Mittwoch, 18. April 2012

Die Legionäre Christi und der selige Johannes XXIII.


Als der Papst die Kirche betrat, wurde das Credo angestimmt. Nach einigen Momenten des Gebets vor dem Marienbild – einer exakten Reproduktion des Mantels vom Tepeyac – setzte sich der Papst, um zu den Anwesenden von der Allerseligsten Jungfrau zu sprechen.

Ioannes PP. XXIIIEin unvergessliches Zusammentreffen mit dem Guten Papst war zweifellos der 20. November 1962, mitten in einer Sitzungsperiode des Konzils, als Johannes XXIII. nicht nur den Legionären, sondern ganz Lateinamerika ein besonderes Geschenk machte. Am darauf folgenden Tag schrieb die spanische Tageszeitschrift ABC: „Rom, 20. November. Seine Heiligkeit Johannes XXIII. hat dem feierlichen Akt der Krönung des Bildes der Jungfrau von Guadalupe beigewohnt, das den Hochaltar der Kirche der mexikanischen Ordenskongregation ‚Legionäre Christi’ schmückt. Zu der Zeremonie, die um ein Uhr nachmittags stattfand, waren die in Rom anwesenden spanischen Bischöfe eingeladen. Der feierliche Akt wurde von Kardinal Garibi y Rivera, dem Erzbischof von Guadalajara (Mexiko), geleitet; außerdem waren sämtliche mexikanischen Bischöfe und Vertreter anderer Bischofskonferenzen anwesend.“

Nachdem Kardinal Garibi das Bild gekrönt hatte, warteten alle auf den Papst. Als der Heilige Vater eintraf und der Gründer vortrat, um ihn zu begrüßen, wechselten sie einige kurze, aber bedeutende Worte:

Legionäre, Legionäre, aber warum Legionäre?”, fragte der Papst.
„Um mit den Waffen der Liebe zu Gott und den Menschen zu kämpfen, Heiliger Vater”, erwiderte dieser.
„Ah, gut, gut; weiter so, weiter so!”, sagte der Papst.

Als der Papst die Kirche betrat, wurde das Credo angestimmt. Nach einigen Momenten des Gebets vor dem Marienbild – einer exakten Reproduktion des Mantels vom Tepeyac – setzte sich der Papst, um zu den Anwesenden von der Allerseligsten Jungfrau zu sprechen. Seine Worte waren voller Andacht und kindlicher Liebe und in jenem innigen, vertraulichen und väterlichen Ton gehalten, der für den Roncalli-Papst so charakteristisch war. Johannes XXIII. schloss mit einem schönen Mariengebet, das er in seiner Jugend gelernt hatte.


Die Legionäre Christi und der selige Johannes XXIII.

Die Legionäre Christi und der selige Johannes XXIII.

Ioannes PP. XXIIIEin unvergessliches Zusammentreffen mit dem Guten Papst war zweifellos der 20. November 1962, mitten in einer Sitzungsperiode des Konzils, als Johannes XXIII. nicht nur den Legionären, sondern ganz Lateinamerika ein besonderes Geschenk machte. Am darauf folgenden Tag schrieb die spanische Tageszeitschrift ABC: „Rom, 20. November. Seine Heiligkeit Johannes XXIII. hat dem feierlichen Akt der Krönung des Bildes der Jungfrau von Guadalupe beigewohnt, das den Hochaltar der Kirche der mexikanischen Ordenskongregation ‚Legionäre Christi’ schmückt. Zu der Zeremonie, die um ein Uhr nachmittags stattfand, waren die in Rom anwesenden spanischen Bischöfe eingeladen. Der feierliche Akt wurde von Kardinal Garibi y Rivera, dem Erzbischof von Guadalajara (Mexiko), geleitet; außerdem waren sämtliche mexikanischen Bischöfe und Vertreter anderer Bischofskonferenzen anwesend.“

Nachdem Kardinal Garibi das Bild gekrönt hatte, warteten alle auf den Papst. Als der Heilige Vater eintraf und der Gründer vortrat, um ihn zu begrüßen, wechselten sie einige kurze, aber bedeutende Worte:

Legionäre, Legionäre, aber warum Legionäre?”, fragte der Papst.
„Um mit den Waffen der Liebe zu Gott und den Menschen zu kämpfen, Heiliger Vater”, erwiderte dieser.
„Ah, gut, gut; weiter so, weiter so!”, sagte der Papst.

Als der Papst die Kirche betrat, wurde das Credo angestimmt. Nach einigen Momenten des Gebets vor dem Marienbild – einer exakten Reproduktion des Mantels vom Tepeyac – setzte sich der Papst, um zu den Anwesenden von der Allerseligsten Jungfrau zu sprechen. Seine Worte waren voller Andacht und kindlicher Liebe und in jenem innigen, vertraulichen und väterlichen Ton gehalten, der für den Roncalli-Papst so charakteristisch war. Johannes XXIII. schloss mit einem schönen Mariengebet, das er in seiner Jugend gelernt hatte.

 

Als der Papst die Kirche betrat, wurde das Credo angestimmt. Nach einigen Momenten des Gebets vor dem Marienbild – einer exakten Reproduktion des Mantels vom Tepeyac – setzte sich der Papst, um zu den Anwesenden von der Allerseligsten Jungfrau zu sprechen.

close
Mittwoch, 18. April 2012

Direktlink senden

http://www.regnumchristi.org/de/wer-wir-sind/in-der-kirche/johannes-xxiii/

Diesen Artikel empfehlen:



To listen to this song, you need the latest Flash-Player and active javascript in your browser.