Samstag, 29. Dezember 2012

Im Geist


Tägliche Meditationen - 29. Dezember 2012

Fünfter Tag der Weihnachtsoktav
Hl. Thomas Becket, Erzbischof

P. Michael Goodyear LC

Lk 2,2235
Dann kam für sie der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe. Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.

Einführendes Gebet:  Herr Jesus Christus, ich habe mich nach diesem Augenblick mit dir gesehnt. Du gibst meiner Seele neue Kraft und schenkst mir dein Licht, auch wenn ich mich nicht an dich wende und mein Glaube so schwach ist. Aber nun bin ich hier, Herr, und will diese kostbaren Augenblicke mit dir in meinem Herzen verbringen. Ich möchte offen für die Eingebungen deines Geistes sein. Ich möchte ein Instrument in deinen Händen sein, um dir und deiner Kirche zu dienen.

Bitte: Herr, mach mich offen für deinen Geist.

1.  Simeon, ein Mann des Geistes. Lukas sagt uns in diesem Abschnitt drei Mal, dass Simeon ein Mann war, der offen für den Heiligen Geist war. Der „Heilige Geist ruhte auf ihm“, denn „es war ihm vom Heiligen Geist offenbart worden, dass er den Tod nicht schauen werde, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.“ Simeon hatte gelernt, auf die Eingebungen des Heiligen Geistes zu hören. Er wird aber nicht nur vom Heiligen Geist inspiriert, sondern wird von ihm machtvoll bewegt. Wir sollten kurz darüber nachdenken, wie sich dieser Mann ganz dem Wirken des Geistes überließ.

2. Maria, vom Geist überschattet. Es gibt niemanden, der so wie Maria dem Heiligen Geist gefügig war. Sie setzte dem Wirken des Heiligen Geistes kein Hindernis in den Weg. „Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Macht des Höchsten wird dich überschatten“ (Lk 1,35). Maria gehorchte immer voller Glauben Gott. Als sie nun bei der Darstellung ihres Sohnes im Tempel steht, hört sie durch das Wirken des Geistes: „Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.“ Und wieder ist sie ganz offen für den Heiligen Geist und nimmt das vorausgesagte Leiden schon jetzt an.

3. Voller Staunen über den Heiligen Geist. Wir alle haben schon unglaubliche Geschichten über Ereignisse gehört, wo das Wirken des Heiligen Geistes ganz offensichtlich und so wunderbar war. Vielleicht durften wir selbst schon solche Momente erleben. Gibt es irgendeinen Grund, warum wir das nicht erleben sollten? Gibt es aber noch Hindernisse, die wir dem Heiligen Geist in unserem Leben in den Weg stellen? Er sollte der sanfte Gast unserer Seele sein. Wie fördern wir diese Freundschaft mit dem Heiligen Geist? Wir müssen für Stille in unserem Herzen sorgen, damit wir seine Stimme im Lärm so vieler weltlicher Stimmen, die sein Wort ersticken wollen, unterscheiden können. Dann können wir diese Stimme von den anderen unterscheiden und hören und ihr auch folgen.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, aus dieser Szene deiner Darstellung im Tempel können wir so viel lernen. Ich habe jetzt vor allem auf die Gegenwart deines Heiligen Geistes geschaut, die in diesem Evangelium so offensichtlich ist. An Weihnachten feiern wir, dass du als kleines Kind bei uns bist. Jetzt können wir mit unserem ganzen Leben Zeugnis dafür ablegen, dass wir auf deinen Heiligen Geist hören. Du hast ihn uns gesandt, damit wir nicht alleine sind. Möge er uns im Leben immer begleiten und möge er uns immer an die vielen Dinge erinnern, die du gesagt und getan hast, damit du uns zum Haus deines Vaters führen kannst.

Vorsatz:  Ich will an diesem Tag aufmerksam für den Heiligen Geist sein und diesen Punkt in meiner Gewissenserforschung besonders prüfen.


