Donnerstag, 21. Februar 2013

Niemals aufhören, nach Heiligkeit zu streben


Tägliche Meditationen - 21. Februar 2013

Donnerstag der ersten Woche in der Fastenzeit
Hl. Petrus Damiani, Kirchenlehrer

P. Alex Yeung LC

Mt 7,712
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten. Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.

Einführendes Gebet:  Himmlischer Vater, ich nutze diesen Moment, um dich zu verehren und in deine liebende Gegenwart zu treten. Ich wage es, dir zu sagen, dass ich an dich glaube, obwohl du weißt, wie schwach mein Glauben ist. Du bist der Grund für all meine Hoffnung in meinem Leben. Herr, ich zähle auf dich, wenn ich danach strebe, dich vollkommener zu lieben und die Heiligkeit des Lebens zu erlangen, zu der du mich berufen hast. Amen.

Bitte: Herr, lehre mich beten.

1.  Das Gebet ist der Weg zu echter Heiligkeit. Papst Johannes Paul II. erinnert uns: „Der notwendige und unersetzliche Weg, um in der Heiligung voranzuschreiten, ist das Gebet: Wenn wir beim Herrn sind, werden wir Freunde des Herrn, sein Blick wird nach und nach unser Blick, sein Herz wird unser Herz“ (Predigt an die Priester der Diözese Rom, 6. März 2003). Wieder sind wir mit dem grundlegenden Prinzip unserer Heiligung konfrontiert: „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden“ (Joh 3,30). Christus muss in uns immer größer werden. Das ist es, was echtes Gebet bewirkt, ein Gebet, das in einer Unterhaltung unter vier Augen mit dem Herrn besteht, welche das Herz, den Verstand und den Willen mit einschließt. Kann es sein, dass ich nach Heiligkeit strebe, ohne mich ernsthaft dazu entschlossen zu haben, jeden Tag, ja mein ganzes Leben, im Gebet zu verankern?

2. Kindliches Vertrauen. Warum scheint die Aussicht auf unsere eigene Heiligkeit uns so fremd? Warum zögern wir innerlich zu glauben, dass Gott, der Allmächtige, der uns aus dem Nichts erschaffen hat, uns auch heiligen kann? Möglicherweise entmutigt uns unser Widerwille, den Teil unserer Heiligung, der von uns abhängt, wirklich in Angriff zu nehmen. Aber auch hier drängt Christus uns, mit Vertrauen zu beten: „Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten“ (Mt 7,11). Fällt es uns zu schwer zu glauben und zu vertrauen, dass Gott unseren Willen auf dem Weg der Heiligkeit stärken wird? Wird er uns etwa seine Gnade vorenthalten, wenn wir mit vollkommenem Vertrauen und kindlicher Zuversicht um unsere Heiligung bitten?

3. Welch geheimnisvoller Zusammenhang. Gebet, Heiligkeit und apostolische Frucht sind miteinander eng verknüpft. Wenn wir als Laienapostel Früchte in all unseren apostolischen Bemühungen sehen wollen, wissen wir, dass es zu einem großen Teil von unserem Grad der Heiligkeit abhängt: der Grad unserer wirklichen Verbundenheit mit Gott, der Grad, in dem sein göttliches Leben durch uns fließt. Dieses göttliche Leben, das uns in der Taufe geschenkt wurde und durch unser sakramentales Leben gewachsen ist, kann jeden Tag im persönlichen Gebet, in welchem der Durst nach Gott nicht gestillt, sondern vielmehr vergrößert wird, vermehrt werden. Wir sollten jederzeit beten, damit das Gebet das Geheimnis unserer Heiligkeit und der apostolischen Errungenschaften wird. Das Gebet ist immer noch die größte Kraft auf der Erde. Es muss im Zentrum unseres ganzen Strebens stehen.

Gespräch mit Christus: Jesus, unser Herr, danke für diese Zeit des Gebets. Danke, dass du mich innerlich Schritt für Schritt lehrst, wie ich beten kann. Ich bitte dich um die Gnade der Heiligkeit, um der Männer und Frauen willen, deren Heil auf geheimnisvolle Weise irgendwie mit meinem Leben und meiner Treue zu dir verbunden ist! Amen.

Vorsatz:  Ich werde meine Entschiedenheit, mir jeden Tag Zeit für das Gebet zu nehmen, erneuern, und sicher gehen, dass es Teil meiner täglichen Routine wird oder weiterhin bleibt.


