Donnerstag, 23. August 2012

Brasilien


1985 haben sich die Kongregation der Legionäre Christi und die Bewegung Regnum Christi in Brasilien niedergelassen und sich seither rasch entwickelt. Derzeit verfügen sie über ein Noviziatszentrum, drei Berufungszentren und ein Bildungsseminar.

Einer der Bischöfe begrüßt P. Álvaro Corcuera LC vor der EinweihungsmesseSeit den siebziger Jahren hatten mehrere brasilianische Bischöfe die Legionäre gebeten, ihre Gründung auch auf ihr Land auszudehnen: Sie boten ihnen Seminare an, Pfarreien, Kaplanstellen… Viele ihrer Ersuchen wurden von Empfehlungen der Nuntien unterstützt: So hob Msgr. Rocco y Furno die Zukunft hervor, die Brasilien der Kirche zu bieten hätte. Voller Bedauern musste P. Maciel jedoch um Nachsicht und Geduld bitten, da er nicht über die Mittel verfügte, diesen Bedürfnissen nachzukommen. Weihnachten 1979 reiste er persönlich nach Brasilien und war sehr positiv von dem spirituellen und menschlichen Reichtum der Einwohner des Landes beeindruckt. Er fasste den Entschluss, so bald wie möglich Legionäre dorthin zu schicken. In der Zwischenzeit begannen Anfang der Achtzigerjahre mehrere Priester der Kongregation auf ausdrückliche Weisung des Gründers, Portugiesisch zu lernen.

Am 25. Juli 1985 kamen die Legionäre in Rio de Janeiro an, um nun endlich das erste Haus der Kongregation in Brasilien zu gründen. Kardinal Eugenio de Araujo Sales empfing die Legionäre mit offenen Armen. Schon vorher hatte er zweimal in Rom mit dem Gründer über diese Möglichkeit gesprochen. Und so ließen sich die Patres Eduardo Robles Gil LC, Fintan Lawless LC und Javier Sicilia LC in jenem Jahr in Rio de Janeiro nieder. Im Mai 1986 gründete die Kongregation ein Haus in Ponta Grossa und am 10. März 1987 ihr Noviziat in Curitiba.

Weitere Gründungen folgten, die erste in Porto Alegre (Rio Grande do Sul). Der gerade erst ernannte Erzbischof Dom Altamira Rossato CSSR genehmigte am 19. August 1991 die Gründung eines Apostolatszentrums in seiner Erzdiözese. Anfang 1992 zogen die Patres Arturo Díaz LC, Salvador M. Calderón LC und Guillermo Ortega LC dort ein.

1993 ließen sich P. Héctor Manuel Gómez Preciado und Bruder José Luis Laris (er ist heute in Brasilien als Pfarrer tätig) in der Stadt Belo Horizonte nieder, um an der katholischen Universität apostolische Arbeit zu leisten. 1995 wurde die Gemeinschaft von Brasilia gegründet und sofort alles Nötige veranlasst, um die Initiative von Kardinal José Freire Falcão zu unterstützen: Der Kardinal hatte die Kongregation gebeten, in dieser Stadt eine Kirche zu bauen, die Unserer Lieben Frau von Guadalupe geweiht sein sollte. Das Gotteshaus wurde am 12. Dezember 1999 eingeweiht und ist heute auch Pfarrkirche. Nacheinander entstanden die Seminare von Curitiba (1997), São Paulo (1998) und Porto Alegre (1999).

Im Jahr 2000 gründete die Kongregation der Legionäre Christi auf ausdrückliche Bitte einiger brasilianischer Bischöfe in der Stadt São Paolo das Seminar Maria Mater Ecclesiae. Dieses Ausbildungshaus für Diözesanseminaristen wurde vorübergehend im Noviziat der Kongregation untergebracht, bis es im August 2005 an seinen endgültigen Sitz übersiedelte. Derzeit studieren dort über 130 Seminaristen Propädeutik, Philosophie und Theologie. 2006 wurden die ersten 24 Seminaristen geweiht. Für die nächsten Jahre wird eine beträchtliche Zunahme der Studentenschaft erwartet.

