Eifer der Liebe, der sich in selbstlosem Dienst zeigt?

2. Der Fall des Saulus. Die Apostelgeschichte berichtet die Billigung des Martyriums des Stephanus durch Saulus. Saulus war ein Mann, der dachte, alles zu verstehen. Er dachte, er wüsste, wie böse Stephanus war und welche Bedrohung seine Lehre brachte. Seine Absichten schienen korrekt zu sein, aber er lag total falsch. Saulus wird später von sich selbst als Totgeburt reden. Er war tot, weil er das Wichtigste nicht hatte – er war tot in seiner Seele. Aber Gott ist barmherzig. Saulus wird bald der heilige Paulus. Jesus akzeptiert das Gebet des Stephanus so, wie der Vater das Gebet Jesu annimmt. Wir brauchen keine Angst zu haben. Gott nimmt auch unser Gebet an. Er wird Wunder vollbringen, wenn wir im Gebet und im Dienst standhaft bleiben.

3. Ein starkes Herz. Oft versucht Christi Botschaft uns aus unserer Bequemlichkeit herauszureißen. Wir sind schnell dabei, uns von Christus oder anderen vergeben zu lassen, aber es ist nicht so einfach, den nächsten logischen Schritt zu gehen und anderen schnell und leicht zu vergeben. Um ein vergebender heiliger Stephanus zu werden, müssen wir im Blick halten, dass auch wir ein Saulus sind. Die Weihnachtszeit ist ein perfekter Zeitpunkt für eine Veränderung des Herzens. Während wir das liebende Antlitz Gottes in dem Kind in der Krippe betrachten, können wir seine zarte, unendliche Liebe zu uns erfahren. In seiner Freundschaft verankert können wir die Großherzigkeit erlangen, jeden bösen Willen vergangener Verletzungen beiseite zu legen und jedem zu wünschen, den Frieden und die Freude zu finden, die nur davon kommen können, das menschgewordene Wort zu kennen.

Gespräch mit Christus: Herr, danke für das Beispiel des heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers deiner jungen Kirche. An diesem Tag nach deiner Geburt zeigst du mir auch die Geburt einer ganz mutigen Liebe. Ich glaube, dass ich in deinen Armen sicher bin, egal wie hart die Schwierigkeiten sind. Ich glaube, dass du mir deine Sendung anvertraust. Heute will ich mein Bestreben erneuern, meiner Sendung als Christ und Apostel treu zu sein „bis zum Tod“. Du bist mein Herr, Jesus. Ich will dir folgen.

Vorsatz:  Heute werde ich bei jedem, den ich treffe, die positive Seite suchen. Ich werde über ihre Begrenztheiten hinwegsehen. Und wenn jemand mir Böses wünscht, will ich ihm vergeben. Ich möchte eine frohe, positive Ausstrahlung vermitteln.


Die Kraft des Zeugnisses

Die Kraft des Zeugnisses

Zweiter Tag der Weihnachtsoktav
Hl. Stephanus, Erster Märtyrer

P. Ernest Daly LC

Mt 10,1722
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen. Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt. Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden. Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.

Einführendes Gebet:  Herr, öffne mein Herz an diesem neuen Tag für dich. Aufgrund deiner unendlichen Liebe zu mir verdienst du meine tiefe Dankbarkeit und mein vollstes Vertrauen auf dich, und so gebe ich mich dir ganz hin. Tue mit mir, was du willst. Ich weiß, dass du mich liebst, und dass nichts mir wirklich schaden kann, so lange ich danach strebe, in deiner Liebe zu leben.

Bitte: Herr, hilf mir, deine Vergebung zu erfahren und zu lernen, anderen zu vergeben.

1.  Rechne ihnen diese Sünde nicht an. Diese Worte des heiligen Stephanus (Apg 7,60), wie es die Apostelgeschichte berichtet, wiederholen Christi letzte Worte auf der Erde. Er ist in Christi Herz eingedrungen. Er ist für den Herrn entflammt. Dieses Feuer ermöglicht ihm, die gleiche Feuerprobe der Ablehnung und des Todes durchzustehen, die Christus durchmachte. Und er geht durch dieses Feuer, ohne verbrannt zu werden. Sein Herz brennt so für Christus, dass Hass und Verzweiflung nicht an ihm nagen können. Wie der Herr will er nur die Erlösung seiner Verfolger. Lasse ich es zu, dass mein Herz Feuer fängt durch die Flamme der Liebe, die in dem Kind in der Krippe brennt? Zeige ich den Eifer der Liebe, der sich in selbstlosem Dienst zeigt?

2. Der Fall des Saulus. Die Apostelgeschichte berichtet die Billigung des Martyriums des Stephanus durch Saulus. Saulus war ein Mann, der dachte, alles zu verstehen. Er dachte, er wüsste, wie böse Stephanus war und welche Bedrohung seine Lehre brachte. Seine Absichten schienen korrekt zu sein, aber er lag total falsch. Saulus wird später von sich selbst als Totgeburt reden. Er war tot, weil er das Wichtigste nicht hatte – er war tot in seiner Seele. Aber Gott ist barmherzig. Saulus wird bald der heilige Paulus. Jesus akzeptiert das Gebet des Stephanus so, wie der Vater das Gebet Jesu annimmt. Wir brauchen keine Angst zu haben. Gott nimmt auch unser Gebet an. Er wird Wunder vollbringen, wenn wir im Gebet und im Dienst standhaft bleiben.

3. Ein starkes Herz. Oft versucht Christi Botschaft uns aus unserer Bequemlichkeit herauszureißen. Wir sind schnell dabei, uns von Christus oder anderen vergeben zu lassen, aber es ist nicht so einfach, den nächsten logischen Schritt zu gehen und anderen schnell und leicht zu vergeben. Um ein vergebender heiliger Stephanus zu werden, müssen wir im Blick halten, dass auch wir ein Saulus sind. Die Weihnachtszeit ist ein perfekter Zeitpunkt für eine Veränderung des Herzens. Während wir das liebende Antlitz Gottes in dem Kind in der Krippe betrachten, können wir seine zarte, unendliche Liebe zu uns erfahren. In seiner Freundschaft verankert können wir die Großherzigkeit erlangen, jeden bösen Willen vergangener Verletzungen beiseite zu legen und jedem zu wünschen, den Frieden und die Freude zu finden, die nur davon kommen können, das menschgewordene Wort zu kennen.

Gespräch mit Christus: Herr, danke für das Beispiel des heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers deiner jungen Kirche. An diesem Tag nach deiner Geburt zeigst du mir auch die Geburt einer ganz mutigen Liebe. Ich glaube, dass ich in deinen Armen sicher bin, egal wie hart die Schwierigkeiten sind. Ich glaube, dass du mir deine Sendung anvertraust. Heute will ich mein Bestreben erneuern, meiner Sendung als Christ und Apostel treu zu sein „bis zum Tod“. Du bist mein Herr, Jesus. Ich will dir folgen.

Vorsatz:  Heute werde ich bei jedem, den ich treffe, die positive Seite suchen. Ich werde über ihre Begrenztheiten hinwegsehen. Und wenn jemand mir Böses wünscht, will ich ihm vergeben. Ich möchte eine frohe, positive Ausstrahlung vermitteln.

 

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