Neues Noviziat - Helfen Sie mit!


Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie uns ganz konkret, eines der wichtigsten Projekte für die Zukunft unserer Ordensgemeinschaft in Deutschland und unserer gesamten Ordensprovinz sicherzustellen: das neue Noviziat der Legionäre Christi in Neuötting-Alzgern!

Der Beginn in Deutschland

Vor über zwanzig Jahren, im Jahr 1991, hat die Ordensgemeinschaft mit der Gründung des ersten Noviziates in der Nähe von Aachen für die Arbeit in Deutschland ihren Ausgang genommen. Im Jahr 1995 zog das Noviziat in ein größeres Haus nach Bad Münstereifel um. Seit einiger Zeit ist nun auch dieses Haus in der Eifel zu klein geworden, da auf dem gleichen Gelände seit dem Schuljahr 2008/2009 auch die Schüler der „Apostolischen Schule“ untergebracht sind. Deshalb planen wir in Bayern ein neues Noviziat aufzubauen!

Dabei sind wir aber ganz und gar auf Spenden angewiesen –helfen auch Sie uns bitte beim Aufbau! Denn nur durch die Hilfe von Wohltätern können wir dieses Projekt verwirklichen.

Luftaufnahme der Gebäude in Neuötting-Alzgern

 

Auf der Suche nach einem neuen Standort

Die intensive deutschlandweite Suche nach einem neuen Standort für das Noviziat begann mit der Eröffnung der „Apostolischen Schule“ im Herbst 2008. Nach zwei Jahren  fanden wir in der ehemaligen Hotelfachschule in Neuötting-Alzgern ein geeignetes Objekt für ein neues Noviziat, das darüber hinaus wichtige Standortvorteile bot. So bedeutet der Erwerb einer bestehenden Immobilie finanziell eine günstigere Lösung gegenüber den hohen Kosten eines Neubaus, können doch Gemeinschafts-, Wirtschafts-, Mehrzweckräume und Einzelzimmer des bestehenden Gebäudes nach Sanierung übernommen werden. Auch die Lage in der Nähe des Marienwallfahrtortes Altötting und dem Papstgeburtshaus Marktl am Inn verleiht dem Ort einen spirituellen Standortvorteil. Außerdem leben und wirken in Bayern seit Jahren zahlreiche Mitglieder der Apostolatsbewegung Regnum Christi. Auch die geographische Nähe zu Österreich, das ebenfalls zur Ordensprovinz gehört, ist von großer Bedeutung.

Schon jetzt eine Erfolgsgeschichte

Mit der Konkretisierung der Umzugspläne begann auch die Suche nach Stiftern und Spendern, die den Kauf unterstützen möchten. Gleich zu Beginn trat die Ordensleitung an das Bistum Passau mit dem Wunsch heran, ein Noviziat errichten zu dürfen. Der Passauer Bischof unterstützt seither das Projekt. Im Juli 2011 entschloss sich die Ordensgemeinschaft mit einem konkreten Spendenaufruf an alle Wohltäter und Freunde in die Öffentlichkeit zu gehen.  Bereits zwei Monate später, am 15. September 2011, dem Gedenktag der schmerzhaften Gottesmutter und Schutzpatronin unseres Noviziates, konnte das Grundstück und die Immobilie dank der Hilfe vieler Wohltäter erworben werden.

 

Große Herausforderungen stehen noch bevor

Doch noch stehen große Herausforderungen an.  Die Hotelfachschule muss komplett zu einer „Schule für den Dienst am Herrn“ umgewidmet werden. Mit dem Planungsbüro Wenger aus Marktl am Inn wurde ein renommiertes und erfahrenes Bauplanungsbüro gewonnen, das seit Herbst 2011 den Umbau zum Noviziat leitet. Nach einem halben Jahr Planungszeit wurde die Entwurfsplanung im Sommer 2012 abgeschlossen.  

Zunächst musste das in den 80er Jahren errichtete Gebäude auf „Herz und Nieren“ auf seinen Erhaltungszustand  geprüft werden, sieht man von außen doch nicht, in welcher Lage sich Rohre, Dächer, Mauern und Keller befinden. Geprüft wurden insbesondere das Heizungssystem, die Lüftung, Sanitäranlagen, Elektroinstallation und Kanalisation.

