Mittwoch, 25. April 2012

Begegnung mit Christus


Die „Begegnung mit Christus“ ist ein wöchentliches Treffen der Bildung und Beharrlichkeit, um das Licht, die Kraft und die Motivation zu suchen, die Gott für uns bereithält.

Sinn und Zweck dieses Mittels der Beharrlichkeit ist es, dem Mitglied des Regnum Christi zu einer „Begegnung mit Christus“, unserem Erlöser, zu verhelfen. Es soll lernen, das, was es im Evangelium liest und betrachtet, auf sein eigenes Leben anzuwenden; zu überprüfen, ob es im Hinblick auf seine spirituellen und apostolischen Vorsätze treu gewesen ist; und im Licht des Evangeliums über einen bestimmten Aspekt des Lebens nachzudenken und darin Christus zu erkennen, der in unserem täglichen Leben an unserer Seite geht.

Wenn die Mitglieder des Teams versammelt sind, werden zunächst die Gebete gesprochen, mit denen jede Aktivität der Begegnung beginnt.

Betrachtung des Evangeliums

Der erste Teil der „Begegnung mit Christus“ ist die Lesung und Betrachtung des Evangeliums – im Allgemeinen nimmt man hierzu das Sonntagsevangelium oder das vom Donnerstag oder eine andere Stelle des Evangeliums, die der Leiter entsprechend den Bedürfnissen des Teams oder der Sektion vorgibt –, auf die einige Momente der Stille und des persönlichen Nachdenkens folgen. Wenn der Teamverantwortliche das Zeichen dazu gibt, äußern die anderen Teilnehmer spontan und kurz ihre Gedanken zu dem gelesenen Abschnitt. Der Teamverantwortliche beendet diesen ersten Teil mit einer knappen Zusammenfassung der Anmerkungen, die das Team gemacht hat.

Die Lesung und Betrachtung des Evangeliums bereiten spirituell auf die Überprüfung der Vorsätze vor und sind überdies ein hervorragendes Mittel, um uns mit Christus zu vereinen und seine Kriterien zu verinnerlichen. Das Ziel ist, jeden Menschen, jede Angelegenheit und jede Situation mit den Augen Christi zu sehen und seine Gefühle zu teilen.

Überprüfung der Vorsätze

Dies ist der zweite Teil der „Begegnung mit Christus“. In ihm versucht man die nötige spirituelle Kraft zu gewinnen, um zu erkennen, wo man im Hinblick auf Gottes Plan in seinem persönlichen Leben steht. Die Überprüfung soll einfach und aufrichtig sein und sich in einer Atmosphäre der brüderlichen Liebe vollziehen, damit positive Ansätze ermutigt und das Mittelmäßige oder Negative, das es in jedem Mitglied geben kann, taktvoll korrigiert werden.

Die Überprüfung der Vorsätze endet mit einem spontanen Gebet von einem der Teamangehörigen. Dieses Gebet dient dazu, Gott Dank zu sagen, ihn um Hilfe, Licht und Kraft zu bitten und die Anliegen der Teilnehmer in seine Hände zu legen. 

Lebensereignis 

Im folgenden Schritt soll herausgefunden werden, wie Gott sich uns in den Gegebenheiten des alltäglichen Lebens offenbart. Wer alles mit den Augen des Glaubens sieht, der erkennt auch den Heilsplan Gottes und ist bereit, daran mitzuwirken. Das Lebensereignis ist der Versuch einer neuen Sicht auf das Leben, die auf den menschlichen Werten und dem Evangelium beruht. Es soll helfen, in Alltagsereignissen den Willen Gottes zu erkennen. Das Lebensereignis ruft uns dazu auf, apostolisch zu handeln – zum Wohl der Menschheit, die uns braucht, um Christus und sein Reich in der Welt gegenwärtig werden zu lassen.

Jedes Mitglied stellt ein aktuelles Ereignis, eine Nachrichtenmeldung oder eine persönliche Erfahrung sozialer, wirtschaftlicher, moralischer, politischer, religiöser oder familiärer Natur vor. Nach Möglichkeit sollte es etwas sein, das gerade erst geschehen ist, auch wenn es nicht von globaler Bedeutung sein muss; es sollte jedoch geeignet sein, ein Problembewusstsein zu schaffen, den Sinn der Solidarität zu wecken und den Geist zu einem authentisch christlichen Engagement anzuspornen.

Wenn das Ereignis ausgewählt ist, folgen drei Schritte: sehen, urteilen, handeln.

