Montag, 18. März 2013

In deinem Licht schauen wir das Licht


Tägliche Meditationen - 18. März 2013

Montag der fünften Woche in der Fastenzeit
Eduard von England

P. Shawn Aaron LC

Joh 8,1220
Als Jesus ein andermal zu den Schriftgelehrten und Pharisäern redete, sagte er: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben. Da sagten die Pharisäer zu ihm: Du legst über dich selbst Zeugnis ab; dein Zeugnis ist nicht gültig. Jesus erwiderte ihnen: Auch wenn ich über mich selbst Zeugnis ablege, ist mein Zeugnis gültig. Denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Ihr aber wisst nicht, woher ich komme und wohin ich gehe. Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich urteile über keinen. Wenn ich aber urteile, ist mein Urteil gültig; denn ich urteile nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat. Auch in eurem Gesetz heißt es: Erst das Zeugnis von zwei Menschen ist gültig. Ich bin es, der über mich Zeugnis ablegt, und auch der Vater, der mich gesandt hat, legt über mich Zeugnis ab. Da fragten sie ihn: Wo ist dein Vater? Jesus antwortete: Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; würdet ihr mich kennen, dann würdet ihr auch meinen Vater kennen. Diese Worte sagte er, als er im Tempel bei der Schatzkammer lehrte. Aber niemand nahm ihn fest; denn seine Stunde war noch nicht gekommen.

Einführendes Gebet:  Vater, du rufst deine Kinder, im Licht Christi zu wandeln. Befreie uns von der Dunkelheit und bewahre uns im Glanz deiner Wahrheit.

Bitte: Herr, schenke mir das Licht des Glaubens.

1.  Ich bin das Licht der Welt. Die Welt braucht Licht. Ich brauche Licht. Christus kam, um uns etwas über den Vater zu lehren. Sein Leben ist ein Leuchtturm inmitten der Dunkelheit und des Nebels eines Lebens ohne Ziel. Sein Lebenszeugnis erhellt unseren Verstand, unser Herz und unser Gewissen. Jesus wird eines Tages sagen: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Ich bin der Weg zum Vater. Die ganze Schöpfung entstand durch das eine Wort des Vaters. Aber die Schöpfung selbst wurde durch die Sünde der Menschen verdorben. So wurde das Wort Fleisch, um alles neu zu machen. Deshalb muss die ganze Schöpfung durch mich gehen, um im Haus meines Vaters ruhen zu können. Ich bin der wahre Gott und der wahre Mensch. Sieh mich an, betrachte mein Leben und du wirst die Bedeutung, das Ziel und den unbegrenzten Wert deines eigenen Lebens entdecken. Von mir wirst du lernen, wie du dich in der Beziehung zum Vater und zu deinem Nächsten richtig verhältst. Meine Wahrheit schenkt deinem Gewissen besonders in den Momenten moralisch schwieriger Entscheidungen Licht. Ich bin das Leben selbst, die Quelle des natürlichen und übernatürlichen Lebens. „Und das Leben war das Licht der Menschen“ (Joh 1,4).

2. Wer mir nachfolgt, wird nicht im Dunkeln wandeln, sondern das Licht des Lebens haben. Es gibt Augenblicke, in denen diese Behauptung völlig unwahr zu sein scheint; Augenblicke im Leben, in denen die Seele, die versucht Christus zu folgen und sich selbst der Verbreitung des Reiches Gottes zu widmen, verfolgt wird und allein und verwirrt zurück bleibt. Bedenken wir, wie die Mutter Gottes Situationen gegenüberstand, in denen sie Gottes Wege nicht klar verstehen konnte: Josefs Entscheidung, sich von ihr zu trennen, die Geburt in einem Stall, das Martyrium der Unschuldigen Kinder, die Flucht nach Ägypten, der Verlust des Kindes Jesus im Tempel, die Verhaftung, Geißelung, Kreuzigung und der Tod ihres Sohnes. Genau in dieser ‚Dunkelheit’ leitete das Licht des Glaubens sie „sicherer als die Mittagssonne“ (Hl. Johannes vom Kreuz). Genau dieses Licht des Glaubens an den Gott, den wir nicht sehen, ermöglicht uns, unsere Brüder und Schwestern zu lieben, die wir sehen. Genau das Licht dieses Glaubens erlaubt es uns, die göttliche und menschliche Gegenwart unseres Herrn in der geweihten Hostie zu erfassen. Genau dieses Licht erlaubt es uns, Gottes Ebenbild in jeder Person vom Moment der Empfängnis an bis zum letzten Atemzug zu finden, egal welcher Rasse oder Glaubensrichtung sie angehört, egal welche physische oder geistige Fähigkeiten sie besitzt. Der Glaube, der wirkliche und wahre Glaube, verändert unser ganzes Leben. Auch wenn wir der größten Einsamkeit, der grausamsten Krankheit, dem bittersten moralischen Schmerz gegenüberstehen, wird eine Seele, die glaubt und mit dem Glauben in Einklang steht, innerlich froh sein können. Sie weiß, dass sie durch ihr Leiden ihre Liebe zu Gott zeigt, dass sie Jesus Christus ähnlicher wird und einen kleinen Beitrag zur Rettung der Seelen leistet, indem sie ihre Leiden mit den Leiden Christi vereint“.

