Mittwoch, 20. Februar 2013

Sich der Gabe Gottes bewusst sein


Tägliche Meditationen - 20. Februar 2013

Mittwoch der ersten Woche in der Fastenzeit

P. Robert Presutti LC

Lk 11,2932
Als immer mehr Menschen zu ihm kamen, sagte Jesus: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona. Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein. Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo. Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.

Einführendes Gebet:  Jesus, unser Herr, ich glaube an dich, weil du die Wahrheit selbst bist und mir mehr und mehr die Bedeutung und den Sinn meines Lebens offenbarst. Ich vertraue auf dich, weil du jeden Tag auf mich wartest, an meine Tür klopfst, stets bereit mir zu vergeben, stets bereit, mich im Gebet und in den Sakramenten an dich zu ziehen. Ich liebe dich, weil du dein ganzes Sein für mich am Kreuz gegeben hast und mich gelehrt hast, was es bedeutet, mich selbst in der Liebe zu vollenden.

Bitte: Heiliger Geist, hilf mir, aufmerksam für die vielen täglichen Zeichen deiner Gegenwart und Liebe zu sein.

1.  Niemals richtig zufrieden. Jesus hat schon Blinde sehend gemacht, Lahme geheilt, Tote auferweckt und Dämonen ausgetrieben. Doch es gibt Menschen, die immer noch nicht überzeugt sind. Sie fragen nach noch einem weiteren Zeichen. Ihr wahres Problem besteht nicht darin, dass es zu wenig Zeichen gibt, sondern dass ihr Herz nicht bereit ist, die Wahrheit anzunehmen. Wenn es Widerstand oder Unstimmigkeiten gegenüber Gottes Willen gibt, brauchen wir keine Zeichen, sondern eine Veränderung im Herzen und eine Bereitschaft, das zu akzeptieren, was Christus uns sagt und zeigt. Oft suchen wir Zeichen, nicht weil Gott verborgen ist, sondern weil wir etwas anderes hören wollen. Der Grund könnte Furcht, Egoismus oder mangelnde spirituelle Tiefe sein. Das Ergebnis ist stets Unzufriedenheit, Unsicherheit und Rechtfertigungsdruck. Und die Lösung ist stets dieselbe: Mein Herz reinigen, meine Kriterien verändern und Abstand von dem nehmen, was ich im Geheimen hören will. Lassen wir Christus über uns regieren und nehmen wir seine Bedingungen und Forderungen an uns an.

2. Das Zeichen des Jona. Ninive bekehrte sich nach der Predigt des Jona, tat Buße und verhinderte ihre Zerstörung. Jonas Botschaft fand in der ganzen Stadt großen Widerhall, und jeder, vom geringsten Bürger bis zum König, tat Buße und veränderte sein Leben. Jonas Predigt war ein Zeichen des Gerichtes Gottes und der bevorstehenden Zerstörung, aber auch ein Zeichen der Barmherzigkeit Gottes und der unzähligen Möglichkeiten zur Umkehr und Rettung. Gott wünscht sich nicht den Tod des Sünders, sondern dass der Sünder sich ändert und gerettet wird. Jona und Ninive zeigen, dass die Sünde an sich kein Hindernis auf dem Weg zu Gott ist. Gott kann vergeben und aus einem Sünder einen Heiligen machen. Das Problem liegt eher in der Hingezogenheit zur Sünde und im Widerstand gegen Veränderung und Glauben.

3. Die Königin des Südens und die Bewohner Ninives. Ich habe unzählbare Gnaden und unvergleichlichen Segen von Gott erhalten. Welche Früchte der Reue und der Veränderung haben diese Gnaden in mir schon bewirkt? Wer weiß, ob die Personen, auf die ich herabschaue, nicht auf dem Weg der Heiligkeit weiter wären, wenn sie den Segen und die Gelegenheiten gehabt hätten, die Gott mir gegeben hat. Viele andere haben mit weniger Gnaden mehr vollbracht. Demut, Reue und Dankbarkeit Gott gegenüber wären passender als der versteckte Stolz, die Selbstzufriedenheit und Selbsttäuschung, die ich zuweilen empfinde. Ich muss mich bemühen, Früchte der Reue jeden Tag zu zeigen.

Gespräch mit Christus: Jesus, unser Herr, danke für deine Warnung und deinen Weckruf. Hilf mir, eine tiefe innere Demut zu haben, damit ich erkenne, wie sehr ich der Veränderung bedarf. Hilf mir, nicht so sehr darauf zu schauen, wie gut ich angeblich schon bin, sondern darauf, wie sehr ich mich verbessern kann. Lehre mich die Demut der Wahrheit.

Vorsatz:  Ich werde mich heute nicht mit anderen vergleichen, sondern so großzügig wie möglich auf Gottes Gnade antworten.


