Sonntag, 30. Dezember 2012

Eine Freude für die ganze Familie


Tägliche Meditationen - 30. Dezember 2012

Erster Sonntag nach Weihnachten
Fest der heiligen Familie

P. Jason Smith LC

Lk 2,4152
Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten. Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort. Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen. Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten. Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen, und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht. Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte. Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen. Jesus aber wuchs heran, und seine Weisheit nahm zu, und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube an dich. Ich komme zu dir und danke dir für das Geschenk des Glaubens. Wie kann ich dir das jemals vergelten? Mein Jesus, ich hoffe auf dich. Möge deine Gegenwart mich heute anspornen, dich zu verherrlichen. Ja Herr, ich liebe dich und sehne mich danach, dass mein Herz mit deiner Liebe ganz erfüllt wird.

Bitte: Herr Jesus Christus, hilf mir, die Heiligkeit der Familie mehr zu schätzen und zu fördern.

1.  Die Heilige Familie. Heute feiern wir das Gedächtnis der Heiligen Familie: Jesus, Maria und Josef. Eine Familie entsteht mit der Geburt eines Kindes. Die Geburt Jesu in Bethlehem markiert den Beginn des Aufblühens der Heiligen Familie. Im heutigen Evangelium wird berichtet, dass der Sohn Gottes, von Maria und Josef geführt, heranwuchs und voller Weisheit war. „Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam.“ Das ist vorbildlich für jede Familie: Liebe, Fürsorge, Erziehung und Gehorsam. Bin ich meinen Eltern für ihre Mühe dankbar, die sie mit meiner Erziehung hatten, und drücke ich diese Dankbarkeit durch konkrete Taten aus? Erkenne ich die wesentlichen Elemente des Familienlebens und fördere ich sie so gut ich kann?

2. Elternschaft ist niemals leicht. Maria und Josef beobachteten aufmerksam jeden Schritt von Jesus. Aber keine Eltern sind perfekt – da gibt es Gelegenheiten, wo das Kind ausreißen kann. Im heutigen Evangelium sehen wir, wie sie auf der Suche nach Jesus zurück nach Jerusalem eilen. Wir sehen ebenso, wie sie sich darüber freuen, dass sie ihn wiedergefunden haben. Maria und Josef durchlebten die gleichen Gefühle wie alle Eltern, die ein Kind großziehen: Angst und Freude. Bewahre ich in den schwierigen Situationen meines Familienlebens die Geduld? Bemühe ich mich, meiner Familie Freude zu bereiten?

3. Der Gehorsam Jesu. Jedes Kind braucht die Autorität und die Führung der Eltern. Im Katechismus der Katholischen Kirche wird unter Nummer 532 ausgeführt: „In seiner Unterordnung unter seine Mutter und seinen Pflegevater erfüllte Jesus das vierte Gebot voll und ganz. Sie war das irdische Bild seines Sohnesgehorsams gegenüber seinem himmlischen Vater. Die alltägliche Unterwerfung Jesu unter Josef und Maria kündigte seine Unterwerfung am Gründonnerstag an und nahm sie vorweg: ‚Nicht mein Wille …’. Mit dem Gehorsam Christi im Alltag des verborgenen Lebens begann schon die Wiederherstellung dessen, was der Ungehorsam Adams zerstört hatte.“ Schätze ich die wichtige Rolle des Gehorsams in meinem Leben, und bemühe ich mich, diesen Wert auch meinen Kindern zu vermitteln? Sehe ich innerhalb der Familie der Kirche den Heiligen Vater als meinen Vater? Kenne, verstehe und unterstütze ich seine Lehren und Richtlinien?

Gespräch mit Christus: Herr, hilf mir, dass ich mich immer nach den höheren Dingen ausrichte. Wie wenig denke ich über die Menschwerdung nach, selbst während der Weihnachtszeit. Ich will mir heute von Neuem darüber bewusst werden, dass du in meinem Herzen wohnst. Lass meine Familie heute durch mich deine Gegenwart spüren. Lass sie deine Güte erkennen, die sich in meinen Worten und Taten widerspiegelt.

Vorsatz:  Ich will den heutigen Tag mit besonderer Intensität leben, indem ich alles für die Bekehrung der Seelen aufopfere.


