Donnerstag, 17. Januar 2013

Lieben dürfen


Tägliche Meditationen - 17. Januar 2013

Donnerstag der ersten Woche im Jahreskreis
Hl. Antonius, Mönchsvater

P. Paul Compbell LC

Mk 1,4045
Ein Aussätziger kam zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es - werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz und der Mann war rein. Jesus schickte ihn weg und schärfte ihm ein: Nimm dich in Acht! Erzähl niemand etwas davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar, das Mose angeordnet hat. Das soll für sie ein Beweis meiner Gesetzestreue sein. Der Mann aber ging weg und erzählte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die ganze Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch außerhalb der Städte an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.

Einführendes Gebet:  Herr, ich danke dir für diese Zeit des Beisammenseins. Ich brauche dich in meinem Leben und im Leben meiner Familie. So schnell lasse ich mich von Beschäftigungen erdrücken, dass ich deine Fährte verliere. Du verblasst in der Ferne und manchmal kommt die Sünde mir bedrohlich nahe. Ich weiß aber, dass deine bedingungslose Liebe immer für mich da ist. Ich danke dir. Ich liebe dich und möchte dir immer den ersten Platz in meinem Herzen schenken.

Bitte: Herr, wasch mich rein von meinen Sünden, und hilf mir, mich von ihnen loszulösen und frei für dich zu werden.

1.  Wenn du willst. Ein Leprakranker nähert sich Jesus und fällt vor ihm zu Boden. „Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde“. Dieser Leprakranke konnte sich nicht selbst von seiner Krankheit befreien; noch weniger können wir uns selbst von unserer Sünde befreien. Lepra war eine schlimme Krankheit. Sie trennte einen Menschen von seiner Familie und trieb ihn aus der Stadt an einen einsamen Ort. Lepra ist ein Symbol für die Sünde. Die Sünde trennt uns von Gott und von anderen. Wir müssen uns Jesus mit der gleichen Demut und dem Vertrauen nähern, wie es der Leprakranke tat. Diese Erzählung ist für uns bestimmt, um uns das Herz Christi zu zeigen. Sie offenbart seine Liebe und seine Sehnsucht, uns von der Sünde zu befreien. Bin ich davon überzeugt, dass jede Sünde hässlich ist und unsere Seele verunstaltet?

2. Ich will. Jesus wollte den Leprakranken heilen. Er heilte ihn nicht nur, sondern berührte ihn. Er holte diesen Mann aus der Einsamkeit und berührte sein Leben, um ihn von dieser Krankheit zu heilen. Das zeigt uns das Herz Christi auf so schöne Weise. Unsere Sünde treibt ihn niemals von uns weg. Er ist immer bereit, uns zu Hilfe zu kommen, wenn wir ihn nur zu Hilfe rufen. Kann ich unserem Herrn die inneren Verletzungen durch meine Sünden hinhalten, damit er mich heilen, reinwaschen und ganz neu machen kann?

3. Jesus möchte, dass wir frei sind. Die Sünde hält uns davon ab, so zu sein, wie wir sein sollten. „Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde“ (Joh 8,34). Jesus war frei von Sünde und deshalb frei, zu lieben und anderen zu dienen. Er wurde nicht von Gier oder Groll getrieben. Stolz trieb ihn nicht an, und Bequemlichkeit hielt ihn nicht auf. Er war frei zu lieben und er liebte bis zum Tod am Kreuz. Die Sünde schließt uns in uns selbst ein. Wir beschäftigen uns mit uns selbst, und andere Menschen spielen eine untergeordnete oder gar keine Rolle mehr. Wie oft sagen wir „Nein“ zu anderen und ignorieren ihre Bedürfnisse? Ist es nicht die Sünde, die uns blind macht und der Egoismus, der uns davon abhält, andere zu lieben wie Christus uns liebt? Christus kann uns frei machen von der Sünde, so dass wir fähig werden zu lieben, wie er liebt.

Gespräch mit Christus: Jesus, ich möchte frei sein, aber ich brauche deine Hilfe. Ohne dich kann ich nichts bewirken. Hilf mir, dir zu vertrauen und mich dir zuzuwenden. Lass mich nicht auf eigene Faust losgehen, so als ob ich ohne dich weiter kämpfen könnte. Mache mich frei, dich zu lieben. Mache mich frei, andere zu lieben.

Vorsatz:  Ich will den Psalm 51 für mich und meine Lieben beten.


