In der Welt
Die Kongregation der Legionäre Christi wurde im Januar 1941 in Mexiko gegründet. 1946 kamen ihre ersten Mitglieder nach Spanien, 1950 ließen sie sich in Rom nieder. Derzeit sind sie auf vier der fünf Kontinente vertreten. In den 60er Jahren folgten Gründungen in Irland und den Vereinigten Staaten, seit den 80ern ist die Kongregation auch in vielen südamerikanischen und mitteleuropäischen Ländern beheimatet. Zuletzt hat sie ihre seelsorgliche Arbeit in Osteuropa und auf den Philippinen aufgenommen.
1936–1950
Vom ersten Tag an hat Gott in diesem Werk die Initiative ergriffen.
Am 3. Januar 1941 gründete ein junger Mann von 20 Jahren gemeinsam mit dreizehn Seminaristen des Kleinen Seminars im angemieteten Keller eines Hauses in Mexiko-Stadt die Kongregation der Legionäre Christi. Nach weiteren fünf Jahren (1946) überquerte der inzwischen zum Priester geweihte Gründer mit 32 jungen Männern den Atlantik und eröffnete das erste Haus in Spanien.
Vier Jahre danach, 1950, war der Neubau des heutigen Generalats der Legionäre Christi in Rom bereits fertiggestellt, und die älteren Seminaristen – Novizen, Philosophie– und Theologiestudenten – zogen mit dem Gründer dort ein, um in der Nähe des Heiligen Vaters zu leben und zu studieren. Dennoch wurden auch weiterhin in Mexiko und in Spanien zwei apostolische Schulen (Kleine Seminare) unterhalten, in denen zahlreiche Jugendliche mit Interesse am Priestertum ausgebildet wurden. Neun Jahre nach ihrer Gründung hatten die Legionäre bereits in drei Ländern Fuß gefasst.
1950–1960
Die 50er Jahre brachten das erste apostolische Werk: das Instituto Cumbres in Mexiko-Stadt; außerdem ein neues Haus in Spanien: das Noviziat von Salamanca; und den Bau der Kirche Unserer Lieben Frau von Guadalupe in Rom.
1960–1980
In den 60er Jahren, der Zeit des aggiornamento, wie Johannes XXIII. es nannte, und des Zweiten Vatikanischen Konzils eröffneten die Legionäre Christi zwei Noviziate: in Irland und den Vereinigten Staaten, verschiedene Schulen, und die Universität Anáhuac. Gleichzeitig vertieften die Laien das Charisma durch die Gründung der Bewegung Regnum Christi, die in diesen Jahren endgültig ihre Arbeit aufnahm, sich vervielfältigte und in den 70er Jahren mit einem breiten Spektrum von Apostolaten in vielen Städten Fuß fasste. Im selben Jahrzehnt wurde noch eine weitere wichtige internationale Organisation gegründet, diesmal für Jugendliche: das ECYD (Educación, Cultura y Deporte).
1980–2000
Die 80er Jahre führten die Legionäre und das Regnum Christi nach Mitteleuropa, Südamerika und Australien und in den 90ern ging es weiter: Gründungen in weiteren Ländern und Städten – besonders in Europa – apostolische Werke, Sektionen des Regnum Christi, Berufungen, etc. Die Kongregation und die Bewegung wuchsen und konsolidierten sich. Beiden gehören Menschen der unterschiedlichsten Nationalitäten an, von China bis Deutschland, von Brasilien bis Kanada, von den Philippinen bis Neuseeland.
Seit dem Jahr 2000
Die Legionäre Christi und ihre Apostolate breiten sich weiter aus. Im Jahr 2004 vertraute Papst Johannes Paul II. den Legionären Christi das Päpstliche Institut Notre Dame of Jerusalem an. 2006 schließlich eröffnete die Kongregation die ersten Häuser in Seoul (Südkorea) und Manila (Philippinen).
Wo wir sind


Die „Apostolische Schule“ in Bad Münstereifel „Apostolische Schulen” sind Orte der Entscheidungsfindung für Jungen im Alter zwischen