Samstag, 26. Januar 2013

Mit den Augen des Glaubens


Tägliche Meditationen - 26. Januar 2013

Samstag der zweiten Woche im Jahreskreis
Hl. Timotheus Apostelschüler
Hl. Titus, Bischof

P. Walter Schu LC

Lk 10,19
Jesus ging in ein Haus und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die Jünger nicht einmal mehr essen konnten. Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.

Einführendes Gebet:  Wieder ist eine Woche vergangen, verbunden mit dir und im Dienst für dich. Welche Freude, welche Ehre und Herrlichkeit ist es, einem König wie dir dienen zu dürfen! Herr, ich weiß, dass du alles neu machst und dass du mich in dieser Zeit des Gebets den Glauben neu und noch klarer erkennen lassen willst.

Bitte: Herr, hilf mir, dass ich mich bemühe, für andere eine Quelle des Glückes zu sein.

1.  Bei Jesus Christus zuhause. Wir wissen, dass Jesus in Kafarnaum lebte. („Er verließ Nazareth, um in Kafarnaum zu wohnen.“ Mt 4, 13). Der kurze Abschnitt im heutigen Evangelium zeigt, dass unser Herr zuhause keine Ruhe fand. Von überallher, wo er gepredigt hatte, waren ihm die Menschen bis zu seiner Tür gefolgt. Wenn wir nach einem harten Arbeitstag nach Hause kommen, sehnen wir uns oft nach Ruhe und Entspannung. Vielleicht warten aber auch Kinder und der Partner auf uns. Sie erwarten unsere Liebe, die natürlich Zeit, Hilfe und Zuneigung in Anspruch nimmt. Auch Menschen außerhalb unserer Familie, Nachbarn, Freunde, Bekannte brauchen unsere Hilfe und Zuneigung. Diejenigen also, die wir lieben und die uns brauchen, nehmen uns die wohlverdiente Ruhe, und wie Christus, geben wir ihnen was sie fordern, auch nach einem harten Tag. Bemühe ich mich, wenn ich nach Hause komme eine Quelle der Freude zu sein und unterstütze ich meine Familie oder verschließe ich mich ihren Bedürfnissen?

2. Ein Mensch für andere. „Jesus war ein Mensch, der für andere gelebt hat. So viele Leute drängten sich um Jesus und seine Jünger, dass sie keine Zeit zum Essen hatten. Nichts war Jesus wichtiger, als die Seelen seiner Nächsten mit der Nahrung seiner Liebe und seiner Wahrheit zu nähren, so sehr, dass er es vernachlässigte, sich selbst zu ernähren. Diese Haltung der Selbstaufopferung durchdrang jeden Moment seines irdischen Daseins und gipfelte in der Ganzhingabe seines Lebens am Kreuz auf Kalvaria“ (John Bartunek LC, The Better Part, S. 375). Wie sehr bin ich von dem Wunsch durchdrungen, den anderen um mich herum zu dienen, bis hin zum Opfer, dem Maß meiner Liebe zu ihnen? Hat man mir schon einmal vorgeworfen, dass ich verrückt bin, weil ich mich so sehr dem Apostolat hingebe?

3. Ist er von Sinnen? Einer der Verwandten Jesu, dessen Weltanschauung allzu menschlich war, glaubte, dass Christi Hingabe ans Apostolat übertrieben sei. „Die einzige Erklärung dafür war, so dachten sie, dass er verrückt geworden sei. Wenn wir diese Worte des Evangeliums lesen, können wir nicht anders als über die Liebe, die Jesus für uns hat, berührt zu sein: die Leute hielten ihn deswegen für verrückt. Viele Heilige, die dem Beispiel Christi folgten, wurden für verrückt gehalten – aber sie waren verrückt aus Liebe, verrückt aus Liebe zu Christus“ (The Navarre Bible: St. Mark, S. 87). Sehne ich mich danach, Christus in meinem Herzen und in meinem Leben zu lieben, bis hin zur Verrücktheit? Ist mein großes Lebensziel das Erlangen der Heiligkeit – nicht um meinetwillen, sondern weil ich Christi Liebe denen um mich herum bringen möchte, damit sein Reich in allen Seelen aufgerichtet wird?

Gespräch mit Christus: Ich danke dir, Herr, für das Geschenk des Glaubens. Es ist ein Geschenk, das kostbarer als das Leben selbst ist. Hilf mir, die anderen im Licht des Glaubens zu sehen, mich selbst zu schenken, indem ich sie liebe und ihnen diene, so wie du das getan hast. Hilf mir, dich bis zur Verrücktheit zu lieben, wenn ich allen meinen Brüdern und Schwestern diene.

Vorsatz:  Am Ende des Tages will ich ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse und Wünsche meiner Familie haben.


