Montag, 16. Juli 2012

El Salvador


Die Kongregation der Legionäre Christi und die Bewegung Regnum Christi sind seit 1991 in El Salvador vertreten. Damals war ein Ehepaar der Bewegung aus beruflichen und familiären Gründen in dieses Land gezogen.

Die erste Gemeinschaft von Legionären Christi zusammen mit einigen Mitgliedern der Bewegung Regnum Christi in El Salvador.Von diesem Moment an wuchs das Bedürfnis, den Weg der Heiligkeit und des Apostolats, auf den Gott uns alle berufen hat, mit den Salvadorianern zu teilen. Die Arbeit, die die Legionäre und die Mitglieder der Bewegung Regnum Christi leisten, konzentriert sich auf die Evangelisierungsmissionen, Bildung, Familienförderung und die Werke der christlichen Nächstenliebe.

Schon 1992 „mobilisiert” das genannte Ehepaar Freunde und Bekannte, und 1993 wird das erste Jugendteam gegründet. Fast spontan entsteht 1994 das erste Frauenteam der Bewegung.

Im selben Jahr beginnen die von Priestern der Legionäre geleiteten Einkehrtage zur Eheerneuerung. Zudem kommt bei einigen Männern der Wunsch auf, sich zu Teams des Regnum Christi zusammenzuschließen. 1995 nimmt mit dem Segen der Bischöfe von San Salvador und Zacatecoluca das erste Apostolat, die Evangelizadores de Tiempo Completo, die Arbeit auf. Derzeit dienen diese Vollzeitkatecheten der Kirche in der Hälfte aller Diözesen des Landes.

1996 beteiligt sich das Regnum Christi an der logistischen Vorbereitung des zweiten Papstbesuchs in El Salvador. Zudem wird im selben Jahr die erste Glaubensschule eröffnet, eine Einrichtung, die sich das Ziel gesteckt hat, die katholische Bildung im Einklang mit dem Lehramt der Kirche zu fördern. In der Karwoche reist die erste Gruppe von unverheirateten Frauen nach Mexiko, um dort an einer Evangelisierungsmission teilzunehmen. Unter dem Namen „Eagles” schließt sich der erste männliche ECYD-Club zusammen.

1997 entsteht auf Anregung von Mitgliedern des Regnum Christi und mit Unterstützung der männlichen Sektion das Apostolat JUPES. Einige Jugendliche organisieren mit großem Erfolg einen Kongress, an dem über 1.000 Jugendliche teilnehmen.

Im Verlauf des Jahres 1998 entstehen zwei Apostolate, um neue Tätigkeitsbereiche abzudecken: die menschliche Besserstellung der Frau durch ANSPAC und die Familienbildung durch Familia Unida. Im selben Jahr nimmt eine große Abordnung von Jugendlichen aus El Salvador an der Megamisión in Mexiko teil.

Im Monat Mai reist eine Gruppe von Mitgliedern des Regnum Christi zum Treffen der kirchlichen Bewegungen mit Johannes Paul II. nach Rom.

Die ersten drei Coworker des Regnum Christi in El Salvador stellen Christus und der Kirche ein Jahr ihres Lebens zur Verfügung, um sich in den seelsorglichen Aktivitäten der Bewegung zu engagieren. Ebenfalls 1998 beginnen an der Glaubensschule die ersten Kurse für Ordensfrauen verschiedener Kongregationen, die seither mit bischöflicher Genehmigung alljährlich angeboten werden.

In der Karwoche des Jahres 1999 findet die erste Megamisión zur Evangelisierung vor Ort mit salvadorianischen Jugendlichen statt. Aus diesem Anlass kommt eine enthusiastische Gruppe von Missionaren aus Mexiko, um bei der Mission zu helfen. Außerdem wird der zweite JUPES-Kongress abgehalten.

Im selben Jahr wird ein Apostolat zur Werteförderung unter salvadorianischen Jugendlichen ins Leben gerufen. Der Erfolg ist so groß, dass ein zweites entsteht: die Jóvenes Contra Corriente (JOCCO – „Jugendliche gegen den Strom”), das sich ebenfalls die Förderung der Werte zur Aufgabe gemacht hat, jedoch auf jüngere Teenager ausgerichtet ist.

