Innere Organisation


Die Legionäre Christi sind eine Priesterkongregation päpstlichen Rechtes. Ihre innere Organisation entspricht dem, was das kanonische Recht für Ordensgemeinschaften vorsieht.

Am 6. Februar 1965 gewährte der Heilige Stuhl den Legionären Christi das Decretum Laudis. Seitdem sind die Legionäre Christi eine Priesterkongregation päpstlichen Rechts. Wie alle Institute, die dieses Dekret erhalten haben, bedeutet dies, dass die Kongregation kirchenrechtlich dem Heiligen Stuhl untersteht, auch wenn sie ihre apostolische Arbeit in jeder Diözese unter der seelsorgerischen Autorität des jeweiligen Diözesanbischofs ausübt.

Die Generaldirektion

In Übereinstimmung mit dem, was das kanonische Recht für Ordensgemeinschaften vorsieht, wird die Leitung der Kongregation der Legionäre Christi durch ein Generalkapitel gewählt, das sich normalerweise alle 12 Jahre versammelt – zum letzten Mal im Januar/Februar 2014. Das Generalkapitel, die höchste Autorität in der Kongregation, trifft die wichtigsten Entscheidungen und erlässt Richtlinien, die das Ordensleben und die apostolische Aktivität der Kongregation regeln. Es setzt sich aus höheren Ordensoberen und einigen Priestern, die von Amts wegen daran teilnehmen, zusammen. Außerdem werden auch Abgesandte aus jedem Territorium von all jenen Ordensmitgliedern dazu gewählt, die schon die ewigen Gelübde abgelegt haben.

Der derzeitige Generaldirektor ist P. Eduardo Robles Gil. Der Generalrat setzt sich aus den folgenden Priestern zusammen:

1. Generalvikar: P. Juan José Arrieta, LC (Spanien, 57)
2. P. Sylvester Heereman LC (Deutschland, 39)
3. P. Jesús Villagrasa LC (Spanien, 50)
4. P. Juan Sabadell, LC (Spanien, 47)

Der Generalprokurator ist P. Clemens Gutberlet LC (Deutschland, 47). P. José Gerardo Cárdenas LC (Mexiko, 57) ist der Generalverwalter.

Unterteilung in Territorien

Zur Vereinfachung der Verwaltung unterteilen sich Institute gottgeweihten Lebens, Orden und Kongregationen in verschiedene Provinzen. Eine Provinz fasst mehrere Ordensniederlassungen des Instituts unter der Autorität des Provinzials zusammen. In der Legion Christi nennen sich die Provinzen „Territorien“. Die Territorialdirektoren sind höhere Obere, die direkt dem Generaldirektor unterstehen, und denen die Leitung des jeweiligen Territoriums anvertraut ist, was sowohl das Ordensleben, als auch die apostolische Tätigkeit der Legionäre Christi beinhaltet. Die Apostolatsbewegung Regnum Christi ist eng mit der Legion Christi verbunden. Die höheren Oberen der Kongregation sind gleichzeitig die Vorgesetzten des Regnum Christi.

Die Mitglieder der Bewegung sind katholische Laien und Diözesanpriester, die an der Spiritualität der Bewegung teilhaben möchten und auf diese Weise ihre Taufgelübde auf tiefere Weise in ihrem Lebensstand verwirklichen wollen und bei der Weitergabe der christlichen Nächstenliebe aktiv mitwirken.

Im Moment setzt sich die Legion Christi aus 9 Territorien zusammen.