3. Ich weiß, woher ich komme und wohin ich gehe. Das Evangelium des Johannes beharrt auf der vollkommenen Identität zwischen dem Vater und dem Sohn. Jesus stößt nicht zufällig auf seine Identität, und er wird nicht zufällig gefangen genommen und gekreuzigt. ‚Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave‘ (Phil 2,6), damit wir „das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10). Er hat sein Leben hingegeben, damit er unser sündiges Wesen vernichten und uns zur Neuheit seines Lebens führen konnte. Der heilige Irenäus behauptete, dass er alles in seiner Person „zusammenfasst“. Jesu vollkommenes Wissen um seine Identität offenbart uns die grenzenlose Freiheit seiner Liebe, einer Liebe, die jede seiner Taten beseelt, besonders seinen Tod am Kreuz. Für uns zu sterben war der Grund seines Lebens.

Gespräch mit Christus: Lieber Herr, in deinem Licht sehe ich das Licht. In deinem Leben finde ich die Erklärung für mein eigenes Leben. Du bist mein Sinn, du gibst meinem Leben Bedeutung und Hoffnung. Du weißt auch um die Anforderungen des Alltags, die mein Leben stark beeinflussen. Das Hin– und Hergezerre der Welt versucht mich auf einen Weg zu bringen, der, wenn er zu Ende gegangen wird, mich eines Tages von dir, meiner wahren Freude, trennen kann. Schenk mir das Licht des Glaubens und gib mir die Gnade, dich aufrichtig und ehrlich zu suchen, damit ich, verbunden mit dir, Licht, Salz und Sauerteig für jene sein kann, die ich heute treffen werde. Reinste Mutter, bereite mein Herz allein für Jesus.

Vorsatz:  Ich will zumindest drei Mal während des Tages innehalten und überprüfen, was ich tue, um mein Herz, meine Gedanken und meinen Willen zu Jesus zu erheben, und dann mein Handeln neu auf ihn auszurichten.


In deinem Licht schauen wir das Licht

In deinem Licht schauen wir das Licht

Montag der fünften Woche in der Fastenzeit
Eduard von England

P. Shawn Aaron LC

Joh 8,1220
Als Jesus ein andermal zu den Schriftgelehrten und Pharisäern redete, sagte er: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben. Da sagten die Pharisäer zu ihm: Du legst über dich selbst Zeugnis ab; dein Zeugnis ist nicht gültig. Jesus erwiderte ihnen: Auch wenn ich über mich selbst Zeugnis ablege, ist mein Zeugnis gültig. Denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Ihr aber wisst nicht, woher ich komme und wohin ich gehe. Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich urteile über keinen. Wenn ich aber urteile, ist mein Urteil gültig; denn ich urteile nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat. Auch in eurem Gesetz heißt es: Erst das Zeugnis von zwei Menschen ist gültig. Ich bin es, der über mich Zeugnis ablegt, und auch der Vater, der mich gesandt hat, legt über mich Zeugnis ab. Da fragten sie ihn: Wo ist dein Vater? Jesus antwortete: Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; würdet ihr mich kennen, dann würdet ihr auch meinen Vater kennen. Diese Worte sagte er, als er im Tempel bei der Schatzkammer lehrte. Aber niemand nahm ihn fest; denn seine Stunde war noch nicht gekommen.

Einführendes Gebet:  Vater, du rufst deine Kinder, im Licht Christi zu wandeln. Befreie uns von der Dunkelheit und bewahre uns im Glanz deiner Wahrheit.

Bitte: Herr, schenke mir das Licht des Glaubens.

1.  Ich bin das Licht der Welt. Die Welt braucht Licht. Ich brauche Licht. Christus kam, um uns etwas über den Vater zu lehren. Sein Leben ist ein Leuchtturm inmitten der Dunkelheit und des Nebels eines Lebens ohne Ziel. Sein Lebenszeugnis erhellt unseren Verstand, unser Herz und unser Gewissen. Jesus wird eines Tages sagen: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Ich bin der Weg zum Vater. Die ganze Schöpfung entstand durch das eine Wort des Vaters. Aber die Schöpfung selbst wurde durch die Sünde der Menschen verdorben. So wurde das Wort Fleisch, um alles neu zu machen. Deshalb muss die ganze Schöpfung durch mich gehen, um im Haus meines Vaters ruhen zu können. Ich bin der wahre Gott und der wahre Mensch. Sieh mich an, betrachte mein Leben und du wirst die Bedeutung, das Ziel und den unbegrenzten Wert deines eigenen Lebens entdecken. Von mir wirst du lernen, wie du dich in der Beziehung zum Vater und zu deinem Nächsten richtig verhältst. Meine Wahrheit schenkt deinem Gewissen besonders in den Momenten moralisch schwieriger Entscheidungen Licht. Ich bin das Leben selbst, die Quelle des natürlichen und übernatürlichen Lebens. „Und das Leben war das Licht der Menschen“ (Joh 1,4).