Lieben dürfen

Lieben dürfen

Donnerstag der ersten Woche im Jahreskreis
Hl. Antonius, Mönchsvater

P. Paul Compbell LC

Mk 1,4045
Ein Aussätziger kam zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es - werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz und der Mann war rein. Jesus schickte ihn weg und schärfte ihm ein: Nimm dich in Acht! Erzähl niemand etwas davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar, das Mose angeordnet hat. Das soll für sie ein Beweis meiner Gesetzestreue sein. Der Mann aber ging weg und erzählte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die ganze Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch außerhalb der Städte an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.

Einführendes Gebet:  Herr, ich danke dir für diese Zeit des Beisammenseins. Ich brauche dich in meinem Leben und im Leben meiner Familie. So schnell lasse ich mich von Beschäftigungen erdrücken, dass ich deine Fährte verliere. Du verblasst in der Ferne und manchmal kommt die Sünde mir bedrohlich nahe. Ich weiß aber, dass deine bedingungslose Liebe immer für mich da ist. Ich danke dir. Ich liebe dich und möchte dir immer den ersten Platz in meinem Herzen schenken.

Bitte: Herr, wasch mich rein von meinen Sünden, und hilf mir, mich von ihnen loszulösen und frei für dich zu werden.

1.  Wenn du willst. Ein Leprakranker nähert sich Jesus und fällt vor ihm zu Boden. „Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde“. Dieser Leprakranke konnte sich nicht selbst von seiner Krankheit befreien; noch weniger können wir uns selbst von unserer Sünde befreien. Lepra war eine schlimme Krankheit. Sie trennte einen Menschen von seiner Familie und trieb ihn aus der Stadt an einen einsamen Ort. Lepra ist ein Symbol für die Sünde. Die Sünde trennt uns von Gott und von anderen. Wir müssen uns Jesus mit der gleichen Demut und dem Vertrauen nähern, wie es der Leprakranke tat. Diese Erzählung ist für uns bestimmt, um uns das Herz Christi zu zeigen. Sie offenbart seine Liebe und seine Sehnsucht, uns von der Sünde zu befreien. Bin ich davon überzeugt, dass jede Sünde hässlich ist und unsere Seele verunstaltet?

2. Ich will. Jesus wollte den Leprakranken heilen. Er heilte ihn nicht nur, sondern berührte ihn. Er holte diesen Mann aus der Einsamkeit und berührte sein Leben, um ihn von dieser Krankheit zu heilen. Das zeigt uns das Herz Christi auf so schöne Weise. Unsere Sünde treibt ihn niemals von uns weg. Er ist immer bereit, uns zu Hilfe zu kommen, wenn wir ihn nur zu Hilfe rufen. Kann ich unserem Herrn die inneren Verletzungen durch meine Sünden hinhalten, damit er mich heilen, reinwaschen und ganz neu machen kann?

3. Jesus möchte, dass wir frei sind. Die Sünde hält uns davon ab, so zu sein, wie wir sein sollten. „Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde“ (Joh 8,34). Jesus war frei von Sünde und deshalb frei, zu lieben und anderen zu dienen. Er wurde nicht von Gier oder Groll getrieben. Stolz trieb ihn nicht an, und Bequemlichkeit hielt ihn nicht auf. Er war frei zu lieben und er liebte bis zum Tod am Kreuz. Die Sünde schließt uns in uns selbst ein. Wir beschäftigen uns mit uns selbst, und andere Menschen spielen eine untergeordnete oder gar keine Rolle mehr. Wie oft sagen wir „Nein“ zu anderen und ignorieren ihre Bedürfnisse? Ist es nicht die Sünde, die uns blind macht und der Egoismus, der uns davon abhält, andere zu lieben wie Christus uns liebt? Christus kann uns frei machen von der Sünde, so dass wir fähig werden zu lieben, wie er liebt.

Gespräch mit Christus: Jesus, ich möchte frei sein, aber ich brauche deine Hilfe. Ohne dich kann ich nichts bewirken. Hilf mir, dir zu vertrauen und mich dir zuzuwenden. Lass mich nicht auf eigene Faust losgehen, so als ob ich ohne dich weiter kämpfen könnte. Mache mich frei, dich zu lieben. Mache mich frei, andere zu lieben.

Vorsatz:  Ich will den Psalm 51 für mich und meine Lieben beten.

 

Tägliche Meditationen - 17. Januar 2013

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Donnerstag, 16. Januar 2013

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