Im Geist

Im Geist

Fünfter Tag der Weihnachtsoktav
Hl. Thomas Becket, Erzbischof

P. Michael Goodyear LC

Lk 2,2235
Dann kam für sie der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe. Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.

Einführendes Gebet:  Herr Jesus Christus, ich habe mich nach diesem Augenblick mit dir gesehnt. Du gibst meiner Seele neue Kraft und schenkst mir dein Licht, auch wenn ich mich nicht an dich wende und mein Glaube so schwach ist. Aber nun bin ich hier, Herr, und will diese kostbaren Augenblicke mit dir in meinem Herzen verbringen. Ich möchte offen für die Eingebungen deines Geistes sein. Ich möchte ein Instrument in deinen Händen sein, um dir und deiner Kirche zu dienen.

Bitte: Herr, mach mich offen für deinen Geist.

1.  Simeon, ein Mann des Geistes. Lukas sagt uns in diesem Abschnitt drei Mal, dass Simeon ein Mann war, der offen für den Heiligen Geist war. Der „Heilige Geist ruhte auf ihm“, denn „es war ihm vom Heiligen Geist offenbart worden, dass er den Tod nicht schauen werde, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.“ Simeon hatte gelernt, auf die Eingebungen des Heiligen Geistes zu hören. Er wird aber nicht nur vom Heiligen Geist inspiriert, sondern wird von ihm machtvoll bewegt. Wir sollten kurz darüber nachdenken, wie sich dieser Mann ganz dem Wirken des Geistes überließ.

2. Maria, vom Geist überschattet. Es gibt niemanden, der so wie Maria dem Heiligen Geist gefügig war. Sie setzte dem Wirken des Heiligen Geistes kein Hindernis in den Weg. „Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Macht des Höchsten wird dich überschatten“ (Lk 1,35). Maria gehorchte immer voller Glauben Gott. Als sie nun bei der Darstellung ihres Sohnes im Tempel steht, hört sie durch das Wirken des Geistes: „Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.“ Und wieder ist sie ganz offen für den Heiligen Geist und nimmt das vorausgesagte Leiden schon jetzt an.

3. Voller Staunen über den Heiligen Geist. Wir alle haben schon unglaubliche Geschichten über Ereignisse gehört, wo das Wirken des Heiligen Geistes ganz offensichtlich und so wunderbar war. Vielleicht durften wir selbst schon solche Momente erleben. Gibt es irgendeinen Grund, warum wir das nicht erleben sollten? Gibt es aber noch Hindernisse, die wir dem Heiligen Geist in unserem Leben in den Weg stellen? Er sollte der sanfte Gast unserer Seele sein. Wie fördern wir diese Freundschaft mit dem Heiligen Geist? Wir müssen für Stille in unserem Herzen sorgen, damit wir seine Stimme im Lärm so vieler weltlicher Stimmen, die sein Wort ersticken wollen, unterscheiden können. Dann können wir diese Stimme von den anderen unterscheiden und hören und ihr auch folgen.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, aus dieser Szene deiner Darstellung im Tempel können wir so viel lernen. Ich habe jetzt vor allem auf die Gegenwart deines Heiligen Geistes geschaut, die in diesem Evangelium so offensichtlich ist. An Weihnachten feiern wir, dass du als kleines Kind bei uns bist. Jetzt können wir mit unserem ganzen Leben Zeugnis dafür ablegen, dass wir auf deinen Heiligen Geist hören. Du hast ihn uns gesandt, damit wir nicht alleine sind. Möge er uns im Leben immer begleiten und möge er uns immer an die vielen Dinge erinnern, die du gesagt und getan hast, damit du uns zum Haus deines Vaters führen kannst.

Vorsatz:  Ich will an diesem Tag aufmerksam für den Heiligen Geist sein und diesen Punkt in meiner Gewissenserforschung besonders prüfen.

 

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Samstag, 28. Dezember 2012

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