Dienstag, 1. Januar 2013

Unsere Mutter kennt den Lobgesang der Engel


Tägliche Meditationen - 1. Januar 2013

Dienstag der ersten Woche nach Weihnachen
Hochfest der Gottesmutter Maria

P. Ernest Daly LC

Lk 2,1621
So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.

Einführendes Gebet:  Herr, du bist mein Freund, mein Vater und mein Beschützer. Ich komme zu dir an diesem neuen Tag und vertraue auf deine Gegenwart. Ich erneuere meine Liebe zu dir und vertraue auf deine leitende Hand.

Bitte: Herr, ich möchte den Lobgesang der Engel hören. Lehre mich hinzuhören.

1.  Manchmal brauchen wir etwas Hilfe. Wären die Hirten beeindruckt gewesen, Maria, Josef und das Kind Jesus zu finden, wenn die Engel das Geschehen nicht erklärt hätten? Sie hätten einfach gedacht, dass es eine arme, obdachlose Familie wäre - unscheinbar und anspruchslos wie ihr eigenes Leben als Hirten. Aber die Engel offenbarten ihnen eine Wirklichkeit, die sie sich niemals hätten vorstellen oder wahrnehmen können. In meinem Leben hat Gott auch mir Engel geschickt, die mir helfen, ihn zu entdecken: den Glauben der Eltern oder Großeltern, das liebe und arglose Zutrauen eines Kindes, das gute Beispiel eines Freundes, eines Lehrers, eines Priesters oder einer Ordensschwester und das Beispiel unseres Heiligen Vaters. Maria lehrt mich auch, in ihrem Sohn Gott zu erkennen. Danke ich Gott für die Engel, die er mir gesandt hat? Folge ich ihrem Ratschlag und suche Christus in den alltäglichen Situationen meines Lebens?

2. Hinweise auf ein neues Lied. In einer Symphonie deutet das erste Ertönen des Hauptthemas nur auf ihren musikalischen Reichtum hin. Maria hatte dieses Thema zuerst vom Engel Gabriel gehört. Jetzt greifen die Hirten dieses Thema auf – den Lobgesang der Engel; auch wenn die Hirten ihren Part mit großer Begeisterung spielen, dringt wahrscheinlich wenig davon aus der kleinen Stadt Bethlehem nach außen. Dennoch hatte das Lied begonnen, und es ist in gleicher Weise zu einem Crescendo angewachsen, wie Christus seine Mission erfüllte. Die Geschichte enthüllt Gottes geheimnisvollen Plan der Erlösung. Ich bin Teil dieser Geschichte, dieser Symphonie. Gebe ich mein Bestes, das Lied Mariens und das Lied Gottes fortzusetzen, indem ich meine Verpflichtungen erfülle und mich an einem Apostolat beteilige?

3. Und sein Name soll Jesus sein: „Gott rettet“. Maria und Josef führen das Lied fort. Sie kennen das Geheimnis: dieses Kind wird Israel und die ganze Menschheit retten. Sie fangen an, es der Welt zu erklären, indem sie einen historischen Namen wählen, nämlich Jesus (Yeshua), ein Name, der jetzt nicht nur zu einem Versprechen, sondern eine Person wird. Dies ist Gottes neuer Name. Das ist unser Gott: „Gott rettet“. Er ist nicht nur ein Gott, der der Ursprung von allem ist. Unser Gott steht fest zu uns, er begibt sich selbst zu uns, um uns zu retten. Die Menschheit hatte vermutet, dass Gott der Schöpfer war, und die Juden waren überrascht worden von seiner Freundschaft, aber weder die Heiden noch die Juden ließen es sich träumen, dass Gott auch die Liebe in dieser Form wäre. Wage ich, von Gottes Güte zu träumen? Lasse ich mir inmitten der verzweifelten Welt von Christus Friede und Hoffnung schenken?

Gespräch mit Christus: Herr, ich habe heute etwas Neues gehört. Du erinnerst mich an diesem Weihnachtsfest daran, dass es Zeit für ein neues Lied ist, für ein Lied des Vertrauens und der Hoffnung. Maria lehrt mich dieses Lied, das die frohe Botschaft ist. Ich möchte diese frohe Botschaft in mein Leben stärker hinein nehmen. Ich weiß, dass du mir hilfst, dich jeden Tag mehr zu erkennen. Hilf mir auch, dich anderen zu offenbaren.

Vorsatz:  In Marias Gegenwart will ich mich heute bemühen, dieses neue Lied zu singen und eine christliche Tugend zu üben, und heute einen konkreten Entschluss fassen, wie ich diese Tugend in die Tat umsetzen kann.