2. Wer mir nachfolgt, wird nicht im Dunkeln wandeln, sondern das Licht des Lebens haben. Es gibt Augenblicke, in denen diese Behauptung völlig unwahr zu sein scheint; Augenblicke im Leben, in denen die Seele, die versucht Christus zu folgen und sich selbst der Verbreitung des Reiches Gottes zu widmen, verfolgt wird und allein und verwirrt zurück bleibt. Bedenken wir, wie die Mutter Gottes Situationen gegenüberstand, in denen sie Gottes Wege nicht klar verstehen konnte: Josefs Entscheidung, sich von ihr zu trennen, die Geburt in einem Stall, das Martyrium der Unschuldigen Kinder, die Flucht nach Ägypten, der Verlust des Kindes Jesus im Tempel, die Verhaftung, Geißelung, Kreuzigung und der Tod ihres Sohnes. Genau in dieser ‚Dunkelheit’ leitete das Licht des Glaubens sie „sicherer als die Mittagssonne“ (Hl. Johannes vom Kreuz). Genau dieses Licht des Glaubens an den Gott, den wir nicht sehen, ermöglicht uns, unsere Brüder und Schwestern zu lieben, die wir sehen. Genau das Licht dieses Glaubens erlaubt es uns, die göttliche und menschliche Gegenwart unseres Herrn in der geweihten Hostie zu erfassen. Genau dieses Licht erlaubt es uns, Gottes Ebenbild in jeder Person vom Moment der Empfängnis an bis zum letzten Atemzug zu finden, egal welcher Rasse oder Glaubensrichtung sie angehört, egal welche physische oder geistige Fähigkeiten sie besitzt. Der Glaube, der wirkliche und wahre Glaube, verändert unser ganzes Leben. Auch wenn wir der größten Einsamkeit, der grausamsten Krankheit, dem bittersten moralischen Schmerz gegenüberstehen, wird eine Seele, die glaubt und mit dem Glauben in Einklang steht, innerlich froh sein können. Sie weiß, dass sie durch ihr Leiden ihre Liebe zu Gott zeigt, dass sie Jesus Christus ähnlicher wird und einen kleinen Beitrag zur Rettung der Seelen leistet, indem sie ihre Leiden mit den Leiden Christi vereint“.

3. Ich weiß, woher ich komme und wohin ich gehe. Das Evangelium des Johannes beharrt auf der vollkommenen Identität zwischen dem Vater und dem Sohn. Jesus stößt nicht zufällig auf seine Identität, und er wird nicht zufällig gefangen genommen und gekreuzigt. ‚Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave‘ (Phil 2,6), damit wir „das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10). Er hat sein Leben hingegeben, damit er unser sündiges Wesen vernichten und uns zur Neuheit seines Lebens führen konnte. Der heilige Irenäus behauptete, dass er alles in seiner Person „zusammenfasst“. Jesu vollkommenes Wissen um seine Identität offenbart uns die grenzenlose Freiheit seiner Liebe, einer Liebe, die jede seiner Taten beseelt, besonders seinen Tod am Kreuz. Für uns zu sterben war der Grund seines Lebens.

Gespräch mit Christus: Lieber Herr, in deinem Licht sehe ich das Licht. In deinem Leben finde ich die Erklärung für mein eigenes Leben. Du bist mein Sinn, du gibst meinem Leben Bedeutung und Hoffnung. Du weißt auch um die Anforderungen des Alltags, die mein Leben stark beeinflussen. Das Hin– und Hergezerre der Welt versucht mich auf einen Weg zu bringen, der, wenn er zu Ende gegangen wird, mich eines Tages von dir, meiner wahren Freude, trennen kann. Schenk mir das Licht des Glaubens und gib mir die Gnade, dich aufrichtig und ehrlich zu suchen, damit ich, verbunden mit dir, Licht, Salz und Sauerteig für jene sein kann, die ich heute treffen werde. Reinste Mutter, bereite mein Herz allein für Jesus.

Vorsatz:  Ich will zumindest drei Mal während des Tages innehalten und überprüfen, was ich tue, um mein Herz, meine Gedanken und meinen Willen zu Jesus zu erheben, und dann mein Handeln neu auf ihn auszurichten.

 

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Montag, 17. März 2013

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