Ausladen der Kirchenbänke. In einem der ehemaligen  Unterrichtsräume der Hotelfachschule feierten die Novizen während des Arbeitsmonates Gottesdienst.Erste eigene Arbeiten

Im Frühsommer 2012 war es dann soweit. Die Novizen konnten selbst erste Hand ans neue Noviziat legen. Ab Juni wurde fleißig entrümpelt, herausgerissen, freigelegt und der Garten aufgeräumt und neu gestaltet. Insbesondere der beschädigten Dachterrasse nahmen sich die Novizen mit Pater Konstantin während ihres „Arbeitsmonates“ an. Über diese Terrasse kam bereits Feuchtigkeit ins Gebäude. Die Novizen reinigten das Dach und entfernten die alte Dichtungsschicht. Anschließend versiegelten professionelle Handwerker neu. Die Eigenleistung half, viel Geld zu sparen.

 

Kühner Entschluss

Ein neues Noviziat, einen Ort der Priesterausbildung, in unserer heutigen Zeit zu planen, das mag vielen kühn oder gewagt erscheinen. Für uns ist es jedoch ein deutliches Zeichen der Hoffnung und des Aufbruchs, dass die Kirche jung und lebendig ist. Wie etwa die drei Abiturienten unserer „Apostolischen Schule“ in Bad Münstereifel, die sich entschlossen haben, in diesem Sommer gemeinsam mit weiteren jungen Männern aus Deutschland und Österreich in unserer Noviziat einzutreten.

Es sind für uns ermutigende Anzeichen dafür, dass das Wirken unserer Ordensgemeinschaft auch heute in Deutschland fruchtbaren Boden findet und weiter wächst.

Nur gemeinsam kann die Renovierung gelingen, heißt es auch bei den Vorarbeiten am neuen Noviziat.

Einzug rückt näher

Tatsächlich freuen wir  uns sehr, dass auf unserem Umbau in Neuötting-Alzgern bereits jetzt viel Segen liegt und wir mit Ihrer Hilfe schon einen Großteil der geplanten Renovierungs– und Instandsetzungsarbeiten des ersten Bauabschnitts umsetzen konnten. Mittlerweile nimmt auch die Planung für den definitiven Umzug ins neue Noviziat Gestalt an: Mitte Mai 2014 soll der Umzug stattfinden und im Juni ist dann die offizielle Einsegnungsfeier vorgesehen. Nähere Einzelheiten werden noch bekannt gegegen.

Bis zum Einzug aber bleibt noch viel zu tun. Die Arbeiten liegen im Soll. Der erste von zwei Heizkesseln für die neue Heizungsanlage ist geliefert und angeschlossen. Seit Anfang Dezember 2013 läuft die Heizung auch schon, sie wird mit Holzpellets aus der Umgebung bestückt. Der Freistaat Bayern hat die nachhaltige und energieeffiziente Anlage im Rahmen des Programms „Bioklima“ gefördert, wofür wir sehr dankbar sind. Mit dem Einbau der Heizung ist auch gewährleistet, dass im gesamten Gebäude den Winter über weiter gearbeitet werden kann.

Chronologie der bisherigen Entwicklung

Mitte 2009: Es wird die Entscheidung gefällt, ein neues Gebäude für das Noviziat der Ordensprovinz zu suchen.

Herbst 2010: Das Gebäude der ehemaligen Hotelfachschule in Neuötting-Alzgern wurde als möglicher Standort eines neuen Noviziates in die engere Auswahl gezogen.

Die Entscheidung für den Beginn von Kaufverhandlungen wurde nach gründlicher Abwägung getroffen, ein Neubau etwa hätte das Doppelte an Kosten verursacht. Zugleich werden gezielt Stifter und Spender gesucht, die den Kauf unterstützen möchten. Die Ordensleitung tritt an das Bistum Passau mit dem Wunsch heran, ein Noviziat errichten zu dürfen. Der Passauer Bischof erlaubt und unterstützt das Projekt.

15. September 2011: Der Kaufvertrag für die Gebäudeteile und Grundstücke in Neuötting wird unterschrieben.

Die Schmerzhafte Muttergottes (Gedenktag 15. September) ist die Schutzpatronin des Noviziates. Dank der raschen und tatkräftigen Hilfe vieler Wohltäter und Freunde konnte die Kaufsumme so schnell aufgebracht werden.

Ende September 2011 bis April 2012: Professionelle und gründliche Bestandsanalysen der Gebäudesubstanz sowie des Zustands von Heizungsinstallation, Lüftung, Sanitäranlagen, Elektroinstallation und Kanalisation. Zehn Jahre hatte das Gebäude seit der Nutzung leer gestanden.