  1. Sehen heißt, den Fall zu analysieren. Welche Probleme müssen bedacht werden? Welche Ursachen und welche Folgen lassen sich erkennen? Wie häufig kommt etwas Derartiges vor? Man sollte versuchen, vom Besonderen ins Allgemeine zu gehen, indem man ähnliche Fälle anführt. Es geht nicht so sehr um eine präzise Analyse, sondern darum, dass alle Teilnehmer das Problem besser verstehen.
  2. Urteilen heißt, das Ereignis im Licht des Evangeliums und des besonderen Charismas der Bewegung Regnum Christi zu analysieren. Hierbei gibt es zwei Phasen. In der ersten stützt man sich auf einen passende Stellen des Evangeliums, auf Taten und Verhaltensweisen Christi oder ähnliche Situationen in der Heiligen Schrift, anhand deren man das Ereignis oder die Problematik interpretieren kann. In dieser Phase sollte man zu einem Urteil darüber gelangen, was die Welt zu diesem Ereignis sagen würde und welche Werte und Unwerte zu beobachten sind. Man darf nie vergessen, was das Wichtigste an der „Begegnung mit Christus“ und an unserer Urteilsbildung ist, nämlich, dass sie im Licht Christi und seines Wortes geschehen. Am Ende dieser Phase sollen die Mitglieder das Ereignis im Licht der Spiritualität und unter der Fragestellung diskutieren: „Wie ist dieses Ereignis zu beurteilen und was muss man tun?
  3. Handeln heißt, die christlichen Kriterien auf uns selbst anzuwenden, um im Einklang mit den Forderungen, die sich in den vorangegangenen Phasen der Begegnung herauskristallisiert haben, unseren Willen zu erleuchten und zu stärken. Idealerweise vollzieht sich dieses Handeln auf zwei Ebenen – der spirituellen und der apostolischen – und auf dreierlei Weise: indem man im Licht des Evangeliums prüft, ob im eigenen Leben Korrekturen nötig sind; indem man das Problem, über das man diskutiert hat, an der Wurzel packt, das heißt, seine Ursachen bekämpft; und indem man möglichst direkt handelt.

 Überprüfung des apostolischen Vorsatzes 

Der vierte Teil der „Begegnung mit Christus“ ist die Überprüfung des apostolischen Vorsatzes. Sie dient der Entfaltung und Ermutigung des apostolischen Eifers und besteht aus zwei Schritten:

  1. Die Teilnehmer bewerten den apostolischen Fortschritt des Teams.
  2. Man analysiert, welche Früchte die Erfüllung des apostolischen Vorsatzes der vergangenen Woche getragen hat.


Die Begegnung endet mit dem Dankgebet.


Begegnung mit Christus

Begegnung mit Christus

Sinn und Zweck dieses Mittels der Beharrlichkeit ist es, dem Mitglied des Regnum Christi zu einer „Begegnung mit Christus“, unserem Erlöser, zu verhelfen. Es soll lernen, das, was es im Evangelium liest und betrachtet, auf sein eigenes Leben anzuwenden; zu überprüfen, ob es im Hinblick auf seine spirituellen und apostolischen Vorsätze treu gewesen ist; und im Licht des Evangeliums über einen bestimmten Aspekt des Lebens nachzudenken und darin Christus zu erkennen, der in unserem täglichen Leben an unserer Seite geht.

Wenn die Mitglieder des Teams versammelt sind, werden zunächst die Gebete gesprochen, mit denen jede Aktivität der Begegnung beginnt.

Betrachtung des Evangeliums

Der erste Teil der „Begegnung mit Christus“ ist die Lesung und Betrachtung des Evangeliums – im Allgemeinen nimmt man hierzu das Sonntagsevangelium oder das vom Donnerstag oder eine andere Stelle des Evangeliums, die der Leiter entsprechend den Bedürfnissen des Teams oder der Sektion vorgibt –, auf die einige Momente der Stille und des persönlichen Nachdenkens folgen. Wenn der Teamverantwortliche das Zeichen dazu gibt, äußern die anderen Teilnehmer spontan und kurz ihre Gedanken zu dem gelesenen Abschnitt. Der Teamverantwortliche beendet diesen ersten Teil mit einer knappen Zusammenfassung der Anmerkungen, die das Team gemacht hat.

Die Lesung und Betrachtung des Evangeliums bereiten spirituell auf die Überprüfung der Vorsätze vor und sind überdies ein hervorragendes Mittel, um uns mit Christus zu vereinen und seine Kriterien zu verinnerlichen. Das Ziel ist, jeden Menschen, jede Angelegenheit und jede Situation mit den Augen Christi zu sehen und seine Gefühle zu teilen.

Überprüfung der Vorsätze

Dies ist der zweite Teil der „Begegnung mit Christus“. In ihm versucht man die nötige spirituelle Kraft zu gewinnen, um zu erkennen, wo man im Hinblick auf Gottes Plan in seinem persönlichen Leben steht. Die Überprüfung soll einfach und aufrichtig sein und sich in einer Atmosphäre der brüderlichen Liebe vollziehen, damit positive Ansätze ermutigt und das Mittelmäßige oder Negative, das es in jedem Mitglied geben kann, taktvoll korrigiert werden.

