Donnerstag, 23. August 2012

Chile


1980 kamen die Legionäre Christi nach Chile. Die ersten 25 Jahre waren für die Kongregation eine Zeit des Wachstums im Bereich der Bildung, in Werken der christlichen Nächstenliebe und in der Jugendarbeit.

Alles begann mit einer jungen Chilenin: María Paz. Sie stand damals, Ende der 70er Jahre, kurz vor ihrem Schulabschluss an der Villa María Academy in Santiago de Chile. María hatte das Regnum Christi durch eine Freundin in Mexiko kennengelernt, und nachdem sie in ihr Land zurückgekehrt war, scharte sie Freundinnen und Schulkameradinnen um sich, um das, was sie empfangen hatte, an sie weiterzugeben. Diese Gruppen wuchsen so schnell, dass seit 1978 zwei Priester der Legionäre Christi, die Patres Mariano de Blas und Gustavo Izquierdo, alle zwei oder drei Monate von Mexiko kamen, um die jungen Frauen auszubilden und geistlich zu betreuen.

Im darauf folgenden Jahr beschlossen zwei junge Mexikanerinnen, Mercedes de la Torre und Ángeles Martín Colea, ein Jahr als Coworker an der Gründung und Konsolidierung der Jugendsektion in Chile mitzuarbeiten. Sie waren die ersten „Coworker“. So entstand das Regnum Christi in Chile – aus dem apostolischen Eifer und der Christusliebe einiger junger Frauen, deren Zahl im Juli 1980, als die Legionäre Christi sich in der chilenischen Hauptstadt niederließen, bereits auf mehrere Dutzend angewachsen war.

1981 bat der damalige Erzbischof von Santiago, Kardinal Raúl Silva Henríquez die Legionäre Christi, darum, die Leitung der Schule Instituto Zambrano zu übernehmen. In seiner mehr als hundertjährigen Geschichte hat das Instituto Zambrano einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und für die Heranbildung der Jugend geleistet. Die Kongregation übernahm diese Aufgabe und ernannte P. Héctor Galván zum Direktor der Schule, die auch heute noch unter der Leitung der Legionäre Christi steht.

Am 10. März 1986 wurde mit dem Colegio Cumbres eine weitere Schule eröffnet, die anfangs von zwei gottgeweihten Frauen des Regnum Christi, Maleny Medina und Fidelma Grealy, geleitet wurde. Wer von den jungen Vätern und Müttern, die ihre Kinder damals in die Avenida Manquehue Norte Nr. 146 brachten, hätte gedacht, was im Lauf der Zeit aus dieser Schule werden und wie viele andere Schulen man noch gründen würde!

Heute verfügt die Kongregation der Legionäre Christi in Santiago über die Cumbres–Schule in Las Condes, die Everest–Schule in La Dehesa und die Highlands–Schule in Colina. In Buin leitet sie die Schule San Isidro und in Rancagua die Schule La Cruz und außerdem die Universität Finis Terrae in Santiago.

Darüber hinaus sind Apostolatswerke entstanden, die von Mitgliedern der Apostolatsbewegung Regnum Christi geleitet werden. Im Bereich der Evangelisierung sind hier die Escuela de la Fe, Familia Misionera und Juventud Misionera zu nennen, außerdem NET, ein Apostolat zur christlichen und menschlichen Erziehung von Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren; im Bereich der Werteförderung verdient Familia Unida besondere Erwähnung (deren Ziel in der Anleitung und Schulung von Ehepaaren besteht, die eine gesunde und für die menschlichen Werte offene Familie gründen wollen).

Im Bereich der christlichen Nächstenliebe und der Gesellschaftsförderung machen die Mitglieder des Regnum Christi es sich mit Unterstützung der Legionäre Christi zur Aufgabe, die Stiftung Mano Amiga voranzubringen, eine Institution, die Werke der christlichen Nächstenliebe leitet, darunter ANSPAC (das eine umfassende Besserstellung der Frau anstrebt), Proyecto de Participación Social (dessen Ziel darin besteht, die Schüler zu einer gelebten christlichen Nächstenliebe zu erziehen, insbesondere gegenüber Menschen mit beschränkten finanziellen Mitteln und/oder gesellschaftlichen Randgruppen), Soñar Despierto (das durch soziales Engagement Solidarität und Hilfsbereitschaft zu fördern versucht und Menschen mit sehr geringen Mitteln, insbesondere Kindern, besondere freiwillige Aktivitäten anbietet), außerdem die Schulen Mano Amiga in Recoleta, Santa Teresita del Niño Jesús in La Pincoya, beide in Santiago, sowie die Schule Fernández León in Llo-lleo (V. Region). In diesen Einrichtungen werden etwa 3.000 Schüler aus unterprivilegierten Familien unterrichtet. Überdies wird schon bald mit dem Bau einer neuen Mano-Amiga–Schule in Colina begonnen werden.