März bis August 2012: Das Planungsbüro Wenger aus Marktl am Inn, das auch bei der Renovierung des Geburtshauses von Benedikt XVI. involviert war, erstellt die Entwurfs– und Genehmigungsplanung. Der Umbau soll in drei Bauabschnitten erfolgen. Nach einer detaillierten Kostenkalkulation werden Bauanträge gestellt und seither läuft das Baugenehmigungsverfahren.

Dezember 2012: Beginn des ersten Bauabschnitts mit Gebäude– und Rohbausanierung des Noviziatsgebäudes. Neuinstallation von Küche, Heizung, Lüftung und Sanitäranlagen sowie die Elektroinstallation wurde durchgeführt.

In Planung:

Mai bis Juni 2014: Ende des ersten Bauabschnitts und Umzug des Noviziates: Einrichtung und Bezug des neuen Noviziates.

Ab 2014/2015:  Weitere geplante Bauabschnitte: Fertigstellung des Bereichs für Treffen und Einkehrtage aller Ordensmitglieder der Ordensprovinz. Energetische Sanierung mit Modernisierung des gesamten Gebäudes zur Minimierung des Energieverbrauchs für Heizung, Warmwasser und Lüftung, u.a. durch Dämmung von Außenfassade und Dach.

 

 

               Stand Bauphase 1 - 19. Dezember 2013 - Die Entwicklung können Sie unten unter ‚Verwandte Beiträge’ verfolgen.

 

 

Wie Sie uns helfen können

FlyerFinanziell: Wir benötigen noch Mittel für Elektro-, Heizungs– und Wasserinstallation. Jeder Euro hilft!

 

150 Euro kostet ein Handfeuerlöscher

Für 230 Euro bekommen wir einen Spülkasten für ein WC

550 Euro kostet eine Duschwanne für eine einzelne Dusche

(Alle diese Kostenangaben incl. Montage)

Die komplette Renovierung eines Novizenzimmer kostet ca. 12.500 Euro: Darin sind u.a. enthalten neue Fenster/Türen in den Zimmern, neue Heizungs-, Elektro– und Wasserleitungen, Malerarbeiten, Boden-/Wandfliesen im Bad, Armaturen im Bad.

Auf Wunsch bringen wir für Sie ein Gedächtnisschild in dem von Ihnen gestifteten Zimmer an, zum Andenken von Nahestehenden, Verstorbenen oder zur Ehre eines Heiligen.

Der Umbau eines Klassenzimmers kostet ca. 50.000 Euro: Klassenzimmer mit Schreibtischen, Stühlen, Beleuchtung, Wandtafeln, Bücherregalen

Auf Wunsch bringen wir im Klassenzimmer zum Andenken des Förderers oder zur Ehre eines Heiligen ein Gedächtnisschild an.

Auch Sachspenden oder Stifterdarlehen helfen uns weiter.

Stifterdarlehen

Flyer "Stifterdarlehen"Für Menschen, die Vorsorgekapital aufgebaut haben, ist ein Stifterdarlehen die ideale Möglichkeit, Gutes zu tun und gleichzeitig die persönliche Absicherung nicht aus den Augen zu verlieren. Das Kapital bleibt beim Stifterdarlehen zu 100 % erhalten und wird bei Kündigung des Darlehensvertrages vollständig zurückbezahlt.

 Vielfältige Möglichkeiten der kreativen Unterstützung

Es bieten sich viele weitere Möglichkeiten an uns zu unterstützen:  Ganz besonders wäre uns damit geholfen, wenn Handwerker oder Firmen Baustoffe und professionelle Arbeitszeit kostenlos zur Verfügung stellen. Die Sanierung betrifft Heizung, Wasser, Strom, Bodenbeläge, Malerarbeiten. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie diesbezüglich Möglichkeiten sehen. Wir haben erfahren, wie wichtig und aufbauend direkte Mitarbeit ist.

Vielleicht sehen Sie auch die Möglichkeit uns sonstige Sachwerte zuzuwenden, an die man vordergründig nicht denkt: Antiquitäten, Sammlungen, Kunstgegenstände, Schmuck, Bilder sind sehr gut geeignet, viel Gutes zu tun. Im Wege des Verkaufs oder durch Sachzuwendung an die gemeinnützige Stiftung kann über den jeweiligen Wert eine Bar– oder Sachspendenbescheinigung ausgestellt werden.

