Montag, 16. April 2012

Diözesanpriester


Das Regnum Christi bietet den Diözesanpriestern Mittel und Wege, die sie in ihrem Bestreben unterstützen sollen, die mit dem Sakrament der Weihe empfangene Gnade und Sendung in ihrem Leben und Dienst so fruchtbar wie möglich werden zu lassen.

Wir Diözesanpriester des Regnum Christi profitieren vom spirituellen und apostolischen Charisma dieser kirchlichen Bewegung, um unser geistliches Leben zu festigen und das Potential unseres seelsorgerischen Dienstes auszuschöpfen.

Unsere Zugehörigkeit zum Regnum Christi hat keinen juristischen Charakter und beeinträchtigt in keiner Weise die Eingliederung in unsere Diözese. Das Charisma des Regnum Christi lädt uns zu einem auf den Glauben gegründeten Gehorsam gegenüber unserem Bischof und zu einer Beziehung der Brüderlichkeit und gegenseitigen Unterstützung mit den anderen Diözesanpriestern ein.

Das weltweit geltende Kirchenrecht erlaubt es den Klerikern ausdrücklich, sich zusammenzuschließen, um Ziele zu erreichen, die mit dem priesterlichen Stand vereinbar sind (vgl. CIC 278). Überdies werden die Weltpriester dazu aufgefordert, „vor allem jene Vereinigungen hochzuschätzen, die nach von der zuständigen Autorität gebilligten Statuten, durch eine geeignete und allgemein anerkannte Lebensordnung sowie durch brüderlichen Beistand ihre Heiligkeit in der Ausübung des Dienstes fördern und der Einheit der Kleriker untereinander und mit dem eigenen Bischof dienen“ (CIC 278, § 2).

So wie Gott die Laien durch das Regnum Christi dazu einlädt, ihr Taufversprechen besser zu erfüllen, so bietet es auch uns Diözesanpriestern Mittel und Wege, die uns in dem Bestreben unterstützen sollen, die mit dem Sakrament der Weihe empfangene Gnade und Sendung in unserem Leben und Dienst so fruchtbar wie möglich werden zu lassen. Im Folgenden wollen wir einige Elemente skizzieren:

a) Grundlegende Ausrichtung

  • Gott steht an erster Stelle.
  • Die Liebe zu Jesus Christus als einheitsstiftender Faktor der geistlichen Arbeit.
  • Klares Bewusstsein der eigenen Sendung.

 

b) Die wichtigsten Tugenden

  • Wertschätzung und Treue gegenüber der Berufung.
  • Christus als Zentrum, Kriterium und Vorbild unseres priester¬lichen und apostolischen Lebens kennen, lieben und nachahmen.
  • Auf den Heiligen Geist hören und sich in großzügiger Bereitschaft von ihm formen lassen.
  • Maria als Mutter und Vorbild.
  • Leidenschaftliche Liebe zur Kirche. Glühender Eifer für die Erlösung der Menschen.
  • Glaube, Hoffnung und Liebe als Quelle des geistigen Lebens und der pastoralen Bemühungen.
  • Geist der Einheit und Liebe gegenüber allen Gliedern der Kirche als einer Gemeinschaft der Ideale und des Engagements, der Initiativen und der Herzen. Praxis der guten Nachrede.
  • Zielstrebigkeit und Eifer im Bewusstsein, dass wir dieses Leben nur einmal leben.
  • Menschliche Reife und Einheit des Lebens im Hinblick auf das, was man ist, und das, was man verkündet.

 

c) Unsere Mittel der Beharrlichkeit

Um unserer Berufung treu zu bleiben, empfiehlt das Regnum Christi uns einige Mittel der Beharrlichkeit:

  • Aufopferung des Tagewerks an Gott.
  • Täglich eine halbe Stunde betrachtendes Gebet.
  • Zehnminütige Gewissenserforschung am Ende des Tages als Teil der Komplet.
  • Rosenkranz zu Ehren der Allerseligsten Jungfrau.
  • Jesus Christus im Allerheiligsten besuchen.
  • Einen Teil des Stundengebets vor dem Tabernakel verrichten.
  • Einstündige eucharistische Anbetung am Donnerstag oder einem anderen Tag der Woche als Wiedergutmachung.
  • Sakrament der Versöhnung.
  • Halbstündiges Partikularexamen.
  • Monatlich einen halbtägigen Einkehrtag, gefolgt von einer Zeit des brüderlichen Zusammenseins und der persönlichen Erholung.
  • Jährliche geistliche Exerzitien.

Wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen möchten, schreiben Sie an: info.de(at)regnumchristi.org.

Außerdem bieten die Legionäre Christi und die Bewegung Regnum Christi verschiedene Werke und Aktivitäten im Bereich der Bildung und des brüderlichen Miteinanders an, die allen Diözesanpriestern offen stehen. Die wichtigsten von ihnen sind:

    • Tage der geistlichen Einkehr und Bildungsaktivitäten für Diözesanpriester in den Priesterzentren der Bewegung Regnum Christi hauptsächlich in Mexiko, den Vereinigten Staaten, Italien, Frankreich, Spanien, Brasilien, Kolumbien und Venezuela.
    • Das Institut Sacerdos der Päpstlichen Hochschule Regina Apostolorum veranstaltet jedes Jahr mehrere Bildungskurse und verschiedene geistliche Exerzitienreihen. Besonders bekannt sind die Sommerkurse für Lehrkräfte an Priesterseminaren.

Die Fassade des Päpstlichen Institutes Notre Dame of Jerusalem Center

  • Das Päpstliche Institut Notre Dame of Jerusalem lädt die Diözesanpriester zweimal im Jahr zu Kursen der priesterlichen Erneuerung im Geburtsland Jesu ein.
  • Das Internationale Päpstliche Kolleg Maria Mater Ecclesiae in Rom und das Internationale Seminar Maria Mater Ecclesiae in São Paulo (Brasilien) nehmen auf Wunsch der betreffenden Diözesanbischöfe Seminaristen aus aller Welt auf und bilden sie aus.
  • Das Priesterzentrum Maria Mater Ecclesiae beherbergt Priester, die nach Rom kommen, um ihre Studien zu vertiefen und zu erweitern.

Diözesanpriester

Diözesanpriester

Wir Diözesanpriester des Regnum Christi profitieren vom spirituellen und apostolischen Charisma dieser kirchlichen Bewegung, um unser geistliches Leben zu festigen und das Potential unseres seelsorgerischen Dienstes auszuschöpfen.

Unsere Zugehörigkeit zum Regnum Christi hat keinen juristischen Charakter und beeinträchtigt in keiner Weise die Eingliederung in unsere Diözese. Das Charisma des Regnum Christi lädt uns zu einem auf den Glauben gegründeten Gehorsam gegenüber unserem Bischof und zu einer Beziehung der Brüderlichkeit und gegenseitigen Unterstützung mit den anderen Diözesanpriestern ein.

Das weltweit geltende Kirchenrecht erlaubt es den Klerikern ausdrücklich, sich zusammenzuschließen, um Ziele zu erreichen, die mit dem priesterlichen Stand vereinbar sind (vgl. CIC 278). Überdies werden die Weltpriester dazu aufgefordert, „vor allem jene Vereinigungen hochzuschätzen, die nach von der zuständigen Autorität gebilligten Statuten, durch eine geeignete und allgemein anerkannte Lebensordnung sowie durch brüderlichen Beistand ihre Heiligkeit in der Ausübung des Dienstes fördern und der Einheit der Kleriker untereinander und mit dem eigenen Bischof dienen“ (CIC 278, § 2).

So wie Gott die Laien durch das Regnum Christi dazu einlädt, ihr Taufversprechen besser zu erfüllen, so bietet es auch uns Diözesanpriestern Mittel und Wege, die uns in dem Bestreben unterstützen sollen, die mit dem Sakrament der Weihe empfangene Gnade und Sendung in unserem Leben und Dienst so fruchtbar wie möglich werden zu lassen. Im Folgenden wollen wir einige Elemente skizzieren:

a) Grundlegende Ausrichtung

  • Gott steht an erster Stelle.
  • Die Liebe zu Jesus Christus als einheitsstiftender Faktor der geistlichen Arbeit.
  • Klares Bewusstsein der eigenen Sendung.