Ferner wird als Antwort auf die gesundheitlichen Missstände unter den weniger begüterten Einwohnern des Landes die erste Ärztemission durchgeführt. An dieser Aktion beteiligen sich auch Mitglieder des Regnum Christi aus den Vereinigten Staaten. Sie findet seither jährlich statt: Jahr für Jahr werden an dem betreffenden Aktionstag Hunderte von Menschen untersucht und kostenlos behandelt.

Eine Delegation aus El Salvador vertritt Mittelamerika auf dem Jugend– und Familientreffen in Atlanta, USA. Im Jahr 2000 setzen sich das Wachstum und die Entwicklung der Apostolate des Regnum Christi fort. Im Dezember nehmen Pilger aus El Salvador anlässlich des 60. Gründungstages, den die Kongregation der Legionäre Christi am Ende des Heiligen Jahres 2000 feiern kann, am Jugend– und Familientreffen in Rom teil.

Der dritte JUPES-Kongress findet statt. Die Teilnehmer sind noch zahlreicher als in den Jahren zuvor und füllen das Gelände der Internationalen Messe.

Im Jahr 2001 wird als Antwort auf die Erdbebenschäden im Land die Nothilfekampagne Sábados Solidarios („Solidarische Samstage”) ins Leben gerufen. Mithilfe der Vollzeitkatecheten werden Lebensmittel, Kleider und die wichtigsten Gebrauchsgegenstände verteilt.

Der Kontakt mit den Bedürftigsten und der Wunsch, eine institutionelle Basis für die Unterstützung vieler der ärmsten Familien von El Salvador zu schaffen, führen zur Entstehung der Siedlung CIDECO (Centro Integral de Desarrollo Comunitario – „Ganzheitliches Zentrum für gemeinschaftliche Entwicklung”).

2002 entschließt sich eine Gruppe aus acht Ehepaaren, sich während der Karwoche in einer Gemeinde missionarisch zu engagieren. Das ist der Anfang von Familie auf Mission in El Salvador. Überdies gründen junge Studenten, die ihrem Land helfen wollen, über Soñar Despierto ein neues Apostolat: VIA (Volunteers in Aktion), das schon bald drei Kinderhilfsprojekte durchführt und sich auf eine feste Gruppe von Freiwilligen stützen kann.

Mit zwei Schulgründungen ist 2003 für die Bewegung in Mittelamerika ein besonders wichtiges Jahr. In der CIDECO-Siedlung wird eine Mano-Amiga-Schule eröffnet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, zur ganzheitlichen Bildung vieler Kinder beizutragen, die andernfalls keinen Zugang zu einer qualifizierten Schulbildung hätten. Außerdem nimmt auch die Highlands-Schule ihre Arbeit auf.

Im selben Jahr wird in Anwesenheit von Regierungs– und Kirchenvertretern offiziell die erste Etappe von CIDECO eröffnet. Einige Monate später wird anlässlich des Besuchs von Pater Juan Rivas Hombre Nuevo in El Salvador gegründet.

Ferner wird das Priesterzentrum LOGOS für die Bischöfe und Priester von El Salvador eröffnet. Seine erste Aktivität besteht darin, drei Priestern ein Stipendium zu ermöglichen, damit sie an geistlichen Exerzitien in Mexiko teilnehmen können.

Derzeit lässt sich die apostolische Arbeit der Kongregation der Legionäre Christi und der Bewegung Regnum Christi wie folgt unterteilen:

• Familia Unida
• Volunteers in Aktion und Familie auf Mission
• Color Misionero
• Virgen Peregrina de la Familia („Familienpilgermadonna”)
ANSPAC
NET
COESAL
• Vollzeitkatecheten
• Schule des Glaubens
LOGOS
• Highlands-Schule
ECYD
CIDECO
• Mano-Amiga-Schule

Die erste Gemeinschaft der Legionäre Christi kommt in der letzten Januarwoche des Jahres 2008 nach El Salvador und besteht aus P. Francisco Carvajal LC und P. Juan Francisco González Vidal LC. Begleitet werden die beiden Patres von Marcelo Garza, einem Mitarbeiter des Regnum Christi.