 

 

Spendenkonten

  

Deutschland

Österreich

 

Legionäre Christi Stiftung
Konto-Nr.: 24602010
BLZ: 370 601 93 (Pax-Bank Köln)
IBAN: DE77370601930024602010
BIC: GENODED1PAX

Bitte tragen Sie im Überweisungsträger als Verwendungszweck „OLST” ein.

Kongregation der Legionäre Christi
Kto.-Nr.: 107.478.480
BLZ: 32000 (RLB NÖ-Wien)
IBAN: AT77 3200 0001 0747 8480
BIC: RLNWATWW

Bitte tragen Sie im Überweisungsträger als Verwendungszweck „ATOLST” ein.

 

Ansprechpartner

   Karl-Josef Baier
   kjbaier(at)arcol.org
   Justinianstr. 16
   50679 Köln
   Telefon: +49 (0)221 88043912
   Telefax: +49 (0)221 88043999


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Der Beginn in Deutschland

Vor über zwanzig Jahren, im Jahr 1991, hat die Ordensgemeinschaft mit der Gründung des ersten Noviziates in der Nähe von Aachen für die Arbeit in Deutschland ihren Ausgang genommen. Im Jahr 1995 zog das Noviziat in ein größeres Haus nach Bad Münstereifel um. Seit einiger Zeit ist nun auch dieses Haus in der Eifel zu klein geworden, da auf dem gleichen Gelände seit dem Schuljahr 2008/2009 auch die Schüler der „Apostolischen Schule“ untergebracht sind. Deshalb planen wir in Bayern ein neues Noviziat aufzubauen!

Dabei sind wir aber ganz und gar auf Spenden angewiesen –helfen auch Sie uns bitte beim Aufbau! Denn nur durch die Hilfe von Wohltätern können wir dieses Projekt verwirklichen.

Luftaufnahme der Gebäude in Neuötting-Alzgern

 

Auf der Suche nach einem neuen Standort

Die intensive deutschlandweite Suche nach einem neuen Standort für das Noviziat begann mit der Eröffnung der „Apostolischen Schule“ im Herbst 2008. Nach zwei Jahren  fanden wir in der ehemaligen Hotelfachschule in Neuötting-Alzgern ein geeignetes Objekt für ein neues Noviziat, das darüber hinaus wichtige Standortvorteile bot. So bedeutet der Erwerb einer bestehenden Immobilie finanziell eine günstigere Lösung gegenüber den hohen Kosten eines Neubaus, können doch Gemeinschafts-, Wirtschafts-, Mehrzweckräume und Einzelzimmer des bestehenden Gebäudes nach Sanierung übernommen werden. Auch die Lage in der Nähe des Marienwallfahrtortes Altötting und dem Papstgeburtshaus Marktl am Inn verleiht dem Ort einen spirituellen Standortvorteil. Außerdem leben und wirken in Bayern seit Jahren zahlreiche Mitglieder der Apostolatsbewegung Regnum Christi. Auch die geographische Nähe zu Österreich, das ebenfalls zur Ordensprovinz gehört, ist von großer Bedeutung.

Schon jetzt eine Erfolgsgeschichte

Mit der Konkretisierung der Umzugspläne begann auch die Suche nach Stiftern und Spendern, die den Kauf unterstützen möchten. Gleich zu Beginn trat die Ordensleitung an das Bistum Passau mit dem Wunsch heran, ein Noviziat errichten zu dürfen. Der Passauer Bischof unterstützt seither das Projekt. Im Juli 2011 entschloss sich die Ordensgemeinschaft mit einem konkreten Spendenaufruf an alle Wohltäter und Freunde in die Öffentlichkeit zu gehen.  Bereits zwei Monate später, am 15. September 2011, dem Gedenktag der schmerzhaften Gottesmutter und Schutzpatronin unseres Noviziates, konnte das Grundstück und die Immobilie dank der Hilfe vieler Wohltäter erworben werden.

 

Große Herausforderungen stehen noch bevor

Doch noch stehen große Herausforderungen an.  Die Hotelfachschule muss komplett zu einer „Schule für den Dienst am Herrn“ umgewidmet werden. Mit dem Planungsbüro Wenger aus Marktl am Inn wurde ein renommiertes und erfahrenes Bauplanungsbüro gewonnen, das seit Herbst 2011 den Umbau zum Noviziat leitet. Nach einem halben Jahr Planungszeit wurde die Entwurfsplanung im Sommer 2012 abgeschlossen.  