Die Überprüfung der Vorsätze endet mit einem spontanen Gebet von einem der Teamangehörigen. Dieses Gebet dient dazu, Gott Dank zu sagen, ihn um Hilfe, Licht und Kraft zu bitten und die Anliegen der Teilnehmer in seine Hände zu legen. 

Lebensereignis 

Im folgenden Schritt soll herausgefunden werden, wie Gott sich uns in den Gegebenheiten des alltäglichen Lebens offenbart. Wer alles mit den Augen des Glaubens sieht, der erkennt auch den Heilsplan Gottes und ist bereit, daran mitzuwirken. Das Lebensereignis ist der Versuch einer neuen Sicht auf das Leben, die auf den menschlichen Werten und dem Evangelium beruht. Es soll helfen, in Alltagsereignissen den Willen Gottes zu erkennen. Das Lebensereignis ruft uns dazu auf, apostolisch zu handeln – zum Wohl der Menschheit, die uns braucht, um Christus und sein Reich in der Welt gegenwärtig werden zu lassen.

Jedes Mitglied stellt ein aktuelles Ereignis, eine Nachrichtenmeldung oder eine persönliche Erfahrung sozialer, wirtschaftlicher, moralischer, politischer, religiöser oder familiärer Natur vor. Nach Möglichkeit sollte es etwas sein, das gerade erst geschehen ist, auch wenn es nicht von globaler Bedeutung sein muss; es sollte jedoch geeignet sein, ein Problembewusstsein zu schaffen, den Sinn der Solidarität zu wecken und den Geist zu einem authentisch christlichen Engagement anzuspornen.

Wenn das Ereignis ausgewählt ist, folgen drei Schritte: sehen, urteilen, handeln.

  1. Sehen heißt, den Fall zu analysieren. Welche Probleme müssen bedacht werden? Welche Ursachen und welche Folgen lassen sich erkennen? Wie häufig kommt etwas Derartiges vor? Man sollte versuchen, vom Besonderen ins Allgemeine zu gehen, indem man ähnliche Fälle anführt. Es geht nicht so sehr um eine präzise Analyse, sondern darum, dass alle Teilnehmer das Problem besser verstehen.
  2. Urteilen heißt, das Ereignis im Licht des Evangeliums und des besonderen Charismas der Bewegung Regnum Christi zu analysieren. Hierbei gibt es zwei Phasen. In der ersten stützt man sich auf einen passende Stellen des Evangeliums, auf Taten und Verhaltensweisen Christi oder ähnliche Situationen in der Heiligen Schrift, anhand deren man das Ereignis oder die Problematik interpretieren kann. In dieser Phase sollte man zu einem Urteil darüber gelangen, was die Welt zu diesem Ereignis sagen würde und welche Werte und Unwerte zu beobachten sind. Man darf nie vergessen, was das Wichtigste an der „Begegnung mit Christus“ und an unserer Urteilsbildung ist, nämlich, dass sie im Licht Christi und seines Wortes geschehen. Am Ende dieser Phase sollen die Mitglieder das Ereignis im Licht der Spiritualität und unter der Fragestellung diskutieren: „Wie ist dieses Ereignis zu beurteilen und was muss man tun?
  3. Handeln heißt, die christlichen Kriterien auf uns selbst anzuwenden, um im Einklang mit den Forderungen, die sich in den vorangegangenen Phasen der Begegnung herauskristallisiert haben, unseren Willen zu erleuchten und zu stärken. Idealerweise vollzieht sich dieses Handeln auf zwei Ebenen – der spirituellen und der apostolischen – und auf dreierlei Weise: indem man im Licht des Evangeliums prüft, ob im eigenen Leben Korrekturen nötig sind; indem man das Problem, über das man diskutiert hat, an der Wurzel packt, das heißt, seine Ursachen bekämpft; und indem man möglichst direkt handelt.

 Überprüfung des apostolischen Vorsatzes 

Der vierte Teil der „Begegnung mit Christus“ ist die Überprüfung des apostolischen Vorsatzes. Sie dient der Entfaltung und Ermutigung des apostolischen Eifers und besteht aus zwei Schritten:

  1. Die Teilnehmer bewerten den apostolischen Fortschritt des Teams.
  2. Man analysiert, welche Früchte die Erfüllung des apostolischen Vorsatzes der vergangenen Woche getragen hat.


Die Begegnung endet mit dem Dankgebet.

 

Die „Begegnung mit Christus“ ist ein wöchentliches Treffen der Bildung und Beharrlichkeit, um das Licht, die Kraft und die Motivation zu suchen, die Gott für uns bereithält.

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