 

b) Die wichtigsten Tugenden

  • Wertschätzung und Treue gegenüber der Berufung.
  • Christus als Zentrum, Kriterium und Vorbild unseres priester¬lichen und apostolischen Lebens kennen, lieben und nachahmen.
  • Auf den Heiligen Geist hören und sich in großzügiger Bereitschaft von ihm formen lassen.
  • Maria als Mutter und Vorbild.
  • Leidenschaftliche Liebe zur Kirche. Glühender Eifer für die Erlösung der Menschen.
  • Glaube, Hoffnung und Liebe als Quelle des geistigen Lebens und der pastoralen Bemühungen.
  • Geist der Einheit und Liebe gegenüber allen Gliedern der Kirche als einer Gemeinschaft der Ideale und des Engagements, der Initiativen und der Herzen. Praxis der guten Nachrede.
  • Zielstrebigkeit und Eifer im Bewusstsein, dass wir dieses Leben nur einmal leben.
  • Menschliche Reife und Einheit des Lebens im Hinblick auf das, was man ist, und das, was man verkündet.

 

c) Unsere Mittel der Beharrlichkeit

Um unserer Berufung treu zu bleiben, empfiehlt das Regnum Christi uns einige Mittel der Beharrlichkeit:

  • Aufopferung des Tagewerks an Gott.
  • Täglich eine halbe Stunde betrachtendes Gebet.
  • Zehnminütige Gewissenserforschung am Ende des Tages als Teil der Komplet.
  • Rosenkranz zu Ehren der Allerseligsten Jungfrau.
  • Jesus Christus im Allerheiligsten besuchen.
  • Einen Teil des Stundengebets vor dem Tabernakel verrichten.
  • Einstündige eucharistische Anbetung am Donnerstag oder einem anderen Tag der Woche als Wiedergutmachung.
  • Sakrament der Versöhnung.
  • Halbstündiges Partikularexamen.
  • Monatlich einen halbtägigen Einkehrtag, gefolgt von einer Zeit des brüderlichen Zusammenseins und der persönlichen Erholung.
  • Jährliche geistliche Exerzitien.

Wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen möchten, schreiben Sie an: info.de(at)regnumchristi.org.

Außerdem bieten die Legionäre Christi und die Bewegung Regnum Christi verschiedene Werke und Aktivitäten im Bereich der Bildung und des brüderlichen Miteinanders an, die allen Diözesanpriestern offen stehen. Die wichtigsten von ihnen sind:

    • Tage der geistlichen Einkehr und Bildungsaktivitäten für Diözesanpriester in den Priesterzentren der Bewegung Regnum Christi hauptsächlich in Mexiko, den Vereinigten Staaten, Italien, Frankreich, Spanien, Brasilien, Kolumbien und Venezuela.
    • Das Institut Sacerdos der Päpstlichen Hochschule Regina Apostolorum veranstaltet jedes Jahr mehrere Bildungskurse und verschiedene geistliche Exerzitienreihen. Besonders bekannt sind die Sommerkurse für Lehrkräfte an Priesterseminaren.

Die Fassade des Päpstlichen Institutes Notre Dame of Jerusalem Center

  • Das Päpstliche Institut Notre Dame of Jerusalem lädt die Diözesanpriester zweimal im Jahr zu Kursen der priesterlichen Erneuerung im Geburtsland Jesu ein.
  • Das Internationale Päpstliche Kolleg Maria Mater Ecclesiae in Rom und das Internationale Seminar Maria Mater Ecclesiae in São Paulo (Brasilien) nehmen auf Wunsch der betreffenden Diözesanbischöfe Seminaristen aus aller Welt auf und bilden sie aus.
  • Das Priesterzentrum Maria Mater Ecclesiae beherbergt Priester, die nach Rom kommen, um ihre Studien zu vertiefen und zu erweitern.

 

Das Regnum Christi bietet den Diözesanpriestern Mittel und Wege, die sie in ihrem Bestreben unterstützen sollen, die mit dem Sakrament der Weihe empfangene Gnade und Sendung in ihrem Leben und Dienst so fruchtbar wie möglich werden zu lassen.

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