Eine Freude für die ganze Familie

Eine Freude für die ganze Familie

Erster Sonntag nach Weihnachten
Fest der heiligen Familie

P. Jason Smith LC

Lk 2,4152
Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten. Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort. Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen. Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten. Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen, und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht. Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte. Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen. Jesus aber wuchs heran, und seine Weisheit nahm zu, und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube an dich. Ich komme zu dir und danke dir für das Geschenk des Glaubens. Wie kann ich dir das jemals vergelten? Mein Jesus, ich hoffe auf dich. Möge deine Gegenwart mich heute anspornen, dich zu verherrlichen. Ja Herr, ich liebe dich und sehne mich danach, dass mein Herz mit deiner Liebe ganz erfüllt wird.

Bitte: Herr Jesus Christus, hilf mir, die Heiligkeit der Familie mehr zu schätzen und zu fördern.

1.  Die Heilige Familie. Heute feiern wir das Gedächtnis der Heiligen Familie: Jesus, Maria und Josef. Eine Familie entsteht mit der Geburt eines Kindes. Die Geburt Jesu in Bethlehem markiert den Beginn des Aufblühens der Heiligen Familie. Im heutigen Evangelium wird berichtet, dass der Sohn Gottes, von Maria und Josef geführt, heranwuchs und voller Weisheit war. „Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam.“ Das ist vorbildlich für jede Familie: Liebe, Fürsorge, Erziehung und Gehorsam. Bin ich meinen Eltern für ihre Mühe dankbar, die sie mit meiner Erziehung hatten, und drücke ich diese Dankbarkeit durch konkrete Taten aus? Erkenne ich die wesentlichen Elemente des Familienlebens und fördere ich sie so gut ich kann?

2. Elternschaft ist niemals leicht. Maria und Josef beobachteten aufmerksam jeden Schritt von Jesus. Aber keine Eltern sind perfekt – da gibt es Gelegenheiten, wo das Kind ausreißen kann. Im heutigen Evangelium sehen wir, wie sie auf der Suche nach Jesus zurück nach Jerusalem eilen. Wir sehen ebenso, wie sie sich darüber freuen, dass sie ihn wiedergefunden haben. Maria und Josef durchlebten die gleichen Gefühle wie alle Eltern, die ein Kind großziehen: Angst und Freude. Bewahre ich in den schwierigen Situationen meines Familienlebens die Geduld? Bemühe ich mich, meiner Familie Freude zu bereiten?

3. Der Gehorsam Jesu. Jedes Kind braucht die Autorität und die Führung der Eltern. Im Katechismus der Katholischen Kirche wird unter Nummer 532 ausgeführt: „In seiner Unterordnung unter seine Mutter und seinen Pflegevater erfüllte Jesus das vierte Gebot voll und ganz. Sie war das irdische Bild seines Sohnesgehorsams gegenüber seinem himmlischen Vater. Die alltägliche Unterwerfung Jesu unter Josef und Maria kündigte seine Unterwerfung am Gründonnerstag an und nahm sie vorweg: ‚Nicht mein Wille …’. Mit dem Gehorsam Christi im Alltag des verborgenen Lebens begann schon die Wiederherstellung dessen, was der Ungehorsam Adams zerstört hatte.“ Schätze ich die wichtige Rolle des Gehorsams in meinem Leben, und bemühe ich mich, diesen Wert auch meinen Kindern zu vermitteln? Sehe ich innerhalb der Familie der Kirche den Heiligen Vater als meinen Vater? Kenne, verstehe und unterstütze ich seine Lehren und Richtlinien?

Gespräch mit Christus: Herr, hilf mir, dass ich mich immer nach den höheren Dingen ausrichte. Wie wenig denke ich über die Menschwerdung nach, selbst während der Weihnachtszeit. Ich will mir heute von Neuem darüber bewusst werden, dass du in meinem Herzen wohnst. Lass meine Familie heute durch mich deine Gegenwart spüren. Lass sie deine Güte erkennen, die sich in meinen Worten und Taten widerspiegelt.

Vorsatz:  Ich will den heutigen Tag mit besonderer Intensität leben, indem ich alles für die Bekehrung der Seelen aufopfere.

 

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