Zunächst musste das in den 80er Jahren errichtete Gebäude auf „Herz und Nieren“ auf seinen Erhaltungszustand  geprüft werden, sieht man von außen doch nicht, in welcher Lage sich Rohre, Dächer, Mauern und Keller befinden. Geprüft wurden insbesondere das Heizungssystem, die Lüftung, Sanitäranlagen, Elektroinstallation und Kanalisation.

Ausladen der Kirchenbänke. In einem der ehemaligen  Unterrichtsräume der Hotelfachschule feierten die Novizen während des Arbeitsmonates Gottesdienst.Erste eigene Arbeiten

Im Frühsommer 2012 war es dann soweit. Die Novizen konnten selbst erste Hand ans neue Noviziat legen. Ab Juni wurde fleißig entrümpelt, herausgerissen, freigelegt und der Garten aufgeräumt und neu gestaltet. Insbesondere der beschädigten Dachterrasse nahmen sich die Novizen mit Pater Konstantin während ihres „Arbeitsmonates“ an. Über diese Terrasse kam bereits Feuchtigkeit ins Gebäude. Die Novizen reinigten das Dach und entfernten die alte Dichtungsschicht. Anschließend versiegelten professionelle Handwerker neu. Die Eigenleistung half, viel Geld zu sparen.

 

Kühner Entschluss

Ein neues Noviziat, einen Ort der Priesterausbildung, in unserer heutigen Zeit zu planen, das mag vielen kühn oder gewagt erscheinen. Für uns ist es jedoch ein deutliches Zeichen der Hoffnung und des Aufbruchs, dass die Kirche jung und lebendig ist. Wie etwa die drei Abiturienten unserer „Apostolischen Schule“ in Bad Münstereifel, die sich entschlossen haben, in diesem Sommer gemeinsam mit weiteren jungen Männern aus Deutschland und Österreich in unserer Noviziat einzutreten.

Es sind für uns ermutigende Anzeichen dafür, dass das Wirken unserer Ordensgemeinschaft auch heute in Deutschland fruchtbaren Boden findet und weiter wächst.

Nur gemeinsam kann die Renovierung gelingen, heißt es auch bei den Vorarbeiten am neuen Noviziat.

Einzug rückt näher

Tatsächlich freuen wir  uns sehr, dass auf unserem Umbau in Neuötting-Alzgern bereits jetzt viel Segen liegt und wir mit Ihrer Hilfe schon einen Großteil der geplanten Renovierungs– und Instandsetzungsarbeiten des ersten Bauabschnitts umsetzen konnten. Mittlerweile nimmt auch die Planung für den definitiven Umzug ins neue Noviziat Gestalt an: Mitte Mai 2014 soll der Umzug stattfinden und im Juni ist dann die offizielle Einsegnungsfeier vorgesehen. Nähere Einzelheiten werden noch bekannt gegegen.

Bis zum Einzug aber bleibt noch viel zu tun. Die Arbeiten liegen im Soll. Der erste von zwei Heizkesseln für die neue Heizungsanlage ist geliefert und angeschlossen. Seit Anfang Dezember 2013 läuft die Heizung auch schon, sie wird mit Holzpellets aus der Umgebung bestückt. Der Freistaat Bayern hat die nachhaltige und energieeffiziente Anlage im Rahmen des Programms „Bioklima“ gefördert, wofür wir sehr dankbar sind. Mit dem Einbau der Heizung ist auch gewährleistet, dass im gesamten Gebäude den Winter über weiter gearbeitet werden kann.

Chronologie der bisherigen Entwicklung

Mitte 2009: Es wird die Entscheidung gefällt, ein neues Gebäude für das Noviziat der Ordensprovinz zu suchen.

Herbst 2010: Das Gebäude der ehemaligen Hotelfachschule in Neuötting-Alzgern wurde als möglicher Standort eines neuen Noviziates in die engere Auswahl gezogen.

Die Entscheidung für den Beginn von Kaufverhandlungen wurde nach gründlicher Abwägung getroffen, ein Neubau etwa hätte das Doppelte an Kosten verursacht. Zugleich werden gezielt Stifter und Spender gesucht, die den Kauf unterstützen möchten. Die Ordensleitung tritt an das Bistum Passau mit dem Wunsch heran, ein Noviziat errichten zu dürfen. Der Passauer Bischof erlaubt und unterstützt das Projekt.