Sich der Gabe Gottes bewusst sein

Sich der Gabe Gottes bewusst sein

Mittwoch der ersten Woche in der Fastenzeit

P. Robert Presutti LC

Lk 11,2932
Als immer mehr Menschen zu ihm kamen, sagte Jesus: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona. Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein. Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo. Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.

Einführendes Gebet:  Jesus, unser Herr, ich glaube an dich, weil du die Wahrheit selbst bist und mir mehr und mehr die Bedeutung und den Sinn meines Lebens offenbarst. Ich vertraue auf dich, weil du jeden Tag auf mich wartest, an meine Tür klopfst, stets bereit mir zu vergeben, stets bereit, mich im Gebet und in den Sakramenten an dich zu ziehen. Ich liebe dich, weil du dein ganzes Sein für mich am Kreuz gegeben hast und mich gelehrt hast, was es bedeutet, mich selbst in der Liebe zu vollenden.

Bitte: Heiliger Geist, hilf mir, aufmerksam für die vielen täglichen Zeichen deiner Gegenwart und Liebe zu sein.

1.  Niemals richtig zufrieden. Jesus hat schon Blinde sehend gemacht, Lahme geheilt, Tote auferweckt und Dämonen ausgetrieben. Doch es gibt Menschen, die immer noch nicht überzeugt sind. Sie fragen nach noch einem weiteren Zeichen. Ihr wahres Problem besteht nicht darin, dass es zu wenig Zeichen gibt, sondern dass ihr Herz nicht bereit ist, die Wahrheit anzunehmen. Wenn es Widerstand oder Unstimmigkeiten gegenüber Gottes Willen gibt, brauchen wir keine Zeichen, sondern eine Veränderung im Herzen und eine Bereitschaft, das zu akzeptieren, was Christus uns sagt und zeigt. Oft suchen wir Zeichen, nicht weil Gott verborgen ist, sondern weil wir etwas anderes hören wollen. Der Grund könnte Furcht, Egoismus oder mangelnde spirituelle Tiefe sein. Das Ergebnis ist stets Unzufriedenheit, Unsicherheit und Rechtfertigungsdruck. Und die Lösung ist stets dieselbe: Mein Herz reinigen, meine Kriterien verändern und Abstand von dem nehmen, was ich im Geheimen hören will. Lassen wir Christus über uns regieren und nehmen wir seine Bedingungen und Forderungen an uns an.

2. Das Zeichen des Jona. Ninive bekehrte sich nach der Predigt des Jona, tat Buße und verhinderte ihre Zerstörung. Jonas Botschaft fand in der ganzen Stadt großen Widerhall, und jeder, vom geringsten Bürger bis zum König, tat Buße und veränderte sein Leben. Jonas Predigt war ein Zeichen des Gerichtes Gottes und der bevorstehenden Zerstörung, aber auch ein Zeichen der Barmherzigkeit Gottes und der unzähligen Möglichkeiten zur Umkehr und Rettung. Gott wünscht sich nicht den Tod des Sünders, sondern dass der Sünder sich ändert und gerettet wird. Jona und Ninive zeigen, dass die Sünde an sich kein Hindernis auf dem Weg zu Gott ist. Gott kann vergeben und aus einem Sünder einen Heiligen machen. Das Problem liegt eher in der Hingezogenheit zur Sünde und im Widerstand gegen Veränderung und Glauben.

3. Die Königin des Südens und die Bewohner Ninives. Ich habe unzählbare Gnaden und unvergleichlichen Segen von Gott erhalten. Welche Früchte der Reue und der Veränderung haben diese Gnaden in mir schon bewirkt? Wer weiß, ob die Personen, auf die ich herabschaue, nicht auf dem Weg der Heiligkeit weiter wären, wenn sie den Segen und die Gelegenheiten gehabt hätten, die Gott mir gegeben hat. Viele andere haben mit weniger Gnaden mehr vollbracht. Demut, Reue und Dankbarkeit Gott gegenüber wären passender als der versteckte Stolz, die Selbstzufriedenheit und Selbsttäuschung, die ich zuweilen empfinde. Ich muss mich bemühen, Früchte der Reue jeden Tag zu zeigen.

Gespräch mit Christus: Jesus, unser Herr, danke für deine Warnung und deinen Weckruf. Hilf mir, eine tiefe innere Demut zu haben, damit ich erkenne, wie sehr ich der Veränderung bedarf. Hilf mir, nicht so sehr darauf zu schauen, wie gut ich angeblich schon bin, sondern darauf, wie sehr ich mich verbessern kann. Lehre mich die Demut der Wahrheit.

Vorsatz:  Ich werde mich heute nicht mit anderen vergleichen, sondern so großzügig wie möglich auf Gottes Gnade antworten.

 

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Mittwoch, 19. Februar 2013

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