Die Gemeinschaften

In jedem Territorium gibt es zwei verschiedene Arten von Gemeinschaften mit Ordensleuten der Legionäre Christi

– Ausbildungshäuser

Die Legion Christi hat folgende Ausbildungszentren, in welchen sich die Ordensmitglieder auf den Empfang der Priesterweihe vorbereiten. Für die erste Ausbildungsstufe stehen neun Noviziatshäuser zur Verfügung: Cornwall (Kanada), Cheshire (Vereinigte Staaten), Monterrey (Mexiko), Caracas (Venezuela), São Paulo (Brasilien), Salamanca (Spanien), Bad Münstereifel (Deutschland) und Gozzano (Italien). In Salamanca und Cheshire befinden sich außerdem auch Ausbildungszentren für alt-sprachliche und humanistische Studien für die zweite Ausbildungsetappe der Vorbereitung auf den Empfang der Priesterweihe.

Während des Philosophie– und Theologiestudiums leben die Legionäre Christi in sogenannten „Zentren für Höhere Studien“. Diese befinden sich in Rom (Italien) und Thornwood (Vereinigte Staaten). Die Ordensleute der Legionäre Christi erlangen ihre akademischen Abschlüsse an päpstlichen Universitäten und Hochschulen, v.a. dem von den Legionären Christi geleiteten Päpstlichen Athenäum Regina Apostolorum, mit Sitz in Rom.

– Apostolatsgemeinschaften

In den Apostolatsgemeinschaften leben Ordensleute und Priester der Legionäre Christi, die ihre missionarische Tätigkeit in einer bestimmten Region ausüben. Sie pflegen das Gemeinschaftsleben und üben ihr Apostolat aus, indem sie verschiedene Werke wie Jugendgruppen des ECYD, Gruppen von Jugendlichen und Erwachsenen des Regnum Christi leiten bzw. betreuen, oder in Schulen, sozialen oder missionarischen Einrichtungen mitwirken. Zudem helfen sie außerdem der Ortskirche bei der Ausübung der vielfältigen priesterlichen und pastoralen Aufgaben wie zum Beispiel Studentenseelsorge und Lehrtätigkeit an Universitäten, Predigten und geistliche Begleitung in Pfarreien, oder andere Dienste auf Anfrage von Diözesanbischöfen, Gruppen oder Personen. 


Innere Organisation

Innere Organisation

Am 6. Februar 1965 gewährte der Heilige Stuhl den Legionären Christi das Decretum Laudis. Seitdem sind die Legionäre Christi eine Priesterkongregation päpstlichen Rechts. Wie alle Institute, die dieses Dekret erhalten haben, bedeutet dies, dass die Kongregation kirchenrechtlich dem Heiligen Stuhl untersteht, auch wenn sie ihre apostolische Arbeit in jeder Diözese unter der seelsorgerischen Autorität des jeweiligen Diözesanbischofs ausübt.

Die Generaldirektion

In Übereinstimmung mit dem, was das kanonische Recht für Ordensgemeinschaften vorsieht, wird die Leitung der Kongregation der Legionäre Christi durch ein Generalkapitel gewählt, das sich normalerweise alle 12 Jahre versammelt – zum letzten Mal im Januar/Februar 2014. Das Generalkapitel, die höchste Autorität in der Kongregation, trifft die wichtigsten Entscheidungen und erlässt Richtlinien, die das Ordensleben und die apostolische Aktivität der Kongregation regeln. Es setzt sich aus höheren Ordensoberen und einigen Priestern, die von Amts wegen daran teilnehmen, zusammen. Außerdem werden auch Abgesandte aus jedem Territorium von all jenen Ordensmitgliedern dazu gewählt, die schon die ewigen Gelübde abgelegt haben.

Der derzeitige Generaldirektor ist P. Eduardo Robles Gil. Der Generalrat setzt sich aus den folgenden Priestern zusammen:

1. Generalvikar: P. Juan José Arrieta, LC (Spanien, 57)
2. P. Sylvester Heereman LC (Deutschland, 39)
3. P. Jesús Villagrasa LC (Spanien, 50)
4. P. Juan Sabadell, LC (Spanien, 47)

Der Generalprokurator ist P. Clemens Gutberlet LC (Deutschland, 47). P. José Gerardo Cárdenas LC (Mexiko, 57) ist der Generalverwalter.