Seit ihrer Ankunft in Brasilien haben die Legionäre außerdem in Übereinstimmung mit ihrem apostolischen Charisma die Apostolatsbewegung Regnum Christi im Land etabliert, die den Segen und das Wohlwollen der Bischöfe in den verschiedenen Städten genießt. In den letzte Jahren ist sie erheblich gewachsen und hat sich auf andere Städte des Landes ausgedehnt: Fortaleza, Recife, Campinas, Junjai, Joinville, Caxias, Bagé, Pelotas und Ijuí. In diesen Städten gibt es derzeit keine Gemeinschaft der Legionäre.

Die Kongregation der Legionäre Christi und die Bewegung Regnum Christi haben in den vergangenen Jahren ihre spezifischen Apostolate entwickelt. Dazu gehören Bildungszentren in den Städten Rio de Janeiro und Curitiba; die erste Mano-Amiga-Schule in der Stadt São Paolo, die 2006 eingeweiht worden ist; die Jugendapostolate Gente Nueva, Soñar despierto, Gaudium; die Familienapostolate Familie auf Mission und Virgen Peregrina de la Familia („Familienpilgermadonna“); die Evangelisierungsinitiativen Volunteers in Aktion, Schule des Glaubens, Catequese Bom Pastor. Im sozialen Bereich sind vor allem die Apostolate Tertio Millennio und Ärztemissionen, ANSPAC und Estenda sua mão zu erwähnen. Zudem haben die Jugendapostolate Net und CYWN für Kinder und Jugendliche weite Verbreitung gefunden.

Kontakt:
Legionarios de Cristo
Rua Puréus, 912
Jd. Guedala – Morumbi
05610001   Sao Paulo  - SP - Brasil
E-Mail: saopaulo (at) legionaries.org


Internet:
www.legionariesofchrist.org/por/index.phtml
www.regnumchristi.org
www.virgemperegrina.com.br
www.cefidbrasil.com
www.colegioeverest.com.br


Brasilien

Brasilien

Einer der Bischöfe begrüßt P. Álvaro Corcuera LC vor der EinweihungsmesseSeit den siebziger Jahren hatten mehrere brasilianische Bischöfe die Legionäre gebeten, ihre Gründung auch auf ihr Land auszudehnen: Sie boten ihnen Seminare an, Pfarreien, Kaplanstellen… Viele ihrer Ersuchen wurden von Empfehlungen der Nuntien unterstützt: So hob Msgr. Rocco y Furno die Zukunft hervor, die Brasilien der Kirche zu bieten hätte. Voller Bedauern musste P. Maciel jedoch um Nachsicht und Geduld bitten, da er nicht über die Mittel verfügte, diesen Bedürfnissen nachzukommen. Weihnachten 1979 reiste er persönlich nach Brasilien und war sehr positiv von dem spirituellen und menschlichen Reichtum der Einwohner des Landes beeindruckt. Er fasste den Entschluss, so bald wie möglich Legionäre dorthin zu schicken. In der Zwischenzeit begannen Anfang der Achtzigerjahre mehrere Priester der Kongregation auf ausdrückliche Weisung des Gründers, Portugiesisch zu lernen.

Am 25. Juli 1985 kamen die Legionäre in Rio de Janeiro an, um nun endlich das erste Haus der Kongregation in Brasilien zu gründen. Kardinal Eugenio de Araujo Sales empfing die Legionäre mit offenen Armen. Schon vorher hatte er zweimal in Rom mit dem Gründer über diese Möglichkeit gesprochen. Und so ließen sich die Patres Eduardo Robles Gil LC, Fintan Lawless LC und Javier Sicilia LC in jenem Jahr in Rio de Janeiro nieder. Im Mai 1986 gründete die Kongregation ein Haus in Ponta Grossa und am 10. März 1987 ihr Noviziat in Curitiba.