Postanschrift:
Legionarios de Cristo
Av. Suecia 826
Providencia
Santiago
Chile

Webseiten:
www.Generacionempresarial.cl
www.Escueladelafe.cl
www.uft.cl


Chile

Chile

Alles begann mit einer jungen Chilenin: María Paz. Sie stand damals, Ende der 70er Jahre, kurz vor ihrem Schulabschluss an der Villa María Academy in Santiago de Chile. María hatte das Regnum Christi durch eine Freundin in Mexiko kennengelernt, und nachdem sie in ihr Land zurückgekehrt war, scharte sie Freundinnen und Schulkameradinnen um sich, um das, was sie empfangen hatte, an sie weiterzugeben. Diese Gruppen wuchsen so schnell, dass seit 1978 zwei Priester der Legionäre Christi, die Patres Mariano de Blas und Gustavo Izquierdo, alle zwei oder drei Monate von Mexiko kamen, um die jungen Frauen auszubilden und geistlich zu betreuen.

Im darauf folgenden Jahr beschlossen zwei junge Mexikanerinnen, Mercedes de la Torre und Ángeles Martín Colea, ein Jahr als Coworker an der Gründung und Konsolidierung der Jugendsektion in Chile mitzuarbeiten. Sie waren die ersten „Coworker“. So entstand das Regnum Christi in Chile – aus dem apostolischen Eifer und der Christusliebe einiger junger Frauen, deren Zahl im Juli 1980, als die Legionäre Christi sich in der chilenischen Hauptstadt niederließen, bereits auf mehrere Dutzend angewachsen war.

1981 bat der damalige Erzbischof von Santiago, Kardinal Raúl Silva Henríquez die Legionäre Christi, darum, die Leitung der Schule Instituto Zambrano zu übernehmen. In seiner mehr als hundertjährigen Geschichte hat das Instituto Zambrano einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und für die Heranbildung der Jugend geleistet. Die Kongregation übernahm diese Aufgabe und ernannte P. Héctor Galván zum Direktor der Schule, die auch heute noch unter der Leitung der Legionäre Christi steht.

Am 10. März 1986 wurde mit dem Colegio Cumbres eine weitere Schule eröffnet, die anfangs von zwei gottgeweihten Frauen des Regnum Christi, Maleny Medina und Fidelma Grealy, geleitet wurde. Wer von den jungen Vätern und Müttern, die ihre Kinder damals in die Avenida Manquehue Norte Nr. 146 brachten, hätte gedacht, was im Lauf der Zeit aus dieser Schule werden und wie viele andere Schulen man noch gründen würde!

Heute verfügt die Kongregation der Legionäre Christi in Santiago über die Cumbres–Schule in Las Condes, die Everest–Schule in La Dehesa und die Highlands–Schule in Colina. In Buin leitet sie die Schule San Isidro und in Rancagua die Schule La Cruz und außerdem die Universität Finis Terrae in Santiago.

Darüber hinaus sind Apostolatswerke entstanden, die von Mitgliedern der Apostolatsbewegung Regnum Christi geleitet werden. Im Bereich der Evangelisierung sind hier die Escuela de la Fe, Familia Misionera und Juventud Misionera zu nennen, außerdem NET, ein Apostolat zur christlichen und menschlichen Erziehung von Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren; im Bereich der Werteförderung verdient Familia Unida besondere Erwähnung (deren Ziel in der Anleitung und Schulung von Ehepaaren besteht, die eine gesunde und für die menschlichen Werte offene Familie gründen wollen).

Im Bereich der christlichen Nächstenliebe und der Gesellschaftsförderung machen die Mitglieder des Regnum Christi es sich mit Unterstützung der Legionäre Christi zur Aufgabe, die Stiftung Mano Amiga voranzubringen, eine Institution, die Werke der christlichen Nächstenliebe leitet, darunter ANSPAC (das eine umfassende Besserstellung der Frau anstrebt), Proyecto de Participación Social (dessen Ziel darin besteht, die Schüler zu einer gelebten christlichen Nächstenliebe zu erziehen, insbesondere gegenüber Menschen mit beschränkten finanziellen Mitteln und/oder gesellschaftlichen Randgruppen), Soñar Despierto (das durch soziales Engagement Solidarität und Hilfsbereitschaft zu fördern versucht und Menschen mit sehr geringen Mitteln, insbesondere Kindern, besondere freiwillige Aktivitäten anbietet), außerdem die Schulen Mano Amiga in Recoleta, Santa Teresita del Niño Jesús in La Pincoya, beide in Santiago, sowie die Schule Fernández León in Llo-lleo (V. Region). In diesen Einrichtungen werden etwa 3.000 Schüler aus unterprivilegierten Familien unterrichtet. Überdies wird schon bald mit dem Bau einer neuen Mano-Amiga–Schule in Colina begonnen werden.

Postanschrift:
Legionarios de Cristo
Av. Suecia 826
Providencia
Santiago
Chile

Webseiten:
www.Generacionempresarial.cl
www.Escueladelafe.cl
www.uft.cl

 

1980 kamen die Legionäre Christi nach Chile. Die ersten 25 Jahre waren für die Kongregation eine Zeit des Wachstums im Bereich der Bildung, in Werken der christlichen Nächstenliebe und in der Jugendarbeit.

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http://www.regnumchristi.org/de/in-der-welt/chile/

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