Unterteilung in Territorien

Zur Vereinfachung der Verwaltung unterteilen sich Institute gottgeweihten Lebens, Orden und Kongregationen in verschiedene Provinzen. Eine Provinz fasst mehrere Ordensniederlassungen des Instituts unter der Autorität des Provinzials zusammen. In der Legion Christi nennen sich die Provinzen „Territorien“. Die Territorialdirektoren sind höhere Obere, die direkt dem Generaldirektor unterstehen, und denen die Leitung des jeweiligen Territoriums anvertraut ist, was sowohl das Ordensleben, als auch die apostolische Tätigkeit der Legionäre Christi beinhaltet. Die Apostolatsbewegung Regnum Christi ist eng mit der Legion Christi verbunden. Die höheren Oberen der Kongregation sind gleichzeitig die Vorgesetzten des Regnum Christi.

Die Mitglieder der Bewegung sind katholische Laien und Diözesanpriester, die an der Spiritualität der Bewegung teilhaben möchten und auf diese Weise ihre Taufgelübde auf tiefere Weise in ihrem Lebensstand verwirklichen wollen und bei der Weitergabe der christlichen Nächstenliebe aktiv mitwirken.

Im Moment setzt sich die Legion Christi aus 9 Territorien zusammen.

Die Gemeinschaften

In jedem Territorium gibt es zwei verschiedene Arten von Gemeinschaften mit Ordensleuten der Legionäre Christi

– Ausbildungshäuser

Die Legion Christi hat folgende Ausbildungszentren, in welchen sich die Ordensmitglieder auf den Empfang der Priesterweihe vorbereiten. Für die erste Ausbildungsstufe stehen neun Noviziatshäuser zur Verfügung: Cornwall (Kanada), Cheshire (Vereinigte Staaten), Monterrey (Mexiko), Caracas (Venezuela), São Paulo (Brasilien), Salamanca (Spanien), Bad Münstereifel (Deutschland) und Gozzano (Italien). In Salamanca und Cheshire befinden sich außerdem auch Ausbildungszentren für alt-sprachliche und humanistische Studien für die zweite Ausbildungsetappe der Vorbereitung auf den Empfang der Priesterweihe.

Während des Philosophie– und Theologiestudiums leben die Legionäre Christi in sogenannten „Zentren für Höhere Studien“. Diese befinden sich in Rom (Italien) und Thornwood (Vereinigte Staaten). Die Ordensleute der Legionäre Christi erlangen ihre akademischen Abschlüsse an päpstlichen Universitäten und Hochschulen, v.a. dem von den Legionären Christi geleiteten Päpstlichen Athenäum Regina Apostolorum, mit Sitz in Rom.

– Apostolatsgemeinschaften

In den Apostolatsgemeinschaften leben Ordensleute und Priester der Legionäre Christi, die ihre missionarische Tätigkeit in einer bestimmten Region ausüben. Sie pflegen das Gemeinschaftsleben und üben ihr Apostolat aus, indem sie verschiedene Werke wie Jugendgruppen des ECYD, Gruppen von Jugendlichen und Erwachsenen des Regnum Christi leiten bzw. betreuen, oder in Schulen, sozialen oder missionarischen Einrichtungen mitwirken. Zudem helfen sie außerdem der Ortskirche bei der Ausübung der vielfältigen priesterlichen und pastoralen Aufgaben wie zum Beispiel Studentenseelsorge und Lehrtätigkeit an Universitäten, Predigten und geistliche Begleitung in Pfarreien, oder andere Dienste auf Anfrage von Diözesanbischöfen, Gruppen oder Personen. 

 

Die Legionäre Christi sind eine Priesterkongregation päpstlichen Rechtes. Ihre innere Organisation entspricht dem, was das kanonische Recht für Ordensgemeinschaften vorsieht.

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25. 2012

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