Weitere Gründungen folgten, die erste in Porto Alegre (Rio Grande do Sul). Der gerade erst ernannte Erzbischof Dom Altamira Rossato CSSR genehmigte am 19. August 1991 die Gründung eines Apostolatszentrums in seiner Erzdiözese. Anfang 1992 zogen die Patres Arturo Díaz LC, Salvador M. Calderón LC und Guillermo Ortega LC dort ein.

1993 ließen sich P. Héctor Manuel Gómez Preciado und Bruder José Luis Laris (er ist heute in Brasilien als Pfarrer tätig) in der Stadt Belo Horizonte nieder, um an der katholischen Universität apostolische Arbeit zu leisten. 1995 wurde die Gemeinschaft von Brasilia gegründet und sofort alles Nötige veranlasst, um die Initiative von Kardinal José Freire Falcão zu unterstützen: Der Kardinal hatte die Kongregation gebeten, in dieser Stadt eine Kirche zu bauen, die Unserer Lieben Frau von Guadalupe geweiht sein sollte. Das Gotteshaus wurde am 12. Dezember 1999 eingeweiht und ist heute auch Pfarrkirche. Nacheinander entstanden die Seminare von Curitiba (1997), São Paulo (1998) und Porto Alegre (1999).

Im Jahr 2000 gründete die Kongregation der Legionäre Christi auf ausdrückliche Bitte einiger brasilianischer Bischöfe in der Stadt São Paolo das Seminar Maria Mater Ecclesiae. Dieses Ausbildungshaus für Diözesanseminaristen wurde vorübergehend im Noviziat der Kongregation untergebracht, bis es im August 2005 an seinen endgültigen Sitz übersiedelte. Derzeit studieren dort über 130 Seminaristen Propädeutik, Philosophie und Theologie. 2006 wurden die ersten 24 Seminaristen geweiht. Für die nächsten Jahre wird eine beträchtliche Zunahme der Studentenschaft erwartet.

Seit ihrer Ankunft in Brasilien haben die Legionäre außerdem in Übereinstimmung mit ihrem apostolischen Charisma die Apostolatsbewegung Regnum Christi im Land etabliert, die den Segen und das Wohlwollen der Bischöfe in den verschiedenen Städten genießt. In den letzte Jahren ist sie erheblich gewachsen und hat sich auf andere Städte des Landes ausgedehnt: Fortaleza, Recife, Campinas, Junjai, Joinville, Caxias, Bagé, Pelotas und Ijuí. In diesen Städten gibt es derzeit keine Gemeinschaft der Legionäre.

Die Kongregation der Legionäre Christi und die Bewegung Regnum Christi haben in den vergangenen Jahren ihre spezifischen Apostolate entwickelt. Dazu gehören Bildungszentren in den Städten Rio de Janeiro und Curitiba; die erste Mano-Amiga-Schule in der Stadt São Paolo, die 2006 eingeweiht worden ist; die Jugendapostolate Gente Nueva, Soñar despierto, Gaudium; die Familienapostolate Familie auf Mission und Virgen Peregrina de la Familia („Familienpilgermadonna“); die Evangelisierungsinitiativen Volunteers in Aktion, Schule des Glaubens, Catequese Bom Pastor. Im sozialen Bereich sind vor allem die Apostolate Tertio Millennio und Ärztemissionen, ANSPAC und Estenda sua mão zu erwähnen. Zudem haben die Jugendapostolate Net und CYWN für Kinder und Jugendliche weite Verbreitung gefunden.

Kontakt:
Legionarios de Cristo
Rua Puréus, 912
Jd. Guedala – Morumbi
05610001   Sao Paulo  - SP - Brasil
E-Mail: saopaulo (at) legionaries.org


Internet:
www.legionariesofchrist.org/por/index.phtml
www.regnumchristi.org
www.virgemperegrina.com.br
www.cefidbrasil.com
www.colegioeverest.com.br

 

1985 haben sich die Kongregation der Legionäre Christi und die Bewegung Regnum Christi in Brasilien niedergelassen und sich seither rasch entwickelt. Derzeit verfügen sie über ein Noviziatszentrum, drei Berufungszentren und ein Bildungsseminar.

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