Donnerstag, 31. Januar 2013

Lass das Licht des Herrn leuchten


Tägliche Meditationen - 31. Januar 2013

Donnerstag der dritten Woche im Jahreskreis
Hl. Johannes Bosco

Mk 4,2125
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Zündet man etwa ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber oder stellt es unter das Bett? Stellt man es nicht auf den Leuchter? Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht an den Tag kommt. Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er! Weiter sagte er: Achtet auf das, was ihr hört! Nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

Einführendes Gebet:  Herr, ich danke dir, dass du mich heute an meine Würde als Christ erinnerst. Die Gnade, die du mir in der Taufe geschenkt hast, und deine Lehre im Evangelium und in der Kirche haben meine Seele erleuchtet. Herr, du bist mein Licht.

Bitte: Herr Jesus, hilf mir, dein Licht wahrhaft zu bezeugen.

1.  Transparenz in unserem Leben. Gott sieht uns. Das ist eine einfache – und gleichzeitig eine gewaltige Wahrheit. Gottes Blick ist liebevoll. Wir können uns nicht vor uns selbst verstecken. Wir können uns nicht einmal wirklich vor anderen verstecken. Ganz sicher können wir uns nicht vor Gott verstecken. Gott durchleuchtet unser Leben, so dass wir die Wahrheit über uns selbst sehen können und uns nicht schämen müssen, wenn auch andere sehen, wie wir in Wahrheit sind. Nur durch zähes Festhalten an der Wahrheit kann wahres Glück entstehen und wachsen.

2. Licht für die Welt. Unser Leben ist nicht einfach nur für uns da. Wir sollen ein Geschenk sein für andere, ein Geschenk, das sie zu Gott führt. Das ist das Größte an unserem Leben: Wir sind aufgerufen, Leben zu schenken. Wir sind aufgerufen, an der Fruchtbarkeit Gottes mitzuwirken. Wir schenken Leben, indem wir andere erleuchten. Wir helfen anderen zum Licht zu gelangen, indem wir selbst unbeirrt auf das Licht zugehen und anderen die Wahrheit zeigen. Das Licht, das unser Leben ausstrahlt, hat eine Wirkung auf andere Seelen. Das Zweite Vatikanische Konzil weist darauf hin, dass der moderne Mensch Gründe braucht für eine Hoffnung, die ganz auf Gott setzt. Ein Christ hat Hoffnung. Soll ich sie versteckt halten, sie vielleicht sogar zerstören, aus Angst, sie zu teilen? Oder will ich der Welt Hoffnung schenken? Will ich die Welt sehen lassen, dass wir alle viel größer sein können, als wir meinen, weil unser Vater größer ist, als wir uns jemals vorstellen können?

3. Sich einsetzen, dass das Licht der Wahrheit gelebt wird. Moralischer Relativismus scheint in unserer Zeit weit verbreitet zu sein. Viele glauben, sie könnten selbst die Grundsätze bestimmen, nach denen sie leben wollen, anstatt sich zu bemühen, ihr Gewissen nach Grundsätzen zu formen, die Gottes liebendem Plan für den Menschen entsprechen. Begnüge ich mich damit, das zu tun, was ich als richtig erkannt habe, oder versuche ich auch, mit Weisheit und Güte das Gewissen anderer zu erhellen? Habe ich je den Eindruck erweckt, falsches Handeln zu entschuldigen? Bin ich darauf aus, die Würde des Lebens in allen seinen Phasen zu verteidigen? Trete ich mutig für andere ein, wenn sie hinter ihrem Rücken kritisiert werden?

Gespräch mit Christus: Herr, danke für diesen Aufruf. Du hast meine Seele erleuchtet, so dass ich ein Licht für andere sein kann. Herr, hilf mir, auf die Kraft deines Lichtes zu vertrauen: auf die Kraft deiner Wahrheit und deiner Gnade. Gib, dass ich mutig genug bin, dieses Licht heute noch tiefer in meine Seele dringen zu lassen. Gib, dass ich mutig genug bin, mich nicht vor deinem Licht zu verstecken; gib, dass ich mutig genug bin, es anderen weiterzugeben.

Vorsatz:  Ich will mein Gewissen in Bezug auf einen bestimmten Punkt unseres Glaubens oder unserer Moral bilden, indem ich im Katechismus der Katholischen Kirche darüber nachlese.