15. September 2011: Der Kaufvertrag für die Gebäudeteile und Grundstücke in Neuötting wird unterschrieben.

Die Schmerzhafte Muttergottes (Gedenktag 15. September) ist die Schutzpatronin des Noviziates. Dank der raschen und tatkräftigen Hilfe vieler Wohltäter und Freunde konnte die Kaufsumme so schnell aufgebracht werden.

Ende September 2011 bis April 2012: Professionelle und gründliche Bestandsanalysen der Gebäudesubstanz sowie des Zustands von Heizungsinstallation, Lüftung, Sanitäranlagen, Elektroinstallation und Kanalisation. Zehn Jahre hatte das Gebäude seit der Nutzung leer gestanden.

März bis August 2012: Das Planungsbüro Wenger aus Marktl am Inn, das auch bei der Renovierung des Geburtshauses von Benedikt XVI. involviert war, erstellt die Entwurfs– und Genehmigungsplanung. Der Umbau soll in drei Bauabschnitten erfolgen. Nach einer detaillierten Kostenkalkulation werden Bauanträge gestellt und seither läuft das Baugenehmigungsverfahren.

Dezember 2012: Beginn des ersten Bauabschnitts mit Gebäude– und Rohbausanierung des Noviziatsgebäudes. Neuinstallation von Küche, Heizung, Lüftung und Sanitäranlagen sowie die Elektroinstallation wurde durchgeführt.

In Planung:

Mai bis Juni 2014: Ende des ersten Bauabschnitts und Umzug des Noviziates: Einrichtung und Bezug des neuen Noviziates.

Ab 2014/2015:  Weitere geplante Bauabschnitte: Fertigstellung des Bereichs für Treffen und Einkehrtage aller Ordensmitglieder der Ordensprovinz. Energetische Sanierung mit Modernisierung des gesamten Gebäudes zur Minimierung des Energieverbrauchs für Heizung, Warmwasser und Lüftung, u.a. durch Dämmung von Außenfassade und Dach.

 

 

               Stand Bauphase 1 - 19. Dezember 2013 - Die Entwicklung können Sie unten unter ‚Verwandte Beiträge’ verfolgen.

 

 

Wie Sie uns helfen können

FlyerFinanziell: Wir benötigen noch Mittel für Elektro-, Heizungs– und Wasserinstallation. Jeder Euro hilft!

 

150 Euro kostet ein Handfeuerlöscher

Für 230 Euro bekommen wir einen Spülkasten für ein WC

550 Euro kostet eine Duschwanne für eine einzelne Dusche

(Alle diese Kostenangaben incl. Montage)

Die komplette Renovierung eines Novizenzimmer kostet ca. 12.500 Euro: Darin sind u.a. enthalten neue Fenster/Türen in den Zimmern, neue Heizungs-, Elektro– und Wasserleitungen, Malerarbeiten, Boden-/Wandfliesen im Bad, Armaturen im Bad.

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Der Umbau eines Klassenzimmers kostet ca. 50.000 Euro: Klassenzimmer mit Schreibtischen, Stühlen, Beleuchtung, Wandtafeln, Bücherregalen

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Auch Sachspenden oder Stifterdarlehen helfen uns weiter.

Stifterdarlehen

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 Vielfältige Möglichkeiten der kreativen Unterstützung

Es bieten sich viele weitere Möglichkeiten an uns zu unterstützen:  Ganz besonders wäre uns damit geholfen, wenn Handwerker oder Firmen Baustoffe und professionelle Arbeitszeit kostenlos zur Verfügung stellen. Die Sanierung betrifft Heizung, Wasser, Strom, Bodenbeläge, Malerarbeiten. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie diesbezüglich Möglichkeiten sehen. Wir haben erfahren, wie wichtig und aufbauend direkte Mitarbeit ist.

Vielleicht sehen Sie auch die Möglichkeit uns sonstige Sachwerte zuzuwenden, an die man vordergründig nicht denkt: Antiquitäten, Sammlungen, Kunstgegenstände, Schmuck, Bilder sind sehr gut geeignet, viel Gutes zu tun. Im Wege des Verkaufs oder durch Sachzuwendung an die gemeinnützige Stiftung kann über den jeweiligen Wert eine Bar– oder Sachspendenbescheinigung ausgestellt werden.

 

 

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Ansprechpartner

   Karl-Josef Baier
   kjbaier(at)arcol.org
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20. 2013

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