El Salvador

El Salvador

Die erste Gemeinschaft von Legionären Christi zusammen mit einigen Mitgliedern der Bewegung Regnum Christi in El Salvador.Von diesem Moment an wuchs das Bedürfnis, den Weg der Heiligkeit und des Apostolats, auf den Gott uns alle berufen hat, mit den Salvadorianern zu teilen. Die Arbeit, die die Legionäre und die Mitglieder der Bewegung Regnum Christi leisten, konzentriert sich auf die Evangelisierungsmissionen, Bildung, Familienförderung und die Werke der christlichen Nächstenliebe.

Schon 1992 „mobilisiert” das genannte Ehepaar Freunde und Bekannte, und 1993 wird das erste Jugendteam gegründet. Fast spontan entsteht 1994 das erste Frauenteam der Bewegung.

Im selben Jahr beginnen die von Priestern der Legionäre geleiteten Einkehrtage zur Eheerneuerung. Zudem kommt bei einigen Männern der Wunsch auf, sich zu Teams des Regnum Christi zusammenzuschließen. 1995 nimmt mit dem Segen der Bischöfe von San Salvador und Zacatecoluca das erste Apostolat, die Evangelizadores de Tiempo Completo, die Arbeit auf. Derzeit dienen diese Vollzeitkatecheten der Kirche in der Hälfte aller Diözesen des Landes.

1996 beteiligt sich das Regnum Christi an der logistischen Vorbereitung des zweiten Papstbesuchs in El Salvador. Zudem wird im selben Jahr die erste Glaubensschule eröffnet, eine Einrichtung, die sich das Ziel gesteckt hat, die katholische Bildung im Einklang mit dem Lehramt der Kirche zu fördern. In der Karwoche reist die erste Gruppe von unverheirateten Frauen nach Mexiko, um dort an einer Evangelisierungsmission teilzunehmen. Unter dem Namen „Eagles” schließt sich der erste männliche ECYD-Club zusammen.

1997 entsteht auf Anregung von Mitgliedern des Regnum Christi und mit Unterstützung der männlichen Sektion das Apostolat JUPES. Einige Jugendliche organisieren mit großem Erfolg einen Kongress, an dem über 1.000 Jugendliche teilnehmen.

Im Verlauf des Jahres 1998 entstehen zwei Apostolate, um neue Tätigkeitsbereiche abzudecken: die menschliche Besserstellung der Frau durch ANSPAC und die Familienbildung durch Familia Unida. Im selben Jahr nimmt eine große Abordnung von Jugendlichen aus El Salvador an der Megamisión in Mexiko teil.

Im Monat Mai reist eine Gruppe von Mitgliedern des Regnum Christi zum Treffen der kirchlichen Bewegungen mit Johannes Paul II. nach Rom.

Die ersten drei Coworker des Regnum Christi in El Salvador stellen Christus und der Kirche ein Jahr ihres Lebens zur Verfügung, um sich in den seelsorglichen Aktivitäten der Bewegung zu engagieren. Ebenfalls 1998 beginnen an der Glaubensschule die ersten Kurse für Ordensfrauen verschiedener Kongregationen, die seither mit bischöflicher Genehmigung alljährlich angeboten werden.

In der Karwoche des Jahres 1999 findet die erste Megamisión zur Evangelisierung vor Ort mit salvadorianischen Jugendlichen statt. Aus diesem Anlass kommt eine enthusiastische Gruppe von Missionaren aus Mexiko, um bei der Mission zu helfen. Außerdem wird der zweite JUPES-Kongress abgehalten.

Im selben Jahr wird ein Apostolat zur Werteförderung unter salvadorianischen Jugendlichen ins Leben gerufen. Der Erfolg ist so groß, dass ein zweites entsteht: die Jóvenes Contra Corriente (JOCCO – „Jugendliche gegen den Strom”), das sich ebenfalls die Förderung der Werte zur Aufgabe gemacht hat, jedoch auf jüngere Teenager ausgerichtet ist.