Lass das Licht des Herrn leuchten

Lass das Licht des Herrn leuchten

Donnerstag der dritten Woche im Jahreskreis
Hl. Johannes Bosco

Mk 4,2125
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Zündet man etwa ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber oder stellt es unter das Bett? Stellt man es nicht auf den Leuchter? Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht an den Tag kommt. Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er! Weiter sagte er: Achtet auf das, was ihr hört! Nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

Einführendes Gebet:  Herr, ich danke dir, dass du mich heute an meine Würde als Christ erinnerst. Die Gnade, die du mir in der Taufe geschenkt hast, und deine Lehre im Evangelium und in der Kirche haben meine Seele erleuchtet. Herr, du bist mein Licht.

Bitte: Herr Jesus, hilf mir, dein Licht wahrhaft zu bezeugen.

1.  Transparenz in unserem Leben. Gott sieht uns. Das ist eine einfache – und gleichzeitig eine gewaltige Wahrheit. Gottes Blick ist liebevoll. Wir können uns nicht vor uns selbst verstecken. Wir können uns nicht einmal wirklich vor anderen verstecken. Ganz sicher können wir uns nicht vor Gott verstecken. Gott durchleuchtet unser Leben, so dass wir die Wahrheit über uns selbst sehen können und uns nicht schämen müssen, wenn auch andere sehen, wie wir in Wahrheit sind. Nur durch zähes Festhalten an der Wahrheit kann wahres Glück entstehen und wachsen.

2. Licht für die Welt. Unser Leben ist nicht einfach nur für uns da. Wir sollen ein Geschenk sein für andere, ein Geschenk, das sie zu Gott führt. Das ist das Größte an unserem Leben: Wir sind aufgerufen, Leben zu schenken. Wir sind aufgerufen, an der Fruchtbarkeit Gottes mitzuwirken. Wir schenken Leben, indem wir andere erleuchten. Wir helfen anderen zum Licht zu gelangen, indem wir selbst unbeirrt auf das Licht zugehen und anderen die Wahrheit zeigen. Das Licht, das unser Leben ausstrahlt, hat eine Wirkung auf andere Seelen. Das Zweite Vatikanische Konzil weist darauf hin, dass der moderne Mensch Gründe braucht für eine Hoffnung, die ganz auf Gott setzt. Ein Christ hat Hoffnung. Soll ich sie versteckt halten, sie vielleicht sogar zerstören, aus Angst, sie zu teilen? Oder will ich der Welt Hoffnung schenken? Will ich die Welt sehen lassen, dass wir alle viel größer sein können, als wir meinen, weil unser Vater größer ist, als wir uns jemals vorstellen können?

3. Sich einsetzen, dass das Licht der Wahrheit gelebt wird. Moralischer Relativismus scheint in unserer Zeit weit verbreitet zu sein. Viele glauben, sie könnten selbst die Grundsätze bestimmen, nach denen sie leben wollen, anstatt sich zu bemühen, ihr Gewissen nach Grundsätzen zu formen, die Gottes liebendem Plan für den Menschen entsprechen. Begnüge ich mich damit, das zu tun, was ich als richtig erkannt habe, oder versuche ich auch, mit Weisheit und Güte das Gewissen anderer zu erhellen? Habe ich je den Eindruck erweckt, falsches Handeln zu entschuldigen? Bin ich darauf aus, die Würde des Lebens in allen seinen Phasen zu verteidigen? Trete ich mutig für andere ein, wenn sie hinter ihrem Rücken kritisiert werden?

Gespräch mit Christus: Herr, danke für diesen Aufruf. Du hast meine Seele erleuchtet, so dass ich ein Licht für andere sein kann. Herr, hilf mir, auf die Kraft deines Lichtes zu vertrauen: auf die Kraft deiner Wahrheit und deiner Gnade. Gib, dass ich mutig genug bin, dieses Licht heute noch tiefer in meine Seele dringen zu lassen. Gib, dass ich mutig genug bin, mich nicht vor deinem Licht zu verstecken; gib, dass ich mutig genug bin, es anderen weiterzugeben.

Vorsatz:  Ich will mein Gewissen in Bezug auf einen bestimmten Punkt unseres Glaubens oder unserer Moral bilden, indem ich im Katechismus der Katholischen Kirche darüber nachlese.

 

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Donnerstag, 30. Januar 2013

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