Niemals aufhören, nach Heiligkeit zu streben

Niemals aufhören, nach Heiligkeit zu streben

Donnerstag der ersten Woche in der Fastenzeit
Hl. Petrus Damiani, Kirchenlehrer

P. Alex Yeung LC

Mt 7,712
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten. Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.

Einführendes Gebet:  Himmlischer Vater, ich nutze diesen Moment, um dich zu verehren und in deine liebende Gegenwart zu treten. Ich wage es, dir zu sagen, dass ich an dich glaube, obwohl du weißt, wie schwach mein Glauben ist. Du bist der Grund für all meine Hoffnung in meinem Leben. Herr, ich zähle auf dich, wenn ich danach strebe, dich vollkommener zu lieben und die Heiligkeit des Lebens zu erlangen, zu der du mich berufen hast. Amen.

Bitte: Herr, lehre mich beten.

1.  Das Gebet ist der Weg zu echter Heiligkeit. Papst Johannes Paul II. erinnert uns: „Der notwendige und unersetzliche Weg, um in der Heiligung voranzuschreiten, ist das Gebet: Wenn wir beim Herrn sind, werden wir Freunde des Herrn, sein Blick wird nach und nach unser Blick, sein Herz wird unser Herz“ (Predigt an die Priester der Diözese Rom, 6. März 2003). Wieder sind wir mit dem grundlegenden Prinzip unserer Heiligung konfrontiert: „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden“ (Joh 3,30). Christus muss in uns immer größer werden. Das ist es, was echtes Gebet bewirkt, ein Gebet, das in einer Unterhaltung unter vier Augen mit dem Herrn besteht, welche das Herz, den Verstand und den Willen mit einschließt. Kann es sein, dass ich nach Heiligkeit strebe, ohne mich ernsthaft dazu entschlossen zu haben, jeden Tag, ja mein ganzes Leben, im Gebet zu verankern?

2. Kindliches Vertrauen. Warum scheint die Aussicht auf unsere eigene Heiligkeit uns so fremd? Warum zögern wir innerlich zu glauben, dass Gott, der Allmächtige, der uns aus dem Nichts erschaffen hat, uns auch heiligen kann? Möglicherweise entmutigt uns unser Widerwille, den Teil unserer Heiligung, der von uns abhängt, wirklich in Angriff zu nehmen. Aber auch hier drängt Christus uns, mit Vertrauen zu beten: „Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten“ (Mt 7,11). Fällt es uns zu schwer zu glauben und zu vertrauen, dass Gott unseren Willen auf dem Weg der Heiligkeit stärken wird? Wird er uns etwa seine Gnade vorenthalten, wenn wir mit vollkommenem Vertrauen und kindlicher Zuversicht um unsere Heiligung bitten?

3. Welch geheimnisvoller Zusammenhang. Gebet, Heiligkeit und apostolische Frucht sind miteinander eng verknüpft. Wenn wir als Laienapostel Früchte in all unseren apostolischen Bemühungen sehen wollen, wissen wir, dass es zu einem großen Teil von unserem Grad der Heiligkeit abhängt: der Grad unserer wirklichen Verbundenheit mit Gott, der Grad, in dem sein göttliches Leben durch uns fließt. Dieses göttliche Leben, das uns in der Taufe geschenkt wurde und durch unser sakramentales Leben gewachsen ist, kann jeden Tag im persönlichen Gebet, in welchem der Durst nach Gott nicht gestillt, sondern vielmehr vergrößert wird, vermehrt werden. Wir sollten jederzeit beten, damit das Gebet das Geheimnis unserer Heiligkeit und der apostolischen Errungenschaften wird. Das Gebet ist immer noch die größte Kraft auf der Erde. Es muss im Zentrum unseres ganzen Strebens stehen.

Gespräch mit Christus: Jesus, unser Herr, danke für diese Zeit des Gebets. Danke, dass du mich innerlich Schritt für Schritt lehrst, wie ich beten kann. Ich bitte dich um die Gnade der Heiligkeit, um der Männer und Frauen willen, deren Heil auf geheimnisvolle Weise irgendwie mit meinem Leben und meiner Treue zu dir verbunden ist! Amen.

Vorsatz:  Ich werde meine Entschiedenheit, mir jeden Tag Zeit für das Gebet zu nehmen, erneuern, und sicher gehen, dass es Teil meiner täglichen Routine wird oder weiterhin bleibt.

 

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Donnerstag, 20. Februar 2013

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