Unsere Mutter kennt den Lobgesang der Engel

Unsere Mutter kennt den Lobgesang der Engel

Dienstag der ersten Woche nach Weihnachen
Hochfest der Gottesmutter Maria

P. Ernest Daly LC

Lk 2,1621
So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.

Einführendes Gebet:  Herr, du bist mein Freund, mein Vater und mein Beschützer. Ich komme zu dir an diesem neuen Tag und vertraue auf deine Gegenwart. Ich erneuere meine Liebe zu dir und vertraue auf deine leitende Hand.

Bitte: Herr, ich möchte den Lobgesang der Engel hören. Lehre mich hinzuhören.

1.  Manchmal brauchen wir etwas Hilfe. Wären die Hirten beeindruckt gewesen, Maria, Josef und das Kind Jesus zu finden, wenn die Engel das Geschehen nicht erklärt hätten? Sie hätten einfach gedacht, dass es eine arme, obdachlose Familie wäre - unscheinbar und anspruchslos wie ihr eigenes Leben als Hirten. Aber die Engel offenbarten ihnen eine Wirklichkeit, die sie sich niemals hätten vorstellen oder wahrnehmen können. In meinem Leben hat Gott auch mir Engel geschickt, die mir helfen, ihn zu entdecken: den Glauben der Eltern oder Großeltern, das liebe und arglose Zutrauen eines Kindes, das gute Beispiel eines Freundes, eines Lehrers, eines Priesters oder einer Ordensschwester und das Beispiel unseres Heiligen Vaters. Maria lehrt mich auch, in ihrem Sohn Gott zu erkennen. Danke ich Gott für die Engel, die er mir gesandt hat? Folge ich ihrem Ratschlag und suche Christus in den alltäglichen Situationen meines Lebens?

2. Hinweise auf ein neues Lied. In einer Symphonie deutet das erste Ertönen des Hauptthemas nur auf ihren musikalischen Reichtum hin. Maria hatte dieses Thema zuerst vom Engel Gabriel gehört. Jetzt greifen die Hirten dieses Thema auf – den Lobgesang der Engel; auch wenn die Hirten ihren Part mit großer Begeisterung spielen, dringt wahrscheinlich wenig davon aus der kleinen Stadt Bethlehem nach außen. Dennoch hatte das Lied begonnen, und es ist in gleicher Weise zu einem Crescendo angewachsen, wie Christus seine Mission erfüllte. Die Geschichte enthüllt Gottes geheimnisvollen Plan der Erlösung. Ich bin Teil dieser Geschichte, dieser Symphonie. Gebe ich mein Bestes, das Lied Mariens und das Lied Gottes fortzusetzen, indem ich meine Verpflichtungen erfülle und mich an einem Apostolat beteilige?

3. Und sein Name soll Jesus sein: „Gott rettet“. Maria und Josef führen das Lied fort. Sie kennen das Geheimnis: dieses Kind wird Israel und die ganze Menschheit retten. Sie fangen an, es der Welt zu erklären, indem sie einen historischen Namen wählen, nämlich Jesus (Yeshua), ein Name, der jetzt nicht nur zu einem Versprechen, sondern eine Person wird. Dies ist Gottes neuer Name. Das ist unser Gott: „Gott rettet“. Er ist nicht nur ein Gott, der der Ursprung von allem ist. Unser Gott steht fest zu uns, er begibt sich selbst zu uns, um uns zu retten. Die Menschheit hatte vermutet, dass Gott der Schöpfer war, und die Juden waren überrascht worden von seiner Freundschaft, aber weder die Heiden noch die Juden ließen es sich träumen, dass Gott auch die Liebe in dieser Form wäre. Wage ich, von Gottes Güte zu träumen? Lasse ich mir inmitten der verzweifelten Welt von Christus Friede und Hoffnung schenken?

Gespräch mit Christus: Herr, ich habe heute etwas Neues gehört. Du erinnerst mich an diesem Weihnachtsfest daran, dass es Zeit für ein neues Lied ist, für ein Lied des Vertrauens und der Hoffnung. Maria lehrt mich dieses Lied, das die frohe Botschaft ist. Ich möchte diese frohe Botschaft in mein Leben stärker hinein nehmen. Ich weiß, dass du mir hilfst, dich jeden Tag mehr zu erkennen. Hilf mir auch, dich anderen zu offenbaren.

Vorsatz:  In Marias Gegenwart will ich mich heute bemühen, dieses neue Lied zu singen und eine christliche Tugend zu üben, und heute einen konkreten Entschluss fassen, wie ich diese Tugend in die Tat umsetzen kann.

 

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Dienstag, 31. Januar 2012

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