Mit den Augen des Glaubens

Mit den Augen des Glaubens

Samstag der zweiten Woche im Jahreskreis
Hl. Timotheus Apostelschüler
Hl. Titus, Bischof

P. Walter Schu LC

Lk 10,19
Jesus ging in ein Haus und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die Jünger nicht einmal mehr essen konnten. Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.

Einführendes Gebet:  Wieder ist eine Woche vergangen, verbunden mit dir und im Dienst für dich. Welche Freude, welche Ehre und Herrlichkeit ist es, einem König wie dir dienen zu dürfen! Herr, ich weiß, dass du alles neu machst und dass du mich in dieser Zeit des Gebets den Glauben neu und noch klarer erkennen lassen willst.

Bitte: Herr, hilf mir, dass ich mich bemühe, für andere eine Quelle des Glückes zu sein.

1.  Bei Jesus Christus zuhause. Wir wissen, dass Jesus in Kafarnaum lebte. („Er verließ Nazareth, um in Kafarnaum zu wohnen.“ Mt 4, 13). Der kurze Abschnitt im heutigen Evangelium zeigt, dass unser Herr zuhause keine Ruhe fand. Von überallher, wo er gepredigt hatte, waren ihm die Menschen bis zu seiner Tür gefolgt. Wenn wir nach einem harten Arbeitstag nach Hause kommen, sehnen wir uns oft nach Ruhe und Entspannung. Vielleicht warten aber auch Kinder und der Partner auf uns. Sie erwarten unsere Liebe, die natürlich Zeit, Hilfe und Zuneigung in Anspruch nimmt. Auch Menschen außerhalb unserer Familie, Nachbarn, Freunde, Bekannte brauchen unsere Hilfe und Zuneigung. Diejenigen also, die wir lieben und die uns brauchen, nehmen uns die wohlverdiente Ruhe, und wie Christus, geben wir ihnen was sie fordern, auch nach einem harten Tag. Bemühe ich mich, wenn ich nach Hause komme eine Quelle der Freude zu sein und unterstütze ich meine Familie oder verschließe ich mich ihren Bedürfnissen?

2. Ein Mensch für andere. „Jesus war ein Mensch, der für andere gelebt hat. So viele Leute drängten sich um Jesus und seine Jünger, dass sie keine Zeit zum Essen hatten. Nichts war Jesus wichtiger, als die Seelen seiner Nächsten mit der Nahrung seiner Liebe und seiner Wahrheit zu nähren, so sehr, dass er es vernachlässigte, sich selbst zu ernähren. Diese Haltung der Selbstaufopferung durchdrang jeden Moment seines irdischen Daseins und gipfelte in der Ganzhingabe seines Lebens am Kreuz auf Kalvaria“ (John Bartunek LC, The Better Part, S. 375). Wie sehr bin ich von dem Wunsch durchdrungen, den anderen um mich herum zu dienen, bis hin zum Opfer, dem Maß meiner Liebe zu ihnen? Hat man mir schon einmal vorgeworfen, dass ich verrückt bin, weil ich mich so sehr dem Apostolat hingebe?

3. Ist er von Sinnen? Einer der Verwandten Jesu, dessen Weltanschauung allzu menschlich war, glaubte, dass Christi Hingabe ans Apostolat übertrieben sei. „Die einzige Erklärung dafür war, so dachten sie, dass er verrückt geworden sei. Wenn wir diese Worte des Evangeliums lesen, können wir nicht anders als über die Liebe, die Jesus für uns hat, berührt zu sein: die Leute hielten ihn deswegen für verrückt. Viele Heilige, die dem Beispiel Christi folgten, wurden für verrückt gehalten – aber sie waren verrückt aus Liebe, verrückt aus Liebe zu Christus“ (The Navarre Bible: St. Mark, S. 87). Sehne ich mich danach, Christus in meinem Herzen und in meinem Leben zu lieben, bis hin zur Verrücktheit? Ist mein großes Lebensziel das Erlangen der Heiligkeit – nicht um meinetwillen, sondern weil ich Christi Liebe denen um mich herum bringen möchte, damit sein Reich in allen Seelen aufgerichtet wird?

Gespräch mit Christus: Ich danke dir, Herr, für das Geschenk des Glaubens. Es ist ein Geschenk, das kostbarer als das Leben selbst ist. Hilf mir, die anderen im Licht des Glaubens zu sehen, mich selbst zu schenken, indem ich sie liebe und ihnen diene, so wie du das getan hast. Hilf mir, dich bis zur Verrücktheit zu lieben, wenn ich allen meinen Brüdern und Schwestern diene.

Vorsatz:  Am Ende des Tages will ich ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse und Wünsche meiner Familie haben.

 

Tägliche Meditationen - 26. Januar 2013

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Samstag, 25. Januar 2013

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