Ferner wird als Antwort auf die gesundheitlichen Missstände unter den weniger begüterten Einwohnern des Landes die erste Ärztemission durchgeführt. An dieser Aktion beteiligen sich auch Mitglieder des Regnum Christi aus den Vereinigten Staaten. Sie findet seither jährlich statt: Jahr für Jahr werden an dem betreffenden Aktionstag Hunderte von Menschen untersucht und kostenlos behandelt.

Eine Delegation aus El Salvador vertritt Mittelamerika auf dem Jugend– und Familientreffen in Atlanta, USA. Im Jahr 2000 setzen sich das Wachstum und die Entwicklung der Apostolate des Regnum Christi fort. Im Dezember nehmen Pilger aus El Salvador anlässlich des 60. Gründungstages, den die Kongregation der Legionäre Christi am Ende des Heiligen Jahres 2000 feiern kann, am Jugend– und Familientreffen in Rom teil.

Der dritte JUPES-Kongress findet statt. Die Teilnehmer sind noch zahlreicher als in den Jahren zuvor und füllen das Gelände der Internationalen Messe.

Im Jahr 2001 wird als Antwort auf die Erdbebenschäden im Land die Nothilfekampagne Sábados Solidarios („Solidarische Samstage”) ins Leben gerufen. Mithilfe der Vollzeitkatecheten werden Lebensmittel, Kleider und die wichtigsten Gebrauchsgegenstände verteilt.

Der Kontakt mit den Bedürftigsten und der Wunsch, eine institutionelle Basis für die Unterstützung vieler der ärmsten Familien von El Salvador zu schaffen, führen zur Entstehung der Siedlung CIDECO (Centro Integral de Desarrollo Comunitario – „Ganzheitliches Zentrum für gemeinschaftliche Entwicklung”).

2002 entschließt sich eine Gruppe aus acht Ehepaaren, sich während der Karwoche in einer Gemeinde missionarisch zu engagieren. Das ist der Anfang von Familie auf Mission in El Salvador. Überdies gründen junge Studenten, die ihrem Land helfen wollen, über Soñar Despierto ein neues Apostolat: VIA (Volunteers in Aktion), das schon bald drei Kinderhilfsprojekte durchführt und sich auf eine feste Gruppe von Freiwilligen stützen kann.

Mit zwei Schulgründungen ist 2003 für die Bewegung in Mittelamerika ein besonders wichtiges Jahr. In der CIDECO-Siedlung wird eine Mano-Amiga-Schule eröffnet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, zur ganzheitlichen Bildung vieler Kinder beizutragen, die andernfalls keinen Zugang zu einer qualifizierten Schulbildung hätten. Außerdem nimmt auch die Highlands-Schule ihre Arbeit auf.

Im selben Jahr wird in Anwesenheit von Regierungs– und Kirchenvertretern offiziell die erste Etappe von CIDECO eröffnet. Einige Monate später wird anlässlich des Besuchs von Pater Juan Rivas Hombre Nuevo in El Salvador gegründet.

Ferner wird das Priesterzentrum LOGOS für die Bischöfe und Priester von El Salvador eröffnet. Seine erste Aktivität besteht darin, drei Priestern ein Stipendium zu ermöglichen, damit sie an geistlichen Exerzitien in Mexiko teilnehmen können.

Derzeit lässt sich die apostolische Arbeit der Kongregation der Legionäre Christi und der Bewegung Regnum Christi wie folgt unterteilen:

• Familia Unida
• Volunteers in Aktion und Familie auf Mission
• Color Misionero
• Virgen Peregrina de la Familia („Familienpilgermadonna”)
ANSPAC
NET
COESAL
• Vollzeitkatecheten
• Schule des Glaubens
LOGOS
• Highlands-Schule
ECYD
CIDECO
• Mano-Amiga-Schule

Die erste Gemeinschaft der Legionäre Christi kommt in der letzten Januarwoche des Jahres 2008 nach El Salvador und besteht aus P. Francisco Carvajal LC und P. Juan Francisco González Vidal LC. Begleitet werden die beiden Patres von Marcelo Garza, einem Mitarbeiter des Regnum Christi.

 

Die Kongregation der Legionäre Christi und die Bewegung Regnum Christi sind seit 1991 in El Salvador vertreten. Damals war ein Ehepaar der Bewegung aus beruflichen und familiären Gründen